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Sport Regional Edemissens Abläufe passen (noch) nicht
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18:00 20.09.2018
Christopher Stannek (am Ball) erzielte zwar zwölf Punkte, doch am Ende unterlag Bezirksoberligist TSV Edemissen der SG Braunschweig II mit 59:92. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Auftakt-Siege gab es dagegen für Bezirksliga-Aufsteiger MTV Vechelde und Bezirksklassist Union Groß Ilsede.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen – SG Braunschweig II 59:92 (15:14, 32:37, 47:64). Die klare Niederlage erklärte Edemissens Spielertrainer René Kupsch nicht etwa mit einem starken Gegner: „Wir waren einfach unterirdisch schlecht – vor allem im Defense-Spiel“, stellte er enttäuscht fest. Mit wenigen Pässen habe der Aufsteiger Edemissens Verteidigung ausgehebelt. Hauptgrund dafür sei gewesen, dass die Abläufe im Team noch nicht stimmten. „In der Vorbereitung hatten wir 20 Einheiten angesetzt – doch nur bei einer einzigen Einheit waren alle dabei. Das Teamplay passte noch nicht“, bilanzierte Kupsch.

Erfreut zeigte er sich dagegen über die voll besetzte Bank. Die Edemisser konnten zu elft antreten. Nach den Personalproblemen der Vorsaison sei das eine Sache gewesen, die Mut für die neue Saison macht. Kupsch konnte unter anderem die Vöhrum-Rückkehrer Valbon Bytyqi und Flamur Daqi, den griechischen Neuzugang Tsonis Pantelis sowie den früheren Edemisser Jugendspieler Mustafa Yavas aufbieten.

Edemissen: Bytyqi (2), Daqi (6), Eckel (7), Eßmann (2), Kupsch (2), Pantelis (2), Pape (16), C. Stannek (12), K. Stannek (5), Yavas (5).

 Bezirksliga

MTV Vechelde – MTV Goslar 77:60 (22:8, 42:34, 57:50). Zunächst dominierte der Aufsteiger aus Vechelde klar, entschied das erste Viertel mit 22:8 für sich. „Doch dann haben wir zunehmend die Spielkontrolle verloren. Der Ball lief nicht mehr gut in unseren Reihen“, monierte Vecheldes Coach Oliver Wedekind. Hinzu kam, „dass wir nahezu fahrlässig einfachste Chancen vergeben haben“.

Dennoch führte der Gastgeber zur Pause mit 42:34. Und nach Wiederbeginn habe sich dann gezeigt, „dass die gute Saisonvorbereitung Früchte trägt. Während bei den Gästen immer mehr die Kräfte nachließen und sie in Foulprobleme kamen, waren wir in der Lage, das Tempo die ganze Zeit hoch zu halten“, erläuterte Wedekind.

Entsprechend fuhren die Hausherren am Ende einen ungefährdeten Sieg ein. „Der Erfolg war verdient, aber auch hart erarbeit. Man merkt, dass die Mannschaft in der Konstellation noch nicht solange zusammen spielt“, sagte Wedekind. „Aber die Erkenntnis, dass es unsere Fehler waren, die Goslar stark gemacht haben, hilft uns, diese abstellen zu können.“

Vechelde: Severin (15/1 Dreier), T. Vogel (12), N. Vogel (6, 2), Klapsing (2), Feuerhahn (5/1), S. Klocke (12), Zaborowski (2), Papp (13), Will (10).

 Bezirksklasse

VT Union Groß Ilsede – MTV/BG Wolfenbüttel IV 70:45 (23:13, 41:24, 55:32). „Das war ein vielversprechender Start“, freute sich Union-Spieler Matthias Busche. Dabei waren die personellen Voraussetzungen alles andere als gut, „denn aufgrund von diversen Ausfällen sind wir nur mit einem Rumpfteam aufgelaufen“.

Doch selbiges habe von Beginn an konzentriert agiert. „In der Defensive lief zwar nicht alles reibungslos, aber in der Offensive haben wir von unsere Routine profitiert, so dass wir schon im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg gelegt haben“, sagte Busche. Entscheidend sei die Effizienz gewesen. „Bei uns passte die Trefferquote, während die Wolfenbütteler trotz mehrfacher zweiter Wurfchancen nicht über 13 Punkte hinauskamen.“

Auch im Anschluss bestimmte Union das Geschehen, erhöhte bis zur Pause auf 41:24. „Vor dem Seitenwechsel stellte sich eigentlich nur die Frage, wie lange die Kraft bei uns reichen würde. Aber nach dem dritten Viertel hatten sich auch diese Zweifel zerstreut“, erklärte Busche. Die Gäste fanden weiterhin kein Mittel gegen die Ilseder Anriffe, „so dass wir am Ende überraschend deutlich, aber absolut verdient gewonnen haben“, bilanzierte Busche.

Union: Küpper (30/2), Fischer (17), Rühmann (8), M. Schlüter (7/1), Renning (4), Hauser (4).

Von Peter Konrad und Christian Meyer

Angeführt von Landesliga-Aushilfe Annika Hanne warfen die Regionsliga-Handballerinnen der HSG Nord Edemissen II einen 21:17-Sieg gegen Seesen heraus und bleiben ungeschlagen. Gleich elf Tore erzielte Hanne. Die PSG Peine wurde für ihre Aufholjagd nicht belohnt, sie verlor den Krimi bei Spitzenreiter Hallendorf mit 20:21.

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Eine 2:0-Satz-Führung gegen Wenden und einen 2:1-Vorsprung gegen den Wolfenbütteler VC II brachten Ilsedes Landesliga-Volleyballer nicht ins Ziel. Sie verloren jeweils noch im Tie-Break. „Das war richtig ärgerlich und tat dementsprechend weh“, sagte VG-Spieler Christoph Rostkowski. Gegen das neue Team von Zwei-Meter-Hüne Ingo Frassek war Vallstedt chancenlos.

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Durch Passagen mit vielversprechenden Namen wie „Kieskuhle des Grauens“ oder „Wadenbeißer“ dürfen die Starter des „Fischteichhölle“-Rennens des RSC Wanderclub am Sonntag brettern. Zum vierten Mal richtet der Peiner Verein sein Mountainbike-Spektakel zwischen Handorf und Bülten aus. Anmeldungen sind noch möglich unter www.fischteichhoelle.de.

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