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14:01 14.04.2018
Karin Beck in Aktion: Die Leistungsträgerin der Peiner Flotten Neun beendet ihre Karriere. Quelle: Ralf Büchler
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Peine

Einen Wermutstropfen mussten die Peiner Sportkeglerinnen der Flotten Neun noch vor dem letzten Punktspieltag der Bundesliga schlucken. Ihre Leistungsträgerin Karin Beck beendet nach 40 Jahren ihre aktive Laufbahn und hinterlässt eine schwer zu schließende Lücke. „Es war schön, aber es ist Schluss“, sagte die 52-Jährige.

Sie kegelte seit 1978. „Angesteckt“ von ihrer kegelsportbegeisterten Freundin Kerstin Ortmann, lernte sie unter den Fittichen des Peiner Jugendwartes Werner Rösner, der ihr Talent entdeckte und förderte, die Technik des Kegelns. Schnell schaffte sie als Jugendliche den Sprung in das Wettkampfteam des Damen-Klubs Germania. 1984 wechselte sie in den gemischten Klub Flotte Neun.

Dort arbeitete sie sich mit der ersten Mannschaft über die Staffeln des Bezirks II auf die Landesebene hoch, und seit 2000 ist sie zuverlässige Leistungsträgerin im Bundesligateam der Flotten Neun. In der Spielzeit 2012/13 war sie die Nummer eins in der Bohle-Bundesliga-Einzelwertung.

Neunmal wurde sie in das Nationalteam des DBKV berufen. An allen Deutschen Meisterschaften (Einzel, Paar und Mannschaft) nahm sie teil. Ihre Stärken zeigte sie auch auf den Schere- und Classic-Kegelbahnen. Im 33. Jahr ihrer Kegellaufbahn holte die vielseitige Mutter erwachsener Kinder den ersten Deutschen Meistertitel in der Damen-A-Konkurrenz in Wolfsburg und danach Bronze mit der Mannschaft. 2012 verteidigte sie ihren Titel an selber Stelle.

Bundesliga, Nationalmannschaft, Niedersachsenauswahl, Nationen-Cup – auf den höchsten Ebenen der Sportkegelwelt lieferte sie Topleistungen ab und schaffte es zugleich, ihren Beruf als Pharmazeutisch-technische Assistentin, ihre Familie und den Kegelsport unter einen Hut zu bringen.

Jürgen Ketelhake, Präsident des Deutschen Bohle Kegler Verbandes und Vorsitzender des niedersächsischen Landesverbandes, erinnert sich gerne an die Auftritte der Vorzeige-Kegelsportlerin – auf und neben den Kegelbahnen. Und er erinnert sich vor allem an ihren letzten Auftritt im Nationaltrikot und an die Busfahrt von Kopenhagen zurück: „Sie schnappte sich das Mikrofon und kündigte ihren Rücktritt an. Das war für uns alle überraschend und nicht zuletzt deshalb auch ein sehr emotionaler Moment.“

Die Sportführung des Deutschen Bohle Kegler Verbandes (DBKV) schlug sie zur Wahl der Sportlerin des Jahres 2017 vor. Aus einer Umfrage unter allen Bohle spielenden Landesverbänden ging sie als Siegerin hervor. Gebührend geehrt wurde die Peinerin auf der jährlichen Sport-Gala des Deutschen Kegler und Bowlingbundes (DKB) in Berlin für ihr sportlich erfolgreiches Jahr 2017 und zugleich für ihr „kegelsportliches Lebenswerk“.

Von Herbert Stroppe

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