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Sport Regional Ein Lauf: HSG Nord II ärgert auch Eintracht
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16:14 16.02.2016
Robin Zerter kommt zum Tor-Abschluss: Erstmals spielte die HSG-Nord-Reserve in ihren neuen Trikots und prompt ärgerte sie den Tabellendritten Eintracht Braunschweig beim 23:22-Erfolg. Quelle: Ralf Büchler
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Manuel Winkler führte derweil die Erstvertretung mit seinen 12 Toren zu einem Kantersieg. Der Spitzenreiter bezwang Mascherode 37:24.

Eine Heimniederlage kassierte hingegen die SG Zweidorf/Bortfeld II.

HSG Nord Edemissen II - Eintracht Braunschweig 23:22 (10:8). Zwei Worte reichten HSG-Spielertrainer Peter Wilck, um die Leistung zu beschreiben: „Super stark.“ Dieser Sieg sei zwar nicht eingeplant gewesen, „aber wir hatten das richtige Konzept. Wir haben ständig zwischen einer 6:0- und einer 5:1-Verteidigung gewechselt und den Rhythmus der Braunschweiger entscheidend gestört“, erläuterte Wilck. Mit dieser Maßnahme habe sein Team auch den starken Mittelmann der Eintracht in den Griff bekommen.

Maßgeblich am Erfolg beteiligt war auch Keeper Jörn Ohms. „Er hat klasse gehalten“, lobte Wilck, dessen Team jedoch in der Anfangsphase mit 1:4 ins Hintertreffen geriet. „Da fehlten uns noch die Ideen.“ Doch mit zunehmender Dauer übernahm die HSG immer mehr das Kommando und wandelte den Rückstand bis zur Pause in ein 10:8 um.

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte zunächst der Gastgeber. „Zwischenzeitlich haben wir mit sieben Toren geführt“, sagte Wilck. Danach offenbarten die Gastgeber Konzentrationsschwächen, so dass der Tabellendritte aus Braunschweig immer näher herankam, doch die HSG brachte den knappen Vorsprung über die Zeit - der Rest war Jubel.

HSG II: M. Zerter (8), Hoffmann (4), R. Zerter (2), Brüge (2), Kollmeier (2), M. Streit (2), J. Streit (1).

HSG Nord Edemissen - TV Mascherode 37:24 (19:11). Der beste Angriff der Liga ließ gegen die schwächste Abwehr der Liga nichts anbrennen. „Wir waren nicht mal gut, sondern haben die Sache etwas emotionslos runtergespielt. Das war ein Sieg ohne Glanz“, stellte HSG-Coach Martin Staats fest.

Ein Akteur überzeugte ihn dennoch besonders: Manuel Winkler erzielte 12 Tore und überzeugte als Balldieb. „Er hat das als vorgezogener Spieler sehr gut gemacht und viele Bälle erobert, so dass wir viele einfache Tore erzielen konnten“, verdeutlichte Staats. Der Trainer des Spitzenreiters hatte die Partie zum Experimentieren genutzt und auch die offensiveren Abwehrformationen 5:1 und 4:2 spielen lassen. Im Angriff zahlte sich das aus, doch hinten fing sich der Tabellenführer auch viele Tore. „24 waren einfach zu viel. In der Abwehr hat die Aggressivität und Leidenschaft gefehlt. Aber wenn man so überlegen ist, fehlt halt auch mal die Konzentration“, erklärte Staats.

HSG: Seffer (2), Winkler (12), Funk (3), Bendrien (8), Schöne (2), Prölß (1), Görl (1), Mokrys (3), Hoffmann (5).

SG Zweidorf/Bortfeld II - MTV Vienenburg 25:33 (8:15). Gegen den Tabellenvierten verpasste die SG Zusatzpunkte für den Kampf um den Klassenerhalt. Der Gegner habe zwar nicht überragend agiert, merkte SG-Spieler Philipp Maasberg an, „aber er war konstanter und effektiver als wir.“

Vor allem das Zusammenspiel bei der SG habe nicht wie erhofft funktioniert. „Im Spielaufbau produzierten wir zu viele leichte Abspiel-Fehler und luden somit die Gäste immer wieder ein, ihren Vorsprung auszubauen oder zu halten“, monierte Maasberg. Sein Team habe zu spät mit mehr „Feuer“ agiert und Druck aufbauen können. „Da war der Zug schon abgefahren.“

SG: George (2), J. Borchers (3), R. Borchers (3), Maasberg (3), Zutz (1), Scholz (4), B. Weigel (1), C. Weigel (5), Schultz (3).

mcb/cm

Imposante 4:35 Stunden duellierten sich die Tischtennis-Landesligisten Berkum und Vechelde im Kellerduell. Beim Stand von 7:7 hatten die gastgebenden Arminen den so wichtigen Derby-Sieg bereits zum Greifen nahe, führten sie in den letzten beiden Partien doch schon mit 2:0 nach Sätzen.

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