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„Edemissen ist eine Klasse für sich“

Handball „Edemissen ist eine Klasse für sich“

Das Nordkreis-Team besiegt die Frauen des MTV Groß Lafferde in der Handball-Regionsliga. Die HSV-Männer gewinnen kampflos.

Über ihre ersten zwei Punkte der Saison freuen sich die Männer der HSV Vechelde-Woltorf in der Handball-Regionsliga. Viel dazu beitragen konnte das Team aber nicht. Denn Gegner Immendorf trat nicht an. „Ich hätte mir die Punkte lieber erspielt“, betonte HSV-Trainer Thomas Crone. Im Gegensatz zu seiner Mannschaft blieben die anderen Peiner Herrenteams in der Liga sieglos.

Männer

HSG Langelsheim/Astfeld – TVJ Abbensen 25:22 (11:9). Bergauf und bergab ging es für die Abbensener. Sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang führten die Gastgeber hoch. Aber die Gäste steckten nie auf und kämpften sich immer wieder heran. Eine rote Karte gegen TVJ-Spieler Menz verhagelte dem Turnverein aber einen möglichen Punktgewinn. „Leider hatten wir wieder unsere gewohnte Auswärtsschwäche“, betonte TVJ-Trainer Jörg Wilpert, „die Spieler fanden einfach nicht zu ihrer Form.“

TVJ: Kollmeyer (6), Hillmer (5), Lappe (4), Wilke (3), Brüge (2), Menz (2).

HSG Nord Edemissen II – FC Viktoria Thiede 25:31 (16:17). Ihre beste Saisonleistung mussten die Gäste als Tabellenführer und Favorit abrufen, um gegen die HSG Nord zu gewinnen. Erst gegen Ende der Partie ließen die Edemissener etwas nach, sodass sich die Gäste noch einen relativ deutlichen Sieg erspielten. Bis dahin war die HSG über weite Strecken gleichwertig. Nur einige Drangphasen der Viktoria sorgten dafür, dass die HSG einem Rückstand hinterherlief. „Es waren auf unserer Seite zu viele technische Fehler und vergebene Chancen, die den Sieg verwehrten“, resümierte HSG-Spieler Mark Zerter.

HSG: Hülssner (4), Hahn (3), Meyer (2), Funk (3), Zerter (5), Löschmann, Schrader (7).

Frauen

TSV Bildung Peine – MTV Seesen II 23:11 (10:4). Von Anfang waren die TSV-Damen spielbestimmend. Dann setzten sich die Peinerinnen mit Tempospiel über 7:3 bis hin zum 10:4 zur Pause ab. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht, sodass ein verdienter Heimsieg der Gäste heraussprang. „Wir waren sowohl hinten als auch vorne die klar bessere Mannschaft“, sagte TSV-Trainerin Heidi Caspari.

TSV: Mühe (3), Tiemann (6), Marquering (4), Bergmann (4), Bührig (6).

HSG Liebenburg-Salzgitter II – HSG Nord Edemissen III 15:19 (10:11). Das Nordkreisteam setzte sich mit 8:4 ab. „Danach sind wir aus unerklärlichen Gründen eingebrochen, sodass Liebenburg uns bis zur Pause überrannt hat“, sagte HSG Nord-Spielerin Marion Glitza. Nach dem Seitenwechsel fing sich die HSG-Drittvertretung wieder, vergab aber weiterhin viele klare Torchancen. Zur HSG Nord-Spielerin des Tages avancierte in der Folgezeit aber Torhüterin Anke Hustedt, die durch vier parierte Siebenmeter in Folge ihrer Mannschaft den verdienten Sieg rettete.

HSG Nord: Zessack (5), Glitza (5), Fritsch (3), Müller (2), Friedrich, Lappe, Siegismund, Kehlenbeck.

MTV Groß Lafferde – HSG Nord Edemissen II 15:22 (10:12). „Der Meisterschaftsfavorit hat uns unsere Schwächen aufgzeigt“, sagte MTV-Trainer Sven Jähner. Diese lagen im ersten Durchgang besonders in der fehlenden Aggressivität und Schnelligkeit in der Deckung. Nach der Pause stand die MTV-Deckung besser, aber im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft. „Der Sieg war verdient, ist aber etwas zu hoch ausgefallen“, sagte Jähner, „Edemissen ist eine Klasse für sich, und wird sich nur selber schlagen können.“

MTV: Genter (7/4), Orth (3), Fischer (2), Hampel, Jähner, Pisarek. HSG: Fahlbusch (7), Hoppenworth (4), Seffer (3/1), Koch (3), Meyer (2), Borchard, Mucha, Krieck (1/1).

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