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Ein Eigentor besiegelt Broistedts Abstieg

Fußball-Bezirksliga 3 Ein Eigentor besiegelt Broistedts Abstieg

Der FC Pfeil Broistedt kämpfte bei Borussia Salzgitter zwar vorbildlich, war aber am Ende doch der große Verlierer. Besonders tragisch: Ein Eigentor von Marco Brandes besiegelte den Abstieg des Fußball-Bezirksligisten.

Borussia Salzgitter – FC Pfeil Broistedt 3:3 (0:1). Die Broistedter erlebten eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Die Pfeile begannen vorsichtig, Torhüter Oliver Hirsch bewahrte die Gäste mehrmals vor einem Rückstand. Und als Robert Voges eine Minute vor der Pause sogar die Führung gelang, sah es gut aus für den Gast.

Nach der Pause war es erneut Voges (55.), der eine Großchance zum Ausbau der Führung ausließ – und das rächte sich, entschied der Schiedsrichter im Gegenzug auf Strafstoß: Schönberg ließ Hirsch keine Abwehrchance. Es sollte jedoch noch schlimmer kommen. Nur drei Minuten später traf Sickert zur Borussen-Führung.

Die turbulente Schlussphase leitete Voges ein. Er scheiterte freistehend an Torwart Frei, doch nur wenig später drehte Patrick Kunz mit einem Doppelschlag das Spiel (80./85.) und schaltete damit die Signale wieder auf Klassenerhalt. Aber zwei Minuten vor dem Ende dann der erneute Rückschlag: Ein Kopfball ins lange Eck führte wieder zum Ausgleich. Besonders bitter: Marco Brandes hatte das Leder ins eigene Tor geköpft.

Doppeltorschütze Kunz hätte es jedoch noch einmal richten können: In der Nachspielzeit stand er frei vor Torhüter Frei, schob den Ball aber zwei Meter neben das Tor. Abpiff. Nun begann das große Zittern. Wie hatte Union Salzgitter in Langelsheim gespielt? Mit einem 1:0-Sieg fing Union die Broistedter noch ab, die Pfeile steigen in die Kreisliga ab. „Schade, wir haben bis zum Umfallen gekämpft, aber das Pech ist uns erneut treu geblieben“, haderte der völlig enttäuschte Broistedter Trainer Bernd Nixdorff mit dem Ergebnis.

Broistedt: Hirsch – T. Blockhaus (60. Geyer), Weber, Brandes, Büttner – Kock, Milius (83. Geyer), Kunz, Simon (73. Beier) – Bruns, Voges.

Tore: 0:1 Voges (44.), 1:1 Schönberg (56., Strafstoß), 2:1 Sickert (59.), 2:2 Kunz (80.), 2:3 Kunz (85.), 3:3 Brandes (88., Eigentor).
SC Gitter – GW Vallstedt 0:1 (0:0). „Wir hatten 95 Prozent der Spielanteile, aber ohne uns zwingende Chancen herauszuspielen“, resümierte Meistertrainer Assem Leila. Der Sieg sei aber dennoch verdient gewesen, wobei der Spaß im Vordergrund stand. Die Hoffnung auf das 100 Tor von Thomas Heinzel blieb aber unerfüllt.

GW Vallstedt: Oehmigen – Wypych, Spyra, Mädler – M. Friedrichs (75. Germer), R. Friedrichs, Wagner, Cours (65. Schmidt) – Heinzel, Rudi.

Tor: 0:1 Rudi (66.).

FG Vienenburg/Wiedelah – Viktoria Woltwiesche 0:1 (0:0). „Wir wollten zu Null spielen, das ist uns gelungen. Da wir überwiegend guten Fußball gespielt haben, bin ich zufrieden“, zog Woltwiesches Trainer Matthias Steinert ein positives Fazit. Weil seine Mannschaft überwiegend im Ballbesitz war, „geht der Sieg auch in Ordnung“.

Viktoria: Reicht – Kratzert, D. Slodczyk, D. Tracz – Bruns, Kraune, M. Drescher, A. Drescher (55. Eckert), Staats – Puchalowitz, Klein (48. Nagel).

Tor: 0:1 Puchalowitz (70.).

SV Innerstetal – FC Germania Barbecke 9:1 (5:0). Sportlich fair brachte Germania Barbecke die verkorkste Saison zu Ende. Obwohl nur neun Spieler zum Treffpunkt erschienen waren, traten die Germanen in Innerstetal an. FC-Spielertrainer Ali Bilir gelang bei einem der seltene Vorstöße der einzige Treffer (75.) .

FC Barbecke: Sachteleben – Bilir, Ben Kacem, Akar, Tunc, Rohnert, Sagir, Suel, Di Nunno.

Ulrich Attermeyer

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