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„Die Bremer waren einen Tuck besser“

Luftpistolen-Bundesliga „Die Bremer waren einen Tuck besser“

In einen Hexenkessel haben die Fans des SB Broistedt die Sporthalle in Woltwiesche verwandelt. 150 Zuschauer stärkten ihrem Team den Rücken in der Luftpistolen-Bundesliga. Zum Sieg reichte es aber nicht. Mit 1:4 verlor die Heimmannschaft gegen die SSGi Bremen-Bassum.

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Konzentration: Trotz Heimvorteils reichte es für Broistedt nicht zur Verteidigung der Spitze.

Quelle: bt

Gänsehaut-Atmosphäre beim Einlaufen der Akteure: Von Musik begleitet wurden vor allem die fünf Schützen des Broistedter Teams lautstark begrüßt. Anerkennung für die guten Leistungen an den ersten zwei Wettkampftagen, an denen die Gastgeber alle vier Begegnungen in der Nordgruppe der Luftpistolen-Bundesliga gewonnen hatten. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt“, sagte SB-Coach Philip Bernhard, der einen spannenden Vergleich erwartete. Schließlich gaben auch die Gäste noch keinen Punkt im bisherigen Saisonverlauf ab.

Optimistisch stimmte Bernhard die erfolgreiche Saisonvorbereitung, in der beide Teams anlässlich eines Trainingslagers in Hannover aufeinander getroffen waren. Die Gastgeber entschieden die Partie damals für sich. „Unser sechster Mann ist natürlich unser Publikum“, sagt Bernhard. „So lautstark wie bei uns geht es an keinem anderen Ort zu – zumindest nicht in der Vorrunde der Luftpistolen-Bundesliga“, meinte Bernhard, dessen Ziel, die Endrunde in Coburg ist.

„Die Tagesform wird entscheiden“

„Die Tagesform wird entscheiden“, sagte der Broistedter Übungsleiter kurz vor dem Start. 40 Schuss musste jeder Schütze im direkten Duell gegen seinen Konkurrenten auf die Zielscheibe angeben. 50 Minuten Zeit hatte er dafür. Die Zuschauer konnten auf Monitoren die Treffer der Schützen verfolgen.

Jeder Treffer ins Zentrum der Zielscheibe wurde von Jubel begleitet. Die Broistedter Fans konnten am fünften Wettkampftag häufig jubeln, denn die Gastgeber schossen gute Ergebnisse. „Wir müssen aber anerkennen, dass die Bremer Gäste einfach einen Tuck besser an diesem Tag waren und verdient gewonnen haben“, stellte Philip Bernhard fest. Lediglich Thomas Hoppe feierte einen Sieg. Er schoss 372 Ringe und gewann mit einem Zähler Vorsprung vor Sascha Sandmann.

Weniger Glück hatten seine Mitstreiter. Hans-Jörg Meyer verlor gegen den russischen Spitzenschützen Mikhail Nestruejev 380:384. Michael Peirick verlor gegen den international erfahrenen Nationalkader-Schützen Artur Gevorgjan 374:376. Auch der bislang ungeschlagenen Florian Ullrich musste mit 375:379 gegen Pierre Michel seine erste Saisonniederlage einstecken. Knapp ging es im Duell Patrick Scheuber gegen Günter Hettig zu. Der Broisteder verlor mit 373:376.

„Diese Niederlage ist kein Beinbruch für uns“, sagt Bernhard. An den verbleibenden Wettkampftagen habe sein Team die Möglichkeit, noch den zweiten Rang in der Nordgruppe zu erreichen.

bt

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