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Sport Regional „Dumm gelaufen“ für den TSV Edemissen
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16:00 06.12.2018
Christopher Stannek (beim Pass) in doppelter Funktion: Er spielte nicht nur, sondern coachte Edemissens Team auch, weil Spielertrainer René Kupsch (hinten) im Kampfgericht helfen musste. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Ohne Wechselspieler war nichts zu holen: Stark ersatzgeschwächt und mit einem unerwarteten Ausfall von Spielertrainer René Kupsch haben die Bezirksoberliga-Basketballer des TSV Edemissen ihr Heimspiel gegen Verfolger SC Weende-Göttingen II verloren. Personalknappheit wurde auch den Vöhrumern in der Bezirksklasse zum Verhängnis. In der Verlängerung verlor das Team. Gar nicht spielten die Vechelder in der Bezirksliga: Die Schiris waren nicht erschienen.

Bezirksoberliga

TSV EdemissenSC Weende-Göttingen II 56:76 (8:16, 19:31, 42:49). Ins Schwitzen kamen die Edemisser schon vorm Anpfiff. Sie bekamen ihr Kampfgericht nicht zusammen, ein Dritter fehlte noch, es drohte eine kampflose Niederlage. Um zumindest noch eine theoretische Chance auf einen Sieg zu haben, stellte sich Spielertrainer René Kupsch zur Verfügung. An diesem Spieltag tat das jedoch doppelt weh, da sein Team aufgrund von Verletzungen und privaten Terminen eh schon arg dezimiert war. „Ich konnte nicht coachen und nicht spielen – darauf war keiner vorbereitet. Das ist alles dumm gelaufen. Die Nervosität und Hektik aus dem Vorfeld ist dann auf alle im Spiel übergeschlagen. Von Anfang an ist nichts gelaufen“, erklärte Kupsch die etwas überraschende Niederlage. Die fünf tapferen Edemisser wehrten sich zwar wacker, blieben bis zum 42:49 im dritten Viertel dran, doch am Ende musste der TSV dem Tribut zollen, dass alle Akteure die kompletten 40 Minuten durchspielen mussten. „Hinten raus hat die Kondition und die Konzentration gefehlt“, stellte Kupsch fest. Der Gegner habe auf die fehlenden Wechselmöglichkeiten des TSV mit Tempo-Basketball und Pressing reagiert. „Fürs Rückspiel bin ich aber zuversichtlich, denn der Gegner war schlagbar“, betonte Kupsch.

Edemissen: Eckel (5), Eßmann (8), Pape (13/2 Dreier), C. Stannek (15/4), K. Stannek (15/1).

Bezirksklasse

SG Braunschweig III – TSV Arminia Vöhrum 70:63 (13:15, 16:30, 34:46, 58:58). Was für ein Pech! Die mit nur sechs Spielern angereisten Arminen führten durchgehend – bis 1,6 Sekunden vor dem regulären Ende. Da gelang der SG der Ausgleich. „Da fehlten dann Kraft und Konzentration, zumal zum Ende des vierten Viertels noch einer unserer Spieler ausgefoult wurde“, schilderte Arminia-Sprecher Tim Markgraf.

Die Spielweise der Braunschweiger mit einer hoch stehenden Verteidigung kam den Gästen entgegen. Als die SG später auf Ganzfeldpresse umstellte, bedeutete das mehr läuferischen Aufwand für die Arminen. Dass der SG noch der Ausgleich gelang, lag zum Teil daran, zum Teil aber auch an der schwachen Freiwurf-Ausbeute der Gäste.

Arminia Vöhrums Spieler Holger Behrens sah die Leistung trotzdem positiv: „Die Mannschaft hat toll gekämpft. Es hat Spaß gemacht. Es war unser bisher bestes Saisonspiel. Man merkt, dass wir uns langsam einspielen. Unsere Formkurve zeigt deutlich nach oben.“

Arminia Vöhrum: Behrens (2), Kühnholz (10), Magdziarz (13/1), Prieske (12/2), Zschenderlein (17/2), Marchese (9).

Von Christian Meyer und Matthias Press

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