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Sport Regional Edemissen muss fünf Abgänge verkraften
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17:29 13.01.2016
Gordon Leßmann (links) ist zusammen mit Keeper Branco Broschinski vom TSV Edemissen zu RW Braunschweig gewechselt. Quelle: im
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Unter anderem wechselten Keeper Branco Broschinski und Stürmer Gordon Leßmann zum Braunschweiger Kreisligisten Rot-Weiß Braunschweig. Eine Freigabe haben sie aber noch nicht erhalten.

Mittelfeld-Offensiv-Motor Emre Sarac zog es zudem zurück zum SV Bosporus Peine. Gunnar Lonnemann (SSV Plockhorst) und Firat Arvis (Ziel unbekannt) verließen das Kreisliga-Spitzenteam ebenfalls. Zumindest bei den beiden letztgenannten Spielern kann Doliwa das aus sportlicher Sicht nachvollziehen. „Sie haben weniger gespielt, als sie sich das erhofft hatten und waren unzufrieden.“

Doch über die Art und Weise, wie alle fünf Spieler ihre Wechsel verkündeten, ärgert sich der Coach. „Das kann ich nicht nachvollziehen. Alle haben sich per Whats-App-Nachricht auf dem Handy abgemeldet und sind einem persönlichen Gespräch mit dem Trainer, Fußball-Abteilungsleiter oder Vorstand aus dem Weg gegangen. Gerade im Teamsport geht so etwas nicht - das ist unfair gegenüber der eigenen Mannschaft“, moniert Doliwa.

Der Braunschweiger Kreisliga-Zweite Rot-Weiß Braunschweig stellte Stürmer Gordon Leßmann und Keeper Branco Broschinski im sozialen Internet-Netzwerk Facebook bereits als Neuzugänge vor: „Ein talentierter Torwart und ein Top-Stürmer.“ Doch ob die beiden überhaupt in den nächsten Monaten Punktspiele für ihren neuen Klub bestreiten dürfen, steht nach Doliwas Angaben noch nicht fest. Über eine Ablösesumme seien sich die Vereine noch nicht einig, eine Freigabe habe der TSV Edemissen bisher nicht erteilt.

Ausgerechnet in dieser Situation dünnt Verletzungspech den Kader zusätzlich aus. Nun steht fest: Martin Beyer zog sich beim PAZ-Cup in einem Zweikampf mit seinem früheren Mitspieler Kerem Karasahin (jetzt VfB Peine) einen Kreuzbandriss zu und wird die komplette Rückrunde ausfallen. „Das ist bitter, Martin hat sich von allen im vergangenen Halbjahr am besten entwickelt. Auch, weil er immer beim Training war“, lobte Doliwa.

Das Torhüter-Problem soll ein Feldspieler lösen: Gökhan Göksen soll die Rückrunde als Keeper bestreiten. „In der Hallensaison hat er bewiesen, dass er das kann“, betont Doliwa, der sich freut, dass er zudem seinen früheren Schwicheldter Torwart Sebastian Reisch überzeugen konnte, im Notfall einzuspringen. „Basti studiert und hat zuletzt nicht mehr gespielt. Er kommt als Ersatz-Torwart.“

Reisch ist nicht der einzige Neue. Auch der frühere Bildung-Bezirksliga-Spieler Arek Hallas (Marathon Peine) wird dem TSV Edemissen helfen. Trotzdem: Die Spielerdecke bleibt dünn, mit diesem Mini-Kader will Doliwa das Bestmögliche herausholen. „Jetzt noch vom Härke-Pokal zu sprechen, wäre sicherlich überzogen. Unser Ziel wird es vor allem sein, als Team zusammenzustehen und so wenig Verletzte wie möglich zu haben. Immerhin habe ich genügend Zeit, mich darum zu kümmern, dass wir uns im Sommer verstärken können, damit wir dann wieder eine gute Rolle in der Kreisliga spielen“, sagt Doliwa.

„Es war unser bisher bestes Spiel in dieser Saison“, jubelte Groß Lafferdes Spieler Kevin Winkler. Er hatte zuvor mit seinem MTV dem Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg die makellose Bilanz verdorben. Nach zehn Siegen in Folge kassierte die HSG im elften Spiel der Handball-Landesliga der B-Junioren ihre erste Niederlage.

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