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Einsteigen, bitte: Abfahrt zur Dritten Liga!

Handball-Regionalliga Einsteigen, bitte: Abfahrt zur Dritten Liga!

Fünf Handballer, ein Auto: Zweimal in der Woche düst eine Peiner Fahrgemeinschaft nach Hildesheim. Tabea Rook, Adriana Siegel, Katharina Buchholz und Svenja Behme werfen für den Regionalligisten Eintracht Hildesheim ihre Tore. Am Steuer – noch ein Peiner: Trainer Timo Liepelt.

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Die Handball-Fahrgemeinschaft: Tabea Rook (von links), Adriana Siegel, Katharina Buchholz, Svenja Behme und Trainer Timo Liepelt kurz vor der Tour zum Training nach Hildesheim. Der Seat Ibiza gehört Tabea Rook, meist chauffiert aber der Trainer.

Ein Talentschuppen. Mit der A-Jugend der HSG Nord Edemissen kombinierte sich Trainer Timo Liepelt in der vergangenen Spielzeit zur Norddeutschen Vizemeisterschaft. Inzwischen trainiert der 32-jährige Betriebswirt ausschließlich die Frauen des Regionalligisten Eintracht Hildesheim. Drei ehemalige HSG-Spielerinnen folgten ihrem Ex-Coach zu Saisonbeginn. Tabea Rook, Katharina Buchholz und Svenja Behme wollten den Sprung in die höhere Klasse wagen. Und die Karriere des Trios aus der Fahrgemeinschaft hat richtig Fahrt aufgenommen.

• Gleich 13 Tore warf Tabea Rook bei der jüngsten 32:39-Niederlage ihres neuen Teams gegen den HC Leipzig II. Die 20-jährige Biotechnologie-Studentin aus Ohlum avancierte damit zur Haupttorschützin. Trainer Liepelt hat dafür eine Erklärung, er schulte das Talent um: „Sie ist als Kreisläuferin zu uns gekommen, jetzt spielt sie nur noch im Rückraum.“ Tabea Rook fühlt sich nicht nur in der neuen Aufgabe wohl. „Wir sind vom Team toll aufgenommen worden, die erfahrenen Spielerinnen geben uns Tipps“, erzählt die Ohlumerin, die mit 31 Toren Platz vier in der Torjäger-Liste der Dritten Liga belegt.

• Katharina Buchholz führt auch eine Liste an – die mit den Gelben Karten. Sie packt zu und hält die Abwehr der Hildesheimer dicht. „Das Spiel ist härter und das taktische Niveau höher“, vergleicht die 18-jährige Gymnasiastin aus Groß Ilsede die Regionalliga mit ihrer Oberliga-Zeit in Edemissen. Auch in die Torschützenliste trägt sich die Rückraumspielerin immer wieder ein. „Am Anfang der Saison glänzte sie mit ihrer Unbekümmertheit, dann fing das Nachdenken an“, beschreibt Trainer Liepelt die Formkurve der Schwicheldterin.

• Lisa Behme wohnt in Bortfeld. Auch sie bereut den Wechsel nicht. „Es war der richtige Schritt. Ich habe schon eine Menge von den anderen gelernt“, sagt die 20-jährige Linkshänderin, die auf Rechtsaußen wirbelt. „Ihre Chancen macht sie alle rein, aber sie müsste sich manchmal noch mehr zutrauen“, sagt Liepelt über die Gymnasiastin.

• Eine ganz erfahrene Spielerin ist Adriana Siegel. Die 29-jährige Diplom-Ingenieurin, die im Sportgeschäft ihres Mannes Ole Siegel mitarbeitet, absolvierte bereits mehrere Länderspiele für Mexiko und spielt in der zweiten Saison für Hildesheim. „Sie ist unser Heißsporn“, sagt Liepelt über die Linkshänderin, die nach einem längeren Aufenthalt in ihrem Heimatland nun wieder richtig angreifen kann.

Verstärkungen seien alle Spielerinnen, bilanziert Liepelt zufrieden. „Das haben sie schon bewiesen. Sie steigern sich von Spiel zu Spiel. Ich hoffe, sie schlagen sogar noch mehr ein.“

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