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Doch noch weiter! Jahn steigert sich

Handball-Landespokal Doch noch weiter! Jahn steigert sich

Für eine Überraschung sorgten Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen, die beim Landes-Pokalturnier in der Peiner Silberkamp-Halle den Oberliga-Spitzenreiter Eintracht Hildesheim aus dem Wettbewerb kegelten. Ausgeschieden ist die HSG Nord, die aber zuvor ausgerechnet das Derby gewonnen hatte.

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Leah Marchefka (links) und Jennifer Hüsing stoppen Edemissens Annika Hanne. Doch das Derby gewann die HSG Nord gegen den Oberliga-Aufsteiger.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Für eine Überraschung sorgten Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen, die beim Landes-Pokalturnier in der Peiner Silberkamp-Halle den favorisierten Oberliga-Spitzenreiter Eintracht Hildesheim aus dem Wettbewerb kegelten. Ausgeschieden ist dagegen die HSG Nord, die auf dem letzten Platz landete, aber zuvor ausgerechent das Derby gewonnen hatte.

MTV Vater Jahn Peine – HSG Nord Edemissen 7:8 (5:4). „Wir haben Vater Jahn mit unserer 5:1-Abwehr überrascht“, erläuterte HSG-Nord-Spielerin Dine Neugebauer den Hauptgrund des Derbysieges. MTV-Trainer Carsten Bührig pflichtete ihr bei. „Gerade nach der Pause fanden wir gegen Edemissens Deckung keine Mittel mehr. Zwei Tore in 15 Minuten – was meine Mannschaft in der zweiten Hälfte zeigte, war noch nicht mal landesligatauglich. “

HSG Nord Edemissen – Eintracht Hildesheim 11:19 (3:8). Erst nach der Pause hielten die Edemisserinnen gegen den Oberligisten halbwegs mit. „In der ersten Halbzeit zeigte sich ein deutlicher Unterschied. Hildesheim war uns körperlich und spielerisch überlegen“, betonte HSG-Spielerin Dine Neugebauer.

HSG Lachte-Lutter – Vater Jahn Peine 9:17 (2:7). In ihrem zweiten Turnierspiel steigerten sich die Peinerinnen. „Endlich haben wir unsere Schnelligkeit ausgespielt. Es war ein souveräner Sieg“, lobte MTV-Trainer Carsten Bührig seine Spielerinnen.

HSG Nord Edemissen – HSG Lachte-Lutter 8:10 (6:5). In ihrem letzten Turnierspiel vermochten die Edemisserinnen eine 6:5-Pausenführung nicht ins Ziel zu bringen. „Weil einige unserer Spielerinnen kleinere Verletzungen hatten. Sie wurden von Beginn an nicht eingesetzt, somit hatten wir keine Möglichkeiten, zu wechseln. Trotzdem haben alle gekämpft und nicht aufgesteckt“, sagte HSG-Nord-Spielerin Dine Neugebauer, die dem Pokal-Aus keine Träne nachweint. Ein Weiterkommen war nicht unser Ziel. Wir konzentrieren uns auf unser nächstes Punktspiel gegen Lehre. Das ist wichtiger“

MTV Vater Jahn Peine – Eintracht Hildesheim 17:10 (8:6). Die letzte Turnierbegegnung war gleichzeitig das Entscheidungsspiel um den Einzug in die dritte Runde. Dass der MTV als Sieger das Feld verließ, führte Jahn-Trainer Carsten Bührig nicht allein auf die gute Leistung seines Teams zurück. „Hildesheim ist nur mit einem kleinen Kader zum Turnier angereist. In der zweiten Halbzeit schien der Mannschaft ein wenig die Puste auszugehen.“

Mehr noch als über den Erfolg freute sich der MTV-Trainer darüber, dass seine Tochter Laura-Sophie Bührig, die sich im April das Kreuzband gerissen hatte, erstmals wieder ein Pflichtspiel absolvierte und zum Einstand gleich zwei Tore warf.

In der dritten Runde treten die Peinerinnen in einem Einzelspiel, das noch ausgelost werden muss, an. Der Gewinner dieser Partie zieht in das Entscheidungsturnier um den HVN-Pokal, dem „Final Four“ ein.

MTV Vater Jahn Peine: Winter (Tor) – Annika Bergmann (1), Henrike Bergmann (3), Laura-Sophie Bührig (2), Lena-Marie Bührig (2), Heiligentag (6), Hüsing (3), Kretschmer (2), Kruck (11), Marchefka (5), Thurau (6).

HSG Nord Edemissen: Maricek, Westendorf (beide Tor) Neugebauer (2), Streit, Seffer (2), Carmon (1), Reiter (1), Brandes (3), Hanne (4), Feldt (6), Himmelstoß (8).

Von Jürgen Hansen

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