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Eintracht 
ist nicht zu schlagen

Braunschweig in Jena Eintracht 
ist nicht zu schlagen

Das Spiel in Jena war das fünfte, seitdem der Aufstieg der Braunschweiger Eintracht in die 2. Liga feststeht. Und auch diesmal gab es keine Niederlage: Mit 2:2 (2:2) endete das vorerst letzte Braunschweiger Auswärtsspiel in der 3. Fußball-Liga bei Carl Zeiss.

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Kurz vor der 1:0-Führung: Eintracht-Stürmer Domi Kumbela (l.) schiebt an Jena-Keeper Patrick Siefkes vorbei ein.

Quelle: Eibner

Auch für die Gastgeber ging es vor 7750 Zuschauern, davon gut 1500 aus Braunschweig, um nichts mehr. Das sah man der Eintracht-Aufstellung auch an. Mit Jan Washausen, Emre Turan, Julius Reinhardt und Patrick Amrhein durften sich vier Profis zeigen, die zuvor wenig Spielpraxis bekommen hatten. Der Partie war das allerdings zunächst nicht anzusehen. Beide Teams spielten nach vorn, suchten ihre Chancen. Und sie fanden sie: Traumpass von Damir Vrancic auf Domi Kumbela, der stand allein vor Jena-Keeper Patrick Siefkes – und schob zum 1:0 ein (17.). Drei Minuten später knallte Orlando Smeekes den Ball aus kurzer Distanz rein – das 1:1. Wieder nur sieben Minuten später hämmerte Vrancic einen Freistoß aufs Tor, der Ball wurde abgefälscht – das 2:1 für Blau-Gelb. Amhrein hätte bei seinem Ex-Klub erhöhen können, schoss aber drüber (34.). Fünf Minuten danach zog Sebastian Hähnge von der Strafraumgrenze ab – das 2:2 (39.). In der zweiten Hälfte flauten die Offensivbemühungen der Gastgeber ab, Braunschweig hingegen wollte den Sieg. Und hatte einen starken Kumbela, der immer wieder für Gefahr sorgte, doch stets (48./70./79.) knapp scheiterte. Dazwischen hatte Jena eine Chance, aber Martin Ullmann jagte den Ball in die Wolken (73.). Vrancics Schuss, den Siefkes stark zur Ecke lenkte, war der Schlusspunkt.

Eintracht hat auch beim 2:2 in Jena gezeigt, warum man die 3. Fußball-Liga so souverän anführt. Denn auch die B-Truppe der Blau-Gelben hätte locker gewinnen können. Wenn sie ihre Chancen besser genutzt hätte. „Denn die Möglichkeiten, das dritte und vierte Tor zu machen, waren ja da“, so Patrick Amrhein, der mal wieder von Anfang an ran durfte. Bei den Gegentoren sah die umgekrempelte Abwehr gar nicht gut aus. „Bei den Toren haben wir uns dumm angestellt“, ärgerte sich Norman Theuerkauf. „Wir haben zwei Gastgeschenke verteilt“, so das Urteil von Coach Torsten Lieberknecht. Doch er sagte auch: „Meine Mannschaft hat gezeigt, warum sie aufsteigt.“ Doch um auch in der 2. Liga zu bestehen, will der Meister zwei bis fünf Neue holen. Einer hat bereits unterschrieben und wird heute präsentiert. Nico Zimmermann (Saarbrücken) und Testspieler Jonne Hjelm galten zuletzt als Top-Kandidaten.

tik/pe

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