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Sport Regional Die Pfeiffers behalten auch im Dunkeln den Durchblick
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19:00 29.11.2018
Leuchtendes Tischtennis-Vergnügen: Auch 26 Jugendliche schlugen beim Schwarzlicht-Turnier des VfL Woltorf auf. Quelle: Ralf Büchler
Woltorf

26 Jugendliche und 44 Erwachsene schlugen beim 2. Woltorfer Schwarzlicht-Turnier auf – sogar Verbandsliga-Asse probierten sich im Dunkeln. „Am Anfang liefen die Anmeldungen zwar etwas schleppend, aber am Ende war das Turnier doch wieder sehr erfolgreich“, stellte Mitorganisator Frank Matthies vom VfL erfreut fest.

Hallenlicht aus, Schwarzlicht an: So wurde das Turnier zu einem leuchtenden Vergnügen. Denn Bälle, T-Shirts, die Kanten der Tische, Netze und Schläger, ja sogar manche Schuhe stachen so in Neonfarben aus der Dunkelheit hervor. Nur so war es möglich, dass die Starter nicht komplett im Dunkeln tappten und überhaupt einen Ball trafen. Einige Starter hatten sich fluoreszierende Knicklichter ins Haar gesteckt oder ums Handgelenk gebunden, andere schminkten sich mit Gesichtsfarbe.

Die Brüder Christoph und Julian Pfeiffer vom Bezirksliga-Aufsteiger TTC Berkum II strahlten noch aus einem anderen Grund: Sie gewannen das Doppelturnier der Erwachsenen mit einem Final-Sieg gegen Hendrik Künnemann und Inga Hoppenworth vom Gastgeber VfL Woltorf. „Es hat Spaß gemacht, weil es mal etwas komplett Neues und Ungewöhnliches war. Anfangs war man vor allem damit beschäftigt, bei den ungewohnten Bedingungen den Ball überhaupt auf den Tisch zu bringen, Sicherheit stand an erster Stelle. Später hat man sich auch mal einen Topspin getraut“, bilanzierte Christoph Pfeiffer.

Das war allerdings eine echte Herausforderung, mussten alle Akteure doch ihre eigenen Schläger in der Tasche lassen und mit Einheits-Anfänger-Schlägern antreten, deren Beläge kaum Spin zulassen. „Ich fand das gut, so hatten wir auch gegen Jonas Hansen mal eine Chance“, flachste Christoph Pfeiffer. Der ehemalige Akteur des VfB Peine, der inzwischen beim Verbandsliga-Titelkandidaten TTV Seelze aufschlägt, probierte die Schwarzlicht-Gaudi wie sein Teamkollege und Bruder Janis Hansen ebenfalls aus. Mit Simon Bonewitz vom MTV Stederdorf war für Jonas Hansen erst im Halbfinale Endstation. „Es hat Spaß gemacht, ich würde mich bestimmt nochmals anmelden. Schwer war vor allem einzuschätzen, wie weit die Bälle fliegen“, bilanzierte der Student. Der Termin habe optimal gepasst, da das Turnier in der dreiwöchigen Punktspiel-Pause seines Teams gelegen habe. Schade sei nur gewesen, dass der Spaß ziemlich abrupt endete. „Nach vier Runden wurden das Halbfinale und Finale extrem gekürzt. Das fand ich für die 25 Euro Startgeld blöd“, merkte Hansen an. Im Finale startete der Satz erst bei 7:7, im Halbfinale gar bei 8:8.

Das fand auch Sieger Christoph Pfeiffer verbesserungswürdig: „Es dürfte ruhig länger gehen und ein Mitternachts-Turnier werden“, sagte er. Überrascht vom Ende zeigte sich auch Mitorganisator Frank Matthies. „Das war sicherlich nicht optimal und wir haben es mit der Veranstalter-Firma auch schon besprochen“, sagte er.

Von 20.30 bis 22.45 Uhr hatten die Erwachsenen geschupft und geschmettert. Zuvor spielten die 26 Jugendlichen ihren Einzelsieger aus. Überragend dabei: Artur Hein vom TSV Meerdorf blieb in acht Runden ungeschlagen und schnappte sich den Sieg. Der TSV Meerdorf hatte auch die meisten Starter geschickt: Elf waren es.

Aufgrund der guten Resonanz soll es 2020 beim VfL Woltorf wieder heißen: Licht aus, Spaß an! „Es ist der Plan, das Turnier alle zwei Jahre anzubieten“, sagte Mitorganisator Frank Matthies.

Von Christian Meyer

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