Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Die Gold-Hattrick-Show von Usain Bolt begeistert

Peiner ziehen Olympia-Bilanz Die Gold-Hattrick-Show von Usain Bolt begeistert

302 olympische Goldmedaillen sind vergeben. Drei davon bleiben dem Vizepräsidenten der Tennisregion Peine-Hildesheim, Hans-Jürgen Gericke, in besonderer Erinnerung - die des Sprintstars Usain Bolt.

Voriger Artikel
Görke muss gegen Ex-Klub ins Tor
Nächster Artikel
Schneller Mann von der Feuerwehr

Tolle Show: Der Jamaikaner Usain Bolt.

Quelle: dpa

„Bolt ist ein Ausnahmeathlet mit starker Persönlichkeit“, sagt der Peiner über den Jamaikaner. Was außer des Gold-Hattricks von „Mister Unbesiegbar“ noch von den Olympischen Spielen in London haften bleibt, verraten Vorstandsmitglieder von Peiner Sport-Verbänden in ihrer Olympiabilanz.

Eine Medaille hatte er sich zwar von Deutschlands Tennisspielern erhofft - doch auch wenn daraus nichts wurde, ist Gericke zufrieden. Schließlich hatten Angelique Kerber im Einzel und Sabine Lisicki und Christopher Kas im Doppel Edelmetall nur knapp verpasst. „Die Leistungsdichte im Tennis ist enorm“, erklärt Gericke. Ein Lob sprach er den Briten für die gelungene Organisation aus.

Nicht nur mit Timo Boll und Co fieberte der Vorsitzende des Tischtennis-Kreisverbands, Wolfgang Schuppan, mit. Besonders in Erinnerung bleiben werden ihm die deutschen Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann. „Die haben bis zum Ende gekämpft“, erinnert er sich an den Final-Krimi, der schließlich mit Gold für die Deutschen belohnt wurde.

Zumindest zweimal Bronze erschmetterten die deutschen Tischtennis-Asse. Dimitri Ovtcharov gewann sie im Einzel und mit der deutschen Mannschaft. „Die Ausbeute finde ich hervorragend. Im Teamwettbewerb hatten die Deutschen etwas Pech in der Auslosung“, erinnert Schuppan daran, dass die Tischtennis-Macht China bereits im Halbfinale wartete.

Auch im Geräteturnen gewannen die Chinesen die meisten Medaillen. Doch Klaus Wagener, Vorsitzender des Turnkreisverbands, war auch mit dem Abschneiden der deutschen Turner sehr zufrieden. Vor allem Marcel Nguyen habe mit zweimal Silber überzeugt. „Er konnte unbekümmert ohne Druck antreten, da alle auf seine Mannschaftskollegen Fabian Hambüchen und Philipp Boy geschaut haben“, erklärte Wagener ein mögliches Erfolgsrezept. Ein voller Erfolg war für Wagener auch die Schlussfeier.

Angenehm aufgefallen war dem Vorsitzenden des Leichtathletik-Kreisverbands, Herbert Schrader auch etwas an der Eröffnungsfeier: „Dass das olympische Feuer von Nachwuchsathleten entzündet wurde.“ Auch im Wettkampf hätten junge Sportler überzeugt: „Zum Beispiel Gesa Felicitas Krause“, erinnerte Schrader an die 20 Jahre alte, 3000-Meter-Hindernis-Läuferin.

Der Star der Leichtathletik ist fast sechs Jahre älter: Usain Bolt. „Die Leichtathletik ist ein kommerzielles Geschäft und er weiß, wie er sich vermarkten muss“, sagte Schrader über die Show des Sprinters.

Ein dramatisches Schauspiel spielte sich im Hammerwurf der Frauen ab, als die Technik versagte und Betty Heidler um Bronze zittern musste. Erst ein Maßband verhalf ihr zum Edelmetall. „Solche Missgeschicke können passieren.Technik ist nicht immer fehlerfrei“, nahm Schrader die Kampfrichter in Schutz.

Fast fehlerfrei ist hingegen die Technik des deutschen Ruder-Achters, der seit Peking 2008 ungeschlagen ist: Wie überzeugend der erneut gewann, beeindruckte Schrader ebenso wie die Tatsache, dass sich Gewichtheber Matthias Steiner, nicht schwerer verletzte, als ihm die Hantel mit 196 Kilo in den Nacken fiel. „Welch ein Glück, dass da nicht mehr passiert ist.“

Für den ersten Glücksmoment im deutschen Olympia-Team sorgten die Vielseitigkeitsreiter. Das Team gewann Gold, im Einzel gab es Gold und Bronze. Carola Vieth, Geschäftsführerin des Kreisreiterverbandes, fand die Ausbeute optimal und freute sich darüber, dass im deutschen Aufgebot viele junge Reiter und junge Pferde dabei waren.

lr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.