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Drei Tickets! SG-Nachwuchs qualifiziert sich für deutsche Rangliste

Badminton Drei Tickets! SG-Nachwuchs qualifiziert sich für deutsche Rangliste

Mit Silber und Bronze im Doppel bei der 2. Nord-Rangliste haben sich Annika Borchard (U17) und Hanna Moses (U19) das Ticket für die deutsche Rangliste gesichert. Und noch eine dritte Badminton-Spielerin der SG Vechelde/Lengede ist qualifiziert. Charlotta Reckleben (U19) überzeugte bereits bei der 1. Nord-Rangliste.

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Doppel-Bronze: Hanna Moses kämpfte sich trotz muskulärer Probleme durch. Annika Borchard (rechts) gewann mit Partnerin Tomke Hartmann Silber im U17-Doppel.

Quelle: Isabell Massel/verein

Oststeinbeck.

Das beste Ergebnis der SG-Starter erspielte Annika Borchard in der U17. Im Doppel beglich sie zusammen mit Partnerin Tomke Hartmann (Berlin) eine offene Rechnung. Denn: „Vor zwei Wochen bei der ersten Rangliste erwischten sie keinen guten Tag. Diesmal jedoch überzeugten sie mit einem starken Angriff“, lobte SG-Vereinskollege und Betreuer Wolf-Dieter Papendorf. Nach dem Erstrundensieg warfen seine Schützlinge in drei spannenden Sätzen im Halbfinale auch die an Eins gesetzten Leonie Schindler/Florentine Schöffski (Harkenbleck/Pennigsehl) raus. Und auch im Finale gegen Michelle Beecken (BV Gifhorn) und Kaja Zabinski (TSV Trittau) legte Annika Borchard mit ihrer Partnerin stark los. Nach ihrem 21:18-Sieg in Satz eins mussten sie sich aber noch mit 12:21, 10:21 geschlagen geben. Dennoch: „Der zweite Platz ist eine klasse Leistungssteigerung“, lobte Betreuer Papendorf.

Im Einzel unterlag Annika Borchard zwar gleich in Runde eins Michelle Beecken aus dem Oberligateam des BV Gifhorn mit 19:21, 16:21, doch in den folgenden zwei Spielen spielte das SG-Talent konzentriert auf und sicherte sich mit nur einem weiteren Satzverlust Platz fünf. Der Lohn: Sie hat sich im Doppel und im Einzel für die deutsche Rangliste qualifiziert.

Das Doppel-Ticket löste auch Hanna Moses in der U19. Allerdings wurde sie mit ihrer Berliner Partnerin Henriette Leber im Halbfinale der 2. Nord-Rangliste kalt erwischt. Nora Reincke (SSV Wichernschule) und Lucie Wagner (SG Empor) drehten einen 0:1-Satzrückstand und warfen das an Position eins gesetzte Doppel raus. Immerhin: Hanna Moses kämpfte sich mit ihrer Partnerin im Spiel um Platz drei zurück ins Match und gewann den Dreisatz-Krimi mit 14:21, 22:20, 21:18 gegen Carina Blaas (PSV Bremen) und Marie Lücke (Lok Staßfurt). „Das Halbfinale war ärgerlich, aber Hanna hat trotz muskulärer Probleme in den Beinen bis zum Ende gekämpft und sich mit der Bronzemedaille belohnt“, bilanzierte SG-Vereinskollege Wolf-Dieter Papendorf.

Fast hätte es für die SG-Regionalliga-Spielerin noch zur zweiten Medaille gereicht. Im Mixed spielte sie sich mit Partner Ole Hahn (BV Gifhorn) locker ins Halbfinale. Dort dominierten sie beim 21:15 sogar den ersten Satz gegen die an Zwei gesetzten Trittauer Kjell Mielke/Marina Korsch. „Im Anschluss verloren sie jedoch den Faden und mussten sich nach drei Sätzen geschlagen geben“, bedauerte SG-Klubkollege Papendorf. Auch im Spiel um Platz drei verloren Moses/Hahn hart umkämpft nach drei Sätzen.

Knapp das Ticket für die deutsche Rangliste verpasst hat Yanik Zahmel, der bei der ersten U19-Nord-Rangliste noch ungesetzt für Aufsehen gesorgt hatte. „Diesmal machte er sich etwas zu viel Druck und war sichtlich angespannt in die Einzeldisziplin gestartet“, erklärte Papendorf die 12:21-, 20:22-Auftakt-Niederlage gegen den späteren Drittplatzierten Paul-Werner Dingethal (Lok Staßfurt). Im Anschluss gewann Zahmel zwar in zwei Sätzen gegen Thorge Marben (Schwinde), doch die Partie um Platz fünf gegen Marvin Schmidt (BV Gifhorn) verlor er. Nach drei Sätzen stand für den Neuling auf norddeutscher Ebene Platz sechs.

Ohne Einsatz gereicht hat es dagegen für Charlotta Reckleben: Aus persönlichen Gründen musste die Niedersachsenliga-Spielerin der SG bei der 2. Nord-Rangliste passen, doch weil sie bereits bei der 1. Nord-Rangliste mächtig Eindruck hinterlassen hatte, erhielt sie das Ticket für die deutsche Rangliste im Doppel und Einzel. Papendorf wunderte das nicht, schließlich hatte sie als Jahrgangsjüngere das U19-Einzel gewonnen.

Von Redaktion

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