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Erfolge bei Wind und Regen am O-See

Triathlon: Zehn Tri Speedys starteten über die Sprintdistanz und die Mitteldistanz in Uelzen Erfolge bei Wind und Regen am O-See

Nur ein paar Tage nach dem organisatorischen Höhepunkt für die Tri Speedys Peine – dem Peiner Triathlon – fand für einige Triathleten des Vereins das sportliche Saisonhighlight in Uelzen beim O-See Triathlon statt. Mit Erfolg: Über die Sprint- und die mitteldistanz erreichten gute Ergebnisse.

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Bei der Passtaparty (von links): Rene Mönch, Angela Mönch, Niklas Arndt, Mark Althans und Sven Bögershausen.

Quelle: Hanjo Hoff

Uelzen. Nur ein paar Tage nach dem organisatorischen Höhepunkt für die Tri Speedys Peine – dem Peiner Triathlon – fand für einige Triathleten des Vereins das sportliche Saisonhighlight in Uelzen beim O-See Triathlon statt.

Andrea Spötter, Cord Bendorf, Swen Lambrecht und Simon Tessnow waren über die Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 25 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) auf gewohntem Terrain unterwegs. Einzig die hohe Wassertemperatur (22,8 Grad) im Oldenstädter See und das damit einhergehende Verbot des Neoprenanzuges beim Schwimmen sorgte für etwas Aufregung vor dem Start.

Die Speedys ließen sich nicht verunsichern und absolvierten routiniert und auf hohem Niveau ihren Wettkampf. Sie belegten allesamt in ihren Altersklassen Top-Ten Plätze, für Bendorf als 2. der AK 40 und Tessnow als 3. der AK 30 sprang sogar ein Platz auf dem Siegerpodest heraus.

„Nach dem Wettkampf hatten wir aber noch eine Aufgabe, nämlich unsere sechs Starter auf der Mitteldistanz anzufeuern“, stellte Sportwart Cord Bendorf fest. „Immerhin sind fünf davon das erste Mal auf so einer langen Strecke im Wettkampf unterwegs gewesden.“

Die Tri-Speedys Angela Mönch, Mark Althans, Niklas Arndt, Sven Bögershausen, Marcus Lenk und Uwe Schultz hatten sich den Uelzener O-See Triathlon, der gleichzeitig auch die Landesmeisterschaft des Triathlonverbandes Niedersachsen über die Mitteldistanz war, als ihren Saisonhöhepunkt ausgewählt. Einzig Arndt hatte schon Erfahrungen mit solchen Streckenlängen (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen).

Im Gegensatz zu den anderen Wettkämpfen des Tages durfte auf der Mitteldistanz aufgrund der Streckenlänge im Neoprenanzug geschwommen werden. Danach erschwerte jedoch das Wetter den Triathlon. Starke Winde und mitunter heftige Regenschauer machten sowohl das Radfahren als auch das Laufen gefährlicher und anstrengender. „Die Radstrecke war sehr rutschig und es gab mehrere Stürze“ sagte Bendorf. Eine Starterin aus den Niederlanden wurde nach einem Sturz mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Aber auch die Laufstrecke, die teilweise über unbefestigte Feldwege führte, wurde durch den Regen zu einem „schweren Geläuf“, wie Cord Bendorf schilderte.

Die Streckenführung mit vier Rad- und acht Laufrunden geriet jetzt für die Tri-Speedys zum Vorteil. „Es war eine klasse Stimmung bei uns. Egal ob Zuschauer, Speedy im oder nach seinem Wettkampf: Alle haben einen angefeuert“, schilderte Arndt. Auch Althans betonte, dass diese Unterstützung durch die Speedys und ihre Freunde aber auch durch die anderen Zuschauer ihm sehr geholfen habe, den Wettkampf durchzustehen. „Als Angela Mönch zu mir auflief und ich ihr sagte, dass ich Krämpfe habe und über das Aufgeben nachdenke, sagte sie zu mir: Du gibst jetzt nicht auf. Du bist so weit gekommen. Sonst laufe ich mit dir mit und ziehe dich ins Ziel!“ Und so bewältigte Althans doch den Wettkampf.

Die Speedy-Resultate können sich sehen lassen: Marcus Lenk wurde bei seinem Debut auf der Mitteldistanz Vizemeister der Altersklasse TM 35, und Niklas Arndt unterbot seine persönlichen Bestzeit um mehr als 50 Minuten. Und: Alle kamen ins Ziel.

 

Ergebnisse Sprinttriathlon:

Simon Tessnow 1:13:033. TM 30

Cord Bendorf 1:16:242. TM40

Swen Lambrecht 1:19:227. TM 40

Andrea Spötter 1:35:585. TW 50

Von Matthias Preß

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