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Edemissen lädt die SG zu Kontern ein

Handball-Landesliga Edemissen lädt die SG zu Kontern ein

Zweidorf/Bortfelds Landesliga-Handballer gewannen das Kreisderby gegen Edemissen überraschend klar mit 34:24. „Und der Sieg der SG geht auch in der Höhe in Ordnung“, räumte HSG-Nord-Trainer Martin Staats ein, der schwer enttäuscht von seiner Mannschaft war. Sie hatte die SG zu Kontertoren eingeladen.

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Stephan Waltermann (am Ball) und die SG Zweidorf/Bortfeld gewann das Derby bei der HSG Nord mit 34:24 und feierten damit den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Ein derart deutliches Ergebnis dürfte kaum ein Handball-Kenner im Peiner Land erwartet haben: Zweidorf/Bortfelds Landesliga-Handballer gewannen das Kreisderby gegen Edemissen mit zehn Treffern Unterschied. „Und der Sieg der SG geht auch in der Höhe in Ordnung“, räumte HSG-Nord-Trainer Martin Staats ein, der sich von seiner Mannschaft schwer enttäuscht zeigte.

HSG Nord Edemissen – SG Zweidorf/Bortfeld 24:34 (11:18). „Das war erschreckend. Es war unser schwächster Saisonauftritt“, monierte Staats, der sich mit den Seinen nur kurze Zeit halbwegs zufrieden zeigte. Denn nach dem 1:4-Rückstand (8.) fingen sich die Edemisser und hielten das Derby bis zum 11:13 (24.) offen. „Weil wir in dieser Phase weniger Fehler machten. Davor und danach haben wir Zweidorf/Bortfeld zu leichten Kontertoren eingeladen. Unsere Fehlerquote war eklatant hoch.“

Bis zur Pause erhöhten die Gäste ihren Vorsprung dank eines Fünf-Tore-Laufes auf sieben Treffer. „Und die HSG Nord war damit noch gut bedient. Wir hätten noch klarer führen müssen, haben die gesamte erste Halbzeit viele Chancen leichtfertig vergeben“, betonte SG-Leiter Sigurt Grobe, dessen Mannschaft unmittelbar nach der Pause auf 20:11 erhöhte.

„Danach war das Ding durch“, befand Staats, dessen Pendant Michael Nechanitzky von nun an kräftig durchwechselte. Das Ergebnis wurde von seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit nur noch verwaltet. „Die Edemisser wurden uns in keiner Phase mehr gefährlich. Sie sind immer wieder an unserer Abwehr gescheitert, fanden kaum Lücken. Und jedes Tor der HSG Nord haben wir mit einem Gegentreffer beantwortet. Für uns war es ein leichter Sieg. Ich hätte nicht erwartet, dass wir es so leicht haben würden“, bilanzierte Grobe.

Martin Staats analysierte, dass sein Team nicht allein wegen der hohen Fehlerquote verlor. „Wir waren fast die gesamte Zeit vom Kopf her zu langsam, spielten transusig. Die Zweidorf/Bortfelder waren uns immer einen Schritt voraus. Das Spiel werden wir nächste Woche aufarbeiten. So schlecht wird sich meine Mannschaft nicht noch einmal präsentieren“, gab sich der HSG-Nord-Trainer kämpferisch.

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Bufe (beide Tor) – Streit, Sven Seffer (1), Görl (1), Timo Seffer (9/4), Müller (4), Winkler (3), Falkenhain (1), Zerter, Williamson (3), Schöne (1), Funk (1).

SG Zweidorf/Bortfeld: Riehl, Pursche, Marco Lehne (alle Tor) – Schröder (1), Weigel (5), Büüs (2), Waltermann (2), Brümmer (4), Schulze (7), Zakravsky (2), Pfaff (1), Duschek (1), Gerstung (9), Phillip Lehne.

Von Jürgen Hansen

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