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Sport Regional Diese Niederlage machte Vöhrum Spaß
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18:00 15.03.2018
Abklatschen für eine gute Leistung: Aljoscha Schelenz (Nummer 9) und Vöhrums Basketballer lieferten VT Union Groß Ilsede im Derby einen harten Kampf. Doch VT-Union-Topscorer Matthias Fischer (rot) führte sein Team zur Wende. Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine

Bis zum vierten Viertel schnupperten Vöhrums Bezirksklassen-Basketballer an der Überraschung im Derby. Das Rumpfteam der Arminia führte mit fünf Punkten, doch im Endspurt steigerte sich der Tabellenzweite Groß Ilsede und rettete einen hart erkämpften 67:60-Sieg über die Ziellinie.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen – MTV/BG Wolfenbüttel III 56:75 (14:18, 28:42, 41:62). Mit der dritten Niederlage in Folge beendeten die Edemisser die Saison auf Platz sieben. „Es mangelte am nötigen Biss, den richtigen Entscheidungen und generell an Ideen“, bilanzierte TSV-Spielertrainer René Kupsch. Die Gäste hätten nach einem ausgeglichenen Start zusehends Edemissens Schwächen in der Verteidigung ausgenutzt und spielten die Größenvorteile ihrer langen Kerls aus. „Wir hingegen wurden immer nervöser im Angriff und machten zu viele leichte Abspiel- oder technische Fehler“, verwies Kupsch auf zahlreiche Konter, die sich sein Team fing. Bereits zur Halbzeit seien der Glaube und die Luft rausgewesen.

So mussten sich die Edemisser mit sieben Saisonsiegen zufrieden geben. „Es war eine für alle Beteiligten überaus enttäuschende Saison“, resümierte Kupsch.

Edemissen: Eckel (10), K. Stannek (8), Eßmann (4), Kupsch (2), Pape (17), Richter (8), C. Stannek (7).

Bezirksklasse Harz

VT Union Groß Ilsede – TSV Arminia Vöhrum 67:60 (16:14, 32:34, 47:52). Mit zwei Spielern aus der Zweiten und nur sechs Akteuren insgesamt ärgerten die Vöhrumer lange Zeit den Favoriten. „Das war Team-Basketball vom Feinsten von uns“, schwärmte Vöhrums Spieler Joschi Schelenz. „Jeder ist für jeden eingetreten. Trotz der Niederlage hat es Spaß gemacht!“ Bis zum vierten Viertel führte die Arminia sogar mit fünf Punkten. „Dann jedoch machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar“, bedauerte Arminia-Sprecher Tim Markgraf und verwies auf den Ausfall eines Spielers und einen angeschlagenen Spieler. „Das konnten wir nicht kompensieren.“

Groß Ilsedes Spieler und Abteilungsleiter Matthias Busche war erleichtert nach dem hart erkämpften Derby-Erfolg. Während er bei seinem Team die anfängliche Einstellung monierte, sprach er den Vöhrumern ein Lob aus. „Die Gäste wehrten sich nach Kräften. Wir trafen zudem schlecht oder fast gar nicht aus der Distanz. Vöhrum bestrafte die vielen Fehlversuche ein ums andere Mal per Schnellangriff.“

Für die Wende habe gesorgt, dass bei den Gästen die Kräfte schwanden und die Ilseder häufiger den Weg direkt unter den Korb suchten. „Das Zusammenspiel zwischen Oliver Küpper und Matthias Fischer brachte endlich den gewünschten Erfolg“, stellte Busche fest.

VT Union: Fischer (23), Küpper (18/2), Hauser (15/2), Berwing (6), Busche (5/1).

Arminia: Schelenz (18/1), Kühnholz (5), Magdziarz (12), Behrens (6), Tiryaki (12/1), Zschenderlein (7).

MTV/BG Wolfenbüttel IV – VT Union Groß Ilsede 79:55 (18:10, 40:18, 60:39). Im zweiten Spiel in zwei Tagen hatten die Ilseder erneut Probleme, ihren Rhythmus zu finden. „Die robuste Verteidigung der Gastgeber ließ fast keine Abschlüsse in Korbnähe zu und zu häufig blieb der fällige Foulpfiff aus. Zudem trafen wir erneut schlecht aus der Distanz“, analysierte VT-Union-Spieler und Abteilungsleiter Matthias Busche. Das Bemühen sei zwar unübersehbar gewesen, aber nach dem zweiten Viertel mit lediglich acht erzielten Punkten habe sich auch langsam Frust in seiner Riege eingeschlichen. „Vor allem, als die Schiedsrichter uns auch nach der Pause weiterhin offensichtliche Foulpfiffe verweigerten“, betonte Busche.

Die Niederlage habe die tolle Saison der Groß Ilseder aber nicht mehr schmälern könnte, betonte Busche. „Zu Beginn hat sicherlich niemand mit der Vize-Meisterschaft gerechnet.“

VT Union: Fischer (24), Berwing (16/2), Hauser (6), Valentin-Weigand (4), Lux (3/1), Küpper (2).

Bezirksklasse Heide

TV Jahn Wolfsburg II – MTV Vechelde, 46:83 (14:14, 33:40, 43:69). Zu Beginn holperte es noch bei den Vecheldern. Im zweiten Viertel gelangen ihnen einige Ballgewinne und ein Sieben-Punkte-Vorsprung. Im dritten Viertel stellte Trainer Oliver Wedekind auf eine Zonenverteidigung um. „So konnte das Team seine Größenvorteile in der Defensive endlich umsetzen und fischte einen Rebound nach dem anderen ab“, stellte er fest. Direkte lange Pässe – insbesondere auf Tim Vogel – waren die Folge. Die Vechelder setzten sich gleich durch einen 10:0-Lauf ab und bauten die Führung kontinuierlich aus. „Zum Ende des dritten Viertels saßen nun endlich auch die Distanzwürfe, was die Räume in der Zone des Gegners für die Innenspieler öffnete“, sagte Wedekind.

Vechelde: T. Vogel (28), N. Vogel (10/2), Klapsing (4), Dube (3/1), S. Klocke (2), F. Klocke (24), Zaborowski (2), J. N. Schulze (6), König (4).

MTV Vechelde – SG Braunschweig IV 94:38 (27:14, 42:22, 68:34). Stürmisches Ende: Mit einem Kantersieg gegen das Schlusslicht schloss der Tabellenzweite die Saison ab. „Wir nutzten das Spiel, um die Zonenverteidigung zu verbessern und um allen Spielern noch einmal reichlich Spielzeit zu geben – beides gelang“, stellte Vecheldes Trainer Oliver Wedekind erfreut fest. Vor allem ihre Rebound-Überlegenheit münzten die Vechelder in Punkte um. Sogar die 100-Punkte-Schallmauer wäre zu knacken gewesen, merkte Wedekind an. „Wir ließen noch reichlich Punkte liegen: Schwächen im Abschluss, schlechte Zuspiele und inkonsequent vorgetragene Schnellangriffe ließen das Ergebnis anfangs noch gar nicht so deutlich werden.“

Obwohl der MTV den Aufstieg verpasste, blickte Coach Oliver Wedekind zufrieden auf die Saison zurück. „Mit einer komplett neu aufgestellten Mannschaft braucht es halt ein wenig Zeit, damit alle Mechanismen passen. Und gegen Schapen war kein Kraut gewachsen, das muss man einfach anerkennen.“

Vechelde: T. Vogel (11), N. Vogel (3/1), Klapsing (13/1), S. Klocke (16), Löpmeier (18), Sänger (5/1), Klinke (6), Kunze (4), J. N. Schulze (6), König (12).

Von Christian Meyer

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