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Sport Regional Edemisser prallen an Jahns Abwehr ab
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18:00 31.01.2019
Kaum ein Durchkommen: An der starken Wolfsburger Abwehr prallte in dieser Szene auch Edemissens Mustafa Yavas ab. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Ein Spieltag zum Vergessen: Alle vier Peiner Basketball-Teams auf Bezirksebene kassierten Niederlagen. Beim 50:88 gegen Titelkandidat Jahn Wolfsburg musste Bezirksoberligist Edemissen sogar einen Minusrekord verkraften – weniger Punkte hatte der TSV in dieser Saison noch nicht erzielt. „Unser Gegner war uns tatsächlich in allen Belangen überlegen“, bilanzierte Spielertrainer René Kupsch.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen – TV Jahn Wolfsburg 50:88 (18:25, 24:45, 53:77). Mit seiner aggressiven Deckung kaufte der Tabellenzweite den Edemissern den Schneid ab. „Dadurch haben die Wolfsburger viele Ballverluste von uns erzwungen, die sie in einfache Fast-Breaks umwandeln konnten“, stellte TSV-Spielertrainer René Kupsch fest. Nur das erste Viertel sei noch relativ ausgeglichen verlaufen, dann setzte sich der Gast schon entscheidend ab. An einer Monster-Abwehr der Wolfsburger habe das allerdings nicht gelegen. „Von uns war es einfach eine schwache Partie“, verdeutlichte Kupsch.

Edemissen: Daqi (6), Eckel (2), Eßmann (9), Kupsch (3/1 Dreier), Pape (23/1), K. Stannek (7).

Bezirksliga

TSG Königslutter – MTV Vechelde 76:67 (22:18, 41:33, 53:46). Eine verdiente, aber vermeidbare Niederlage hatte Vecheldes Trainer Oliver Wedekind gesehen. „Das Spiel war echt spaßbefreit. Alles, was wir die Saison gut gemacht hatten, kam diesmal gar nicht“, haderte er. In der engen Halle versenkte sein Team zwar acht Drei-Punkte-Würfe, doch aus der Nahdistanz lief es dafür überhaupt nicht. „Es war wie verhext: Egal mit welcher Formation wir agierten, der Ball wollte in der Zone einfach nicht in den Korb“, ärgerte sich Wedekind. Einfache Ballverluste und viele leicht vergebene Würfe hätten Königslutter auf die Gewinnerstraße gebracht.

Zudem ärgerte sich der Vechelder Trainer über die Freiwurf-Quote. „Die war erbärmlich.“ Nur 9 von 23 Versuchen versenkten die Gäste und leisteten sich zudem viel zu viele Fouls (33). „Das waren alles Dinge, die gegen eine so eingespielte und abgezockte Mannschaft wie Königslutter nicht passieren dürfen“, stellte Oliver Wedekind fest.

Vechelde: T. Vogel (11/1), N. Vogel (14/4), Klapsing (8), S. Klocke (7), F. Klocke (11/1), Papp (8), Will (2), Skowron (6/2).

Bezirksklasse

VT Union Groß Ilsede – Braunschweiger SC Acosta 77:94 (36:28, 51:56, 67:76). Die Niederlage gegen den Tabellenzweiten konnten die Groß Ilseder gut verdauen, hatten sie sich doch im Vergleich zur 35:105-Klatsche aus dem Hinspiel deutlich gesteigert. Im Rückspiel hatte VT Union nach dem ersten Viertel schon einen Punkt mehr geworfen als im gesamten Hinspiel. Mehr noch: Die Gastgeber führten sogar. „Es lief einfach alles zusammen. In der Offense fiel nahezu jeder Wurf und auch die Defense stellte sich gut auf den Gegner ein“, stellte VT-Union-Spieler und Abteilungsleiter Matthias Busche erfreut fest. Bis Mitte des Schlussviertels lieferte der Außenseiter dem Favoriten ein spannendes Duell, ehe die Kräfte schwanden. Aber: „Das Wichtigste war: Wir hielten dagegen und ließen uns nicht wie in Braunschweig schon nach wenigen Minuten den Schneid abkaufen“, hob Busche hervor.

VT Union: Küpper (24/3), A. Berwing (20/4), Fischer (11), Rühmann (11/1), Hauser (8/1), M. Schlüter (3)

USC BraunschweigTSV Arminia Vöhrum 86:40 (14:7, 37:21, 58:32). Auch der gut aufgelegte Enzo Marchese konnte die Niederlage des Tabellenletzten beim Tabellenführer nicht verhindern. 12 Punkte erzielte er. „Er agierte stark unter dem Korb und holte auch viele Rebounds“, lobte Arminia-Betreuer Tim Markgraf. Der Traum von einer Überraschung war dagegen schnell geplatzt. Die Vöhrumer hatten Probleme mit der aggressiven Manndeckung des USC. „Und wir waren zu ungeduldig und hektisch im Angriff“, analysierte Markgraf. Die Vöhrumer Ballverluste bestrafte der Favorit eiskalt. Und trotzdem: „Das Endergebnis ist zu hoch. Die letzten zwei Minuten sind uns leider total entglitten“, bedauerte Arminia-Spieler Holger Behrens. Wie ein besseres Ergebnis zu erzielen gewesen wäre, wusste er. „Wir versuchen zu oft den schicken Pass zu spielen, anstatt den vernünftigen oder gehen zu oft ins Dribbling gegen zwei oder drei Gegenspieler.“ Am heutigen Donnerstag können es die Vöhrumer schon besser machen. Im Kellerduell erwarten sie den Vorletzten MTV/BG Wolfenbüttel IV. „Da soll endlich der erste Sieg her“, sagt Arminia-Betreuer Tim Markgraf.

Arminia: Behrens (2), Hoyer (6), J. Johnson (4), Kühnholz (5), Magdziarz (6), Marchese (12), Prieske (3/1), Zschenderlein (2).

Von Christian Meyer

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