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Sport Regional Einspruch verhindert Landesliga-Heimsieg der Tri-Speedys
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11:02 18.06.2018
Der schnellste Peiner Tri-Speedy: Marcus Lenk. Quelle: Ralf Büchler
Vöhrum

Kapitän Niklas Arndt war trotzdem zum Feiern zumute: „Wir waren es in der Vergangenheit gewohnt, Dreizehnter zu sein. Jetzt stehen wir Woche für Woche auf dem Treppchen, deshalb ist Platz zwei trotzdem toll.“

Die Tri-Speedys legten den dritten starken Liga-Auftritt in Serie hin. Überragend dabei: Marcus Lenk. Er beglich vor allem eine offene Rechnung mit dem Rad-Kurs und schob sich am Ende mit 1:06,52 Stunde für 750 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sogar in die Gesamt-Top-Ten auf Platz sechs. „Im vergangenen Jahr ist Marcus falsch abgebogen und hat die Radstrecke aus Versehen zweimal gefahren, dieses Jahr nicht“, stellte Kapitän Niklas Arndt erfreut fest.

Zweitschnellster Tri-Speedy war Phillip Weissbeck auf Platz 17 mit 1:08,25 Stunde. Das war umso erstaunlicher, „da er im Wettkampf mit Magenkrämpfen zu kämpfen hatte“, verriet Arndt.

Nur drei Sekunden dahinter erreichte Youngster Tobias Herrmann als drittschnellster Tri-Speedy das Ziel und verdiente sich ein Extra-Lob vom Kapitän: „Tobias ist 19 – er hat noch einmal einen Formschub bekommen und wird von Woche zu Woche schneller.“ Die weiteren zwei Plätze für die Wertung holten Mario Haase (1:10,17) und Niklas Arndt (1:10,54). Letzterer humpelte ins Ziel: Er hatte sich die Wade verletzt. „Es passierte bei Kilometer 1 beim Laufen“, schilderte der Kapitän, der aber Nehmerqualitäten bewies und trotzdem noch vier Kilometer durchlief.

Konkurrent ASC Göttingen hatte mit etwas anderem zu kämpfen: Ein Athlet wurde disqualifiziert, weil er angeblich die Mittellinie auf der Radstrecke überquert haben soll. Doch der Einspruch hatte Erfolg, der ASC siegte doch noch in der Teamwertung.

„Schade, aber Platz zwei ist trotzdem super Klasse für unsere Jungs“, lobte Triathlon-Chef-Organisator Michael Abend, der ohnehin zufrieden mit der 22. Auflage des Peiner Triathlons war. Gutes Wetter, gute Leistungen, keine Rad-Stürze. Allerdings: Es starteten deutlich weniger Athleten als sich angemeldet hatten. „Wir hatten 674 Starter. Ich denke, die Fußball-WM spielte dafür eine Rolle. Aber die Stimmung war gut, und in der Kampfrichter-Nachbesprechung haben wir eine Glatte Eins gekriegt“, freute sich Abend.

Lob an den Ausrichter verteilte auch der älteste Starter: Hartmut Pelikan meisterte die 750 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen mit 82 Jahren in 2:38,35 Stunden und erntete dafür im Zielbereich donnernden Applaus und Ovationen im Stehen der Besucher. „Das ist eine schöne Anerkennung, wenn man sich mit 82 Jahren hier noch durchquält. Auf der Radstrecke blies mächtig Gegenwind“, sagte er. Und wenn es gesundheitlich klappt, will der Garbsener auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Denn: „Hier klappt immer alles so toll in der Organisation.“

Von Christian Meyer

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