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Sport Regional Die letzte Chance für den VfB/SC
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20:00 15.03.2019
Unter Druck: Lukas Behme und der VfB/SC Peine müssen unbedingt gegen die SG Berlin gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Quelle: MASSEL
Peine

Nun gilt´s: Wenn der VfB/SC Peine am heutigen Samstag die ebenfalls abstiegsgefährdete SG EBT Berlin zum Kellerduell in der 2. Badminton-Bundesliga Nord erwartet, zählt für das gastgebende Schlusslicht nur ein Sieg. „Am besten wäre ein 5:2, damit die Berliner keinen Punkt bekommen – und das ist auch unser Ziel“, betont VfB/SC-Coach Heiner Brandes.

VfB/SC PeineSG EBT Berlin (Samstag, 14 Uhr, BBS-Halle). „Das Duell hat absoluten Endspiel-Charakter“, erklärt Brandes. Entsprechend hoch sei auch der Druck, „der auf allen lastet“. Ob und wie die Gastgeber diesem standhalten, „wird der entscheidende Aspekt sein“, prognostiziert der Coach. Er geht jedoch davon aus, dass auch bei den Berlinern eine gewisse Anspannung vorhanden sein wird, „schließlich geht es auch für sie um sehr viel“, sagt Brandes. Wichtig sei, die Nervosität schnell abzulegen. Das gelang in dieser Saison jedoch noch nicht allzu oft. „Das stimmt“, sagt er, „in kritischen Situationen werden wir noch zu schnell unruhig.“

Um genau dieses zu verhindern, „müssen wir das erste Herren-Doppel gewinnen. Gelingt das, ist das Selbstvertrauen da und es läuft viel lockerer – es ist eben alles eine Kopfsache“, erläutert Brandes, der dafür auch auf eine volle Halle und Anfeuerung wie zuletzt bei den Überraschungssiegen gegen Trittau und Wesel hofft.

Und wenn die Auftakt-Partie verloren geht? Auch in diesem Fall sei noch alles möglich, betont er. „Wichtig ist, die Ruhe zu bewahren, an sich zu glauben und die Chancen eiskalt zu nutzen. Machen wir das, haben wir auch gute Chancen auf den Sieg.“ Auch die personellen Voraussetzungen für einen Erfolg sind gegeben, da bis auf Florentine Schöffski der komplette Kader zur Verfügung steht. In puncto Aufstellung aber möchte sich Brandes erst kurzfristig entscheiden, „da wir erst einmal schauen wollen, in welcher Besetzung die Berliner kommen“.

Fest steht hingegen für ihn schon jetzt, „dass alle bei uns eine Top-Leistung bringen müssen. Nur dann ist ein 5:2 auch machbar.“ Ein solches Resultat würde den VfB/SC in der Tabelle zwar an den Berlinern vorbeiziehen lassen, gesichert wäre der Klassenerhalt aber noch nicht. Doch mit derlei Rechnereien will sich Brandes (noch) nicht beschäftigen. „Der Fokus liegt nur auf der Partie gegen die SG Berlin – es ist unsere letzte Chance“, betont er.

Doch unabhängig davon, ob die Peiner diese auch nutzen, sind die Planungen für die neue Saison schon fast abgeschlossen. „Auch bei einem Abstieg bleibt das Team zusammen. Dass alle zugesagt haben, freut mich sehr und zeigt, wie verbunden sie mit dem VfB/SC sind“, konstatiert Heiner Brandes. „Alle wissen aber auch, wie unglücklich die Saison für uns gelaufen ist. Hätten wir nicht ständig so viele Verletzte gehabt, würden wir jetzt auch im gesicherten Mittelfeld stehen.“

Von Peter Konrad

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