Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
„Ein 4:4 hätten wir verdient gehabt“

Badminton-Regionalliga „Ein 4:4 hätten wir verdient gehabt“

Ohne Tabellenpunkt schloss die SG Vechelde/Lengede die beiden Heimspiele in der Badminton-Regionalliga gegen die Berliner Spitzenteams ab. Gewonnen haben die Gastgeber aber die Erkenntnis, dass sie in der Staffel mithalten können.

Voriger Artikel
Stederdorferin trifft Tischtennis-Legende
Nächster Artikel
Turnier „auf der Wies’n“

Robrt Hinsche (vorn) und Wolf-Dieter Papendorf mussten sich gegen Südring im dritten Satz geschlagen geben.

Quelle: Isabell Massel

Woltwiesche. Ohne Tabellenpunkt schloss die SG Vechelde/Lengede die beiden jüngsten Heimspiele in der Badminton-Regionalliga gegen die Berliner Spitzenteams ab. Gewonnen haben die Gastgeber aber die Erkenntnis, dass sie in der Staffel mithalten können.

SG Vechelde/Lengede – BC Eintracht Südring Berlin 1:7 (5:15). „Südring ist der Top-Favorit. Da war nicht mehr drin“, gestand SG-Spieler Wolf-Dieter Papendorf, der den einzigen Punkt für sein Team holte. „Wenn alles gepasst und wir alle Drei-Satz-Spiele gewonnen hätten, wäre die Partie 4:4 ausgegangen.“

Doch die Gäste gewannen dreimal im dritten Satz. Dabei hatte es für das Doppel Papendorf/Robert Hinsche gut begonnen. Sie besiegten die eingespielte Berliner Linkshänder-Kombination Kaminski/Köhler im ersten Satz mit 21:19. „Im zweiten Satz änderten unsere Gäste aber ihre Spielweise und agierten viel druckvoller und offensiver. Darauf konnten wir uns nicht so recht einstellen“, gab Papendorf zu. Folge: Die Sätze 2 und 3 gingen verloren.

Auch alle drei Herreneinzel gingen in den dritten Satz. Robert Hinsche unterlag Florian Kaminski mit 19:21, 21:17 und 16:21. „Es war ärgerlich, dass er den ersten Satz verlor“, sagte Papendorf. Markus Müller gewann gegen Andreas Kämmer den ersten Satz 21:18, verlor aber den zweiten knapp mit 19:21. „Der Berliner hat ihn dann im dritten Satz totgelaufen. Der ist schließlich Marathonläufer“, sagte Papendorf, der sein Einzel gegen Bennet Köhler nach 20:22 im Auftaktsatz noch recht klar gewann.

Spiele: Robert Hinsche/Wolf-Dieter Papendorf – Florian Kaminski/Bennet Köhler 21:19, 14:21, 13:21. Markus Müller/Henning Zanssen – Jens Ehlert/Andreas Kämmer 14:21, 15:21. Hanna Moses/Katrin Schindler – Monja Ehlert/Jana Olesen 13:21, 15:21. Hinsche – Kaminski 19:21, 21:17, 16:21. Papendorf – Köhler 20:22, 21:17, 16:21. Müller – Kämmer 21:18, 19:21, 15:21. Schindler – Ehlert 10:21, 13:21. Zanssen/Moses – Ehlert Olesen 14:21, 9:21.

SG Vechelde/Lengede – SV Berliner Brauereien 3:5 (7:11). „Der Ausgang ist ärgerlich. Ein 4:4 hätten wir verdient gehabt“, meinte SG-Spieler Wolf-Dieter Papendorf. Katrin Schindler holte gleich zwei Punkte. Sie besiegte im Einzel die Berlinerin Aija Pope 21:17, 21:17 – und im Doppel zusammen mit Hanna Moses die Gäste-Kombination Matysiak Dorota/Pope mit 21:17 und 21:18. Markus Müller behielt gegen Philipp Salow die Nerven, als er den dritten Satz mit 22:20 für sich entschied.

Mehr sprang aber nicht für die Gastgeber heraus. „Robert Hinsche und ich haben im Doppel überhaupt nicht ins Spiel gefunden, und Markus und Henning haben in ihrem Doppel die Linie verloren“, bedauerte Papendorf. Hinzu kam, dass sich Robert Hinsche durch die Diskussion nach einem Aus-Ball, den er drin gesehen hatte, aus dem Konzept bringen ließ. Auch Papendorf selbst kam im Einzel gegen den Berliner Saruul Shafiq „überhaupt nicht ins Spiel“.

Im Mixed war die Chance auf den Punkt zum 4:4 vorhanden. Aber Henning Zanssen und Hanna Moses verloren den dritten Satz gegen Timo Ayush/Matysiak Dorota mit 9:21. „Sie haben es leider nicht geschafft, den Druck aufrecht zu erhalten“, bedauerte Papendorf.

Im nächsten Spiel am 21. Oktober bei der SG Hamburg wird Steffi Seidel wieder dabei sein. „Vielleicht ist auch Jannik Schwarze nach seinem Kreuzbandriss wieder einsatzfähig“, hofft Papendorf.

Spiele: Robert Hinsche/Wolf-Dieter Papendorf – Lin-Yu Oei/Saruul Shafiq 16:21, 10:21. Markus Müller/Henning Zanssen – Timo Ayush/Philipp Salow 17:21, 13:21. Hanna Moses/Katrin Schindler – Matysiak Dorota/Aija Pope 21:17, 21:18. Hinsche – Oei 11:21, 16:21. Papendorf – Shafiq 10:21, 13:21. Müller – Salow 17:21, 21:18, 22:20. Schindler – Pope 21:17, 21:17. Zanssen/Moses – Ayush/Dorota 17:21, 21:19, 9:21.

Von Matthias Press

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.