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Die 1. Herren kontert die Legenden aus

Handball-Schmankerl Die 1. Herren kontert die Legenden aus

„Einige meiner Spieler dürften noch immer Muskelkater haben“, vermutete Trainer Helmuth Friehe. Er betreute die Legenden-Auswahl des MTV Groß Lafferde, die in einem Einlage-Spiel beim Fuhse-Cup der aktuellen Landesliga-Riege des MTV mit 19:44 unterlag – und trotzdem großen Spaß hatte.

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Sebastian Bank (grünes Trikot) und Ulf Baumgarten (gelb) steigen zum Block hoch: Mit dem MTV-Legenden-Team unterlagen sie Lafferdes 1. Herren 19:44 – und hatten trotzdem viel Spaß.

Quelle: Isabell Massel

Gross Lafferde. Für dieses Spiel unterbrach Helmuth Friehe sogar seinen Nordsee-Urlaub in Hooksiel. „Und es hat sich gelohnt, denn es war eine sehr gelungene Veranstaltung“, stellte der frühere Handball-Trainer des MTV Groß Lafferde erfreut fest. Er betreute die Legenden-Auswahl des MTV, die sich in einem launigen Einlage-Spiel beim Fuhse-Cup mit der aktuellen Landesliga-Herren-Riege des MTV maß. „Einige meiner Spieler dürften noch immer Muskelkater haben“, vermutete Friehe.

Die 1. Herren kannte keine Gnade mit den Oldies, von denen einige 2003 den größten Erfolg einer Lafferder Herren-Handball-Mannschaft herauswarfen – den Aufstieg in die Verbandsliga. 44:19 gewannen die Youngster. „Die hatten es echt eilig und haben in erster Linie Konter gespielt“, stellte Legenden-Spiel-Organisator Dennis Bühn fest, der wie schon 2003 als Betreuer auf der Bank der Aufstiegs-Helden saß. Das ging den Legenden dann doch etwas zu schnell. Aber: „Im Positionsspiel waren wir klar überlegen“, flachste Bühn.

In eines der alten, gelben und grünen Trikots schlüpfte auch Sebastian Bank noch einmal. Der jetzige Regionsoberliga-Handballer des MTV Peine stellte erfreut fest, „dass wir ohne Training trotzdem noch Spielzüge spielen konnten“. Und eine dieser Konzeptionen von früher verdiente sich sogar großen Applaus: Dirk Sommer schloss von außen frech ab, indem er 1. Herren-Keeper Florian Frühling tunnelte.

Trainer Helmuth Friehe freute sich, mit wie viel Elan seine Legenden noch zur Sache gingen. „Alle haben gekeult wie die Kesselflicker“, lobte er. Dass die Niederlage so hoch ausfiel, hätten sich die Routiniers aber auch ein wenig selber zuzuschreiben gehabt. Denn: „Sie waren 15-mal frei vorm Tor und haben verworfen.“

Einen anderen Grund nannte der damalige Aufstiegs-Kapitän Cornelius Jäger: „Die 1. Herren hat gegen uns ein schönes Sprinttraining absolviert. Die waren gut, ich kann mir vorstellen, dass sie zu den Titelkandidaten in der Landesliga gehören. Für die Zuschauer war es lustig, und es hat Spaß gemacht.“

Das Ergebnis sei aber ohnehin zweitrangig gewesen, betonte Sebastian Bank. „Die Aktion hat super Spaß gemacht. Man sieht einige ehemalige Teamkollegen leider zu selten. Philipp Bako oder Stefan Kluge habe ich sieben Jahre nicht mehr gesehen. Beide scheinen aber nicht älter geworden zu sein. Obwohl: Philipp konnte sich am nächsten Tag wegen Muskelkater kaum noch bewegen“, verriet er.

Und Coach Helmuth Friehe freute sich, dass am Ende sogar die Spielerfrauen der Legenden zufrieden und erleichtert gewesen seien: Denn niemand der Oldies habe sich beim Comeback verletzt. Dafür waren einige aber ziemlich spät zu Hause...

Von Christian Meyer

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