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Sport Regional Ein Sieg - und Oberg ist fast durch
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23:00 19.05.2016
Felix Schrader (rotes Trikot) und der TSV Fortuna Oberg können am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den MTV Wedtlenstedt den Aufstieg so gut wie perfekt machen. Quelle: Ralf Büchler
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Fortuna Oberg - MTV Wedtlenstedt (Sonntag, 15 Uhr). Noch ist zwar nicht definitiv geklärt, in welcher Klasse die Fortunen in der nächsten Saison spielen werden, „aber die Personalplanungen sind in vollem Gang“, erklärt Obergs Obmann und Spieler Leonid Grigorjan. Finanzielle Zuwendungen werde es dabei aber nicht geben, versichert er. „Es gibt Gerüchte, aber so lange ich hier Fußball-Obmann bin, wird es keine Zahlungen an Spieler geben - ich habe da die volle Unterstützung des Vorstandes“, sagt Grigorjan. Während er sich in punkto Neuzugängen noch bedeckt hält, steht dagegen eines schon fest: „Den Vertrag mit Trainer Hubert Meyer haben wir um ein Jahr verlängert. Unabhängig davon, ob wir in der Kreisliga oder in der 1. Kreisklasse spielen.“

Einen großen Schritt in Richtung Aufstieg können die Fortunen am Sonntag machen. Gewinnen sie gegen den Tabellenvierten aus Wedtlenstedt, benötigen sie aus den restlichen drei Spielen nur noch einen Sieg. „Das müsste machbar sein“, sagt Grigorjan. Zunächst einmal jedoch gilt die ganze Konzentration dem Heimspiel am Sonntag - und das Ziel ist klar: „Wir haben zwar viel Respekt vor dem MTV Wedtlenstedt, aber wir wollen unbedingt gewinnen und werden alles daran setzen, dass uns dies auch gelingt.“

Aber auch die Gäste gehen ambitioniert ins Spiel, möchten sie sich doch für den Härke-Pokal-Wettbewerb qualifizieren. Damit das klappt, „wollen wir in Oberg punkten“, betont MTV-Obmann Matthias Essmann.

Allerdings ist noch fraglich, wer auflaufen kann. „Wir haben derzeit großes Verletzungspech. Zuletzt haben unter anderem mit Aleix Tuset Badia, Serdar Ayhan Korb und Nico Lange mehrere Leistungsträger gefehlt - und die können wir bei unserem kleinen Kader nicht ersetzen“, sagt Essmann.

Erfreulich sei dagegen, dass Werner Bäse den MTV auch in der neuen Serie coacht. „Wir haben seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.“ Nun hofft der Trainer, dass die Spieler auch alle bleiben. Er ist jedoch optimistisch: „Es sieht gut aus. Allerdings müssen wir uns auch verstärken“, erklärt Bäse.

TB Bortfeld - Adler Handorf (Sonntag, 15 Uhr). TB-Trainer Garrit Klaproth ist mit dem in der Rückrunde Erreichten „eigentlich“ zufrieden. „Als ich gekommen bin, hatten wir sieben Punkte, jetzt haben wir 19. Also war das fast alles richtig, was wir gemacht haben“, sagt Klaproth. Dennoch steht sein Team derzeit auf einem Abstiegsplatz - das rettende Ufer ist jedoch nur einen Zähler entfernt. Aus den verbleibenden Spielen gegen Handorf, Woltwiesche II, Edemissen II und Plockhorst hat er sich mindestens sieben Punkte zum Ziel gesetzt. Ob das dann zum Klassenerhalt reicht, sei aber fraglich.

Gelingt der jedoch nicht, „weiß ich noch nicht, wie es weitergeht. Einige junge Spieler würden gerne bleiben, so dass wir mit denen einen Neuaufbau starten könnten“, erläutert Klaproth. Noch aber ist die Hoffnung vorhanden, „dass wir auch in der neuen Serie in der 1. Kreisklasse spielen“.

Der Gast hingegen muss sich als Tabellenfünfter keine Sorgen machen, er kann entspannt in diese Partie gehen. „Für uns ist die Luft eigentlich raus, da wir kaum noch Chancen auf den vierten Tabellenplatz haben“, sagt Handorfs Obmann Sven Herder. Das sei auch an der Trainingsbeteiligung zu sehen. „Die lässt zu wünschen übrig“, moniert Herder.

Trotzdem verlangt er von seiner Mannschaft, „dass sie die Saison anständig zu Ende bringt. Denn wir wollen nicht in Verruf kommen, dass wir mit unserer Spielweise in den Abstiegskampf eingegriffen haben“, erläutert Herder, der in der wichtigsten Personalie noch keinen Vollzug melden kann. „Aber wir sind kurz davor, die Trainerfrage zu klären.“ Fest dagegen steht schon, dass Goalgetter Kevin Herrmann die Handorfer verlässt. „Er wechselt zum TSV Edemissen. Allerdings haben wir auch schon zwei Zusagen.“ma

Mit drei Siegen und einem zweiten Platz wurde das A-Ranglisten-Doppelturnier der U13 bis U19 in Nordhorn für die Badminton-Jugend aus dem Kreis Peine zu einem vollen Erfolg. Zudem sorgte die Vechelderin Annika Borchard in Bahrdorf für eine kleine Sensation, zog sie doch dort ins Finale der Männer U19 ein.

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