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Sport Regional Derby-Sieg beschert der HSG Nord den Titel
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14:00 19.04.2016
So sehen Titelgewinner aus: Die HSG Nord Edemissen durfte nach dem Derby-Sieg gegen Zweidorf die Regionsoberliga-Meisterschaft bejubeln. Zum erfolgreichen Team gehören (oben von links) Tom Bendrien, Sönke Donker, Christian Oppermann, Sebastian Marsch, Michel Schöne, Max Hoffmann, Justus Prölß, Adrian Funk, Trainer Martin Staats mit seinen Töchtern sowie (untere Reihe von links) Marius Müller, Maximilian Görl, Moritz Streit, Manuel Winkler und Jacob Streit. Quelle: rb
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Mittlerweile beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer bei drei verbleibenden Spielen drei Punkte. Die HSG Nord II machte beim 23:18 gegen Stöcken einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt - drei Zähler Vorsprung hat die HSG nun auf die Abstiegsplätze.

SG Zweidorf/Bortfeld II - HSG Nord Edemissen 25:38 (11:17). Bei den abstiegsbedrohten Zweidorfern ließ sich das Meister-Team von Martin Staats nicht aus der Ruhe bringen. Grund für den klaren Sieg war, „dass wir konditionell stärker waren. Auch weil wir ausgeglichener wechseln konnten, was sich an der Verteilung der Tore sehen lässt“, sagte der Coach. Jeder Feldspieler habe getroffen.

Allerdings hielt die SG in Halbzeit eins gut mit. Vor allem SG-Spielertrainer Soeren Martens habe sein Team nicht in den Griff bekommen, erklärte Staats. „Wir haben in der Deckung zu schwerfällig gespielt und den Gegner nicht richtig festgemacht“, kritisierte er. Doch als Edemissen nach der Pause den besseren Start erwischte und auf 20:12 erhöhte, „war der Drops gelutscht“, sagte Staats.

SG-Spieler Philipp Maasberg erkannte die Niederlage an. „Die HSG Nord präsentierte sich im gesamten Spiel abgebrüht und äußerst effektiv. Sie ließ nur wenige Möglichkeiten liegen. Leider mussten wir auf wichtige Rückraumspieler verzichten, sodass uns am Ende die Alternativen fehlten“, bilanzierte er. Dennoch: Sein Team habe insbesondere in Hälfte eins eine ordentliche Leistung gezeigt, aus der Keeper Joel George noch herausstach. Der Auftritt gegen den Meister mache Mut. „Wir werden nicht locker lassen“, versprach Maasberg.

SG II: Martens (10), Maasberg (4), Reckewell (3), Zutz (3), Scholz (3), J. Borchers (2).

HSG Nord: Winkler (9), Marsch (5), Bendrien (4), Hoffmann (4), Görl (3), Schöne (3), Funk (3), M. Streit (3), Prölß (2), J.Streit (1), Müller (1).

HSG Nord Edemissen II - MTV Stöcken 23:18 (8:8). „Der Sieg ist vielleicht um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen aber aufgrund der tollen kämpferischen Leistung ist er absolut verdient“, resümierte HSG-Spieler Gunnar Bartels, dessen Team in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch mit 4:8 zurücklag. „Aber wir haben uns zurückgekämpft.“ Lohn war der Ausgleich noch vor der Pause, folglich ging die HSG mit einem positiven Gefühl in die Kabine. Und nach dem Seitenwechsel legte Edemissen noch zu. „In der Deckung wurde noch konsequenter und energischer um jeden Ball gekämpft“, erläuterte Bartels.

Das machte sich bezahlt, erspielte sich doch der Gastgeber einen Drei-Tore-Vorsprung (15:12). Diesen Rückstand egalisierte Stöcken zwar, aber als die HSG erneut in Führung ging, dezimierte sich der Tabellenachte selbst. „Stöcken übertrieb es mit der Robustheit und kassierte hierfür Zeitstrafen.“ Diese nutzte die HSG, um zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

HSG: Kollmeyer (5), Bendrien (5), M. Streit (3), Wilke (3), M. Zerter (2), Hoffmann (2), Brüge (1), Wilck (1), J. Streit (1).

Eine wahre Meister-Gala: Mit einem beeindruckendem 46:17-Sieg im Derby gegen die PSG Peine sicherten sich die Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine II den Titel in der Regionsliga. Ob sie auch das Aufstiegsrecht in die Regionsoberliga wahrnehmen werden, steht noch nicht fest und hat unter anderem damit zu tun, ob Jahns Erste sogar noch den Durchmarsch in die Oberliga schaffen sollte.

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