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Sport Regional Ein Punkt - und RW ist Spitzenreiter
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20:00 17.09.2014
Holen René Rieger (am Ball) und der TSV RW Schwicheldt heute Abend beim Gastspiel in Dungelbeck mindestens einen Zähler, übernehmen sie die Tabellenführung. Quelle: rb
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„Mit einem Unentschieden könnte ich gut leben“, sagt RW-Spielertrainer Dominik Feer. Mit einem Remis nicht zufrieden geben will sich dagegen der Meisterschaftsaspirant aus Vechelde, der den Bezirksliga-Absteiger aus Broistedt erwartet.

SV Arminia Vechelde - FC Pfeil Broistedt (heute, 19 Uhr).

Es war die Überraschung am vergangenen Sonntag: In Ölsburg musste sich der Topfavorit aus Vechelde mit einem 1:1 begnügen. „Weil wir schlecht gespielt haben“, gesteht Arminen-Coach Thomas Mühl. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich meine Mannschaft so unbedarft anstellen kann.“ Allzu viel Kopfzerbrechen bereitet ihm dieser Auftritt indes nicht. „Solche Spiele gehören zum Fußball eben dazu. Es wäre ja schlimm, wenn immer alles so laufen würde, wie man sich das vorstellt.“

Heute allerdings erwartet er eine andere Vorstellung seiner Elf. Schließlich sollen die drei Punkte in Vechelde bleiben. Damit das gelingt, „müssen wir uns ruhiger verhalten und dürfen uns nicht so viele Abspielfehler erlauben wie in Ölsburg“, mahnt Mühl, der mit einem Gegner rechnet, der sehr engagiert auftreten wird. „Denn bei den Broistedtern ist es bisher nicht so gelaufen, wie sie sich das erwartet hatten. Deswegen werden sie auch alles daran setzen, bei uns zu punkten“, erklärt Thomas Mühl.

Der Vechelder Trainer setzt allerdings darauf, dass das 1:1 in Ölsburg seinen Spielern Warnung genug ist. „Dieses Unentschieden hat hoffentlich jedem deutlich gemacht, dass nichts von alleine geht. 90 Prozent reichen nicht aus, um zu gewinnen - man muss in jeden Spiel an seine Grenzen gehen“, verlangt der Vechelder Coach.

TSV Dungelbeck - RW Schwicheldt (heute, 19 Uhr).

Zwar stehen die Gäste derzeit auf dem zweiten Rang, doch das will der Schwicheldter Spielertrainer nicht überbewerten. „Denn man muss sehen, gegen wen wir bislang gespielt haben. Die richtigen Top-Teams kommen erst noch - und zu denen zähle ich auch Dungelbeck dazu“, erklärt Dominik Feer, der jedoch mit der bisherigen Ausbeute zufrieden ist. „Wir haben zwar nicht immer gut gespielt, aber trotzdem viel gepunktet und damit einen Superstart hingelegt.“

An der Saisonvorgabe ändert die jüngste Bilanz allerdings überhaupt nichts. „Das ist alles nur eine Momentaufnahme - eine Spitzen-Mannschaft sind wir nicht. Für uns spielt Platz zwei oder aber die Tabellenführung überhaupt keine Rolle. Unser Ziel ist und bleibt es auch, unter die ersten Acht zu kommen, damit wir beim PAZ-Cup mitspielen können“, sagt Feer, der heute mit einem sehr schweren Gang rechnet. „Schließlich haben die Dungelbecker eine starke Mannschaft.“

Um dennoch nicht leer auszugehen, müsse sein Team vor allem im Abschluss effizient sein. „Denn gegen Dungelbeck bekommt man maximal drei, vier Chancen - und davon müssen wir dann eine oder zwei nutzen“, fordert Dominik Feer. Er wäre zufrieden, wenn heute Abend am Ende ein Zähler herausspringt. „Allerdings“, fügt er hinzu, „auch gegen drei Punkte hätte ich nichts einzuwenden.“

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