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Sport Regional Derbysieg: Arminia weiter auf Titelkurs
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18:00 09.02.2017
Arminia Vöhrum gewann das Spitzenspiel in der Bezirksklasse gegen Union Groß Ilsede mit 67:48 - gleich 24 Punkte zu diesem klaren Erfolg steuerte Burak Tiryaki (rechts) bei. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Ebenfalls erfolgreich war der TSV Arminia Vöhrum im Spitzenspiel der Bezirksklasse Harz. Denn der Spitzenreiter setzte sich gegen den Kreisrivalen und Drittplatzierten aus Groß Ilsede deutlich mit 67:48 durch und machte damit einen weiteren Schritt in Richtung Titelgewinn.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen – SV Stöckheim II 82:51 (24:17, 42:31, 59:42). „Das hat Spaß gemacht“, sagte Edemissens Spieler Santino Nordmeyer. Ihm besonders, erzielte er doch allein 37 Punkte. „Ich habe gute Pässe bekommen, konnte viele Fastbreaks laufen und habe ganz gut getroffen“, begründete er seinen Punkte-Erfolg. Ähnlich gut drauf war Janes Pape, der 22 Punkte zum Sieg beisteuerte.

„Wir haben das Spiel dominiert und lagen nicht einmal in Rückstand“, sagte Nordmeyer. „Ab Mitte des dritten Viertels sind wir davongezogen.“ Grund dafür sei auch gewesen, dass bei den Gästen die Kondition nachließ. „Sie haben von Anfang an Pressverteidigung gespielt. Das konnten sie nicht durchhalten.“

Am Samstag muss Tabellenführer Edemissen beim Tabellenzweiten MTV/BG Wolfenbüttel II antreten (Anpfiff 17.15 Uhr). „Das Spiel ist entscheidend. Wenn wir es verlieren sollten, hat der Sieg gegen Stöckheim nichts gebracht“, sagt Nordmeyer.

Wolfenbüttel liegt zwei Punkte hinter dem TSV Edemissen, hatte aber das Hinspiel mit 63:54 gewonnen. Am Samstag wollen sich die Edemissener revanchieren. „Unser Ziel ist es, am Saisonende Tabellenerster zu sein“, sagt Nordmeyer. „Was wir dann machen, das müssen wir sehen.“

Edemissen: Eckel 83), Nordmeyer (37), Noske (4), Obrzut (4), Pape (22), C. Stannek (3), K. Stannek (9).

Bezirksklasse

TSV Arminia Vöhrum – VT Union Ilsede 67:48 (13:13, 30:23, 42:39). Es war ein sehr intensives Spiel“, resümierte Vöhrums Pressewart Tim Markgraf. „Und eigentlich hatten die Ilseder das Spiel schon verloren, bevor es angepfiffen wurde. Denn sie hatten vergessen, einen Spieler im Spielberichtsbogen einzutragen.“ Dennoch entschlossen sich die Vöhrumer dazu, keinen Protest einzulegen, sondern zu spielen – und zunächst gerieten sie mit 2:9 in Rückstand. Danach jedoch steigerte sich die Arminia, so dass das erste Viertel remis endete.

„Im zweiten Abschnitt folgte dann die Show von Burak Tiryaki. Durch den Besuch seiner Familie, die erstmals bei einem Spiel dabei war, war er besonders motiviert“, sagte Markgraf. Und das zahlte sich für die Vöhrumer aus, gewannen sie doch das zweite Viertel mit 17:10, wobei Burak Tiryaki gleich zwölf Punkte erzielte – am Ende kam er auf 24. „Burak war der Matchwinner“, erklärte Tim Markgraf.

Nach der Pause jedoch kämpften sich die Ilseder, die ohne ihren Topscorer Oliver Küpper antreten mussten, in die Partie zurück und kamen bis auf einen Zähler heran. Doch nur kurzfristig kam noch einmal Spannung auf, denn mit einem 11:0-Lauf zu Beginn des Schlussviertels entschieden die Vöhrumer die Partie zu ihren Gunsten.

„Anschließend haben wir uns unserem Schicksal ergeben“, gestand Union-Spieler Matthias Busche. Grund für die deutliche Niederlage war, „dass wir mit der körperbetonten Spielweise der Vöhrumer nicht klar gekommen sind. Zudem waren sie beim Rebound oft präsenter und robuster“, erläuterte Busche.

Ähnlich sah es die Arminia. „Vor allem im letzten Viertel waren wir unter dem Korb in der Offense und in der Defense deutlich überlegen“, berichtete Tim Markgraf, für dessen Team am 19. Februar das nächste Spitzenspiel auf dem Programm steht. Zu Gast in Vöhrum ist dann mit Eintracht Braunschweig II der Tabellenzweite. „Mit einem Sieg können wir das Tor zum Aufstieg weit aufstoßen.“

Arminia: Behrens (2), Budiman (7 / 1), Horn (6), Magdziarz (2), Koch (4), Schelenz (11), Schindler (6/2 Dreier), Schlote, B. Tiryaki (24), Y. Tiryaki (5).

VT Union: A. Berwing (17), Fischer (13), Rösner (8), Busche (8/2), Rühmann (2).

pet/mp

Auf die Landesliga-Handballerinnen des MTV Peine kommt die nächste Bewährungsprobe zu. Denn der Spitzenreiter muss Sonntag beim Tabellendritten Eintracht Braunschweig antreten. Das Hinspiel gewannen die Jahnerinnen knapp 23:22.

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