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Sport Regional Derby-Sieg: HSG Nord II klettert auf Platz eins
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16:00 19.09.2017
Die HSG Nord II (im blauen Trikot von rechts Hauke Schwerdtner und Michael Kollmeyer) besiegten die SG Zweidorf/Bortfeld II mit 29:22 und übernahmen damit die Tabellenführung. Quelle: Isabell Massel
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HSG Nord Edemissen II – SG Zweidorf/Bortfeld II 29:22 (14:11). „Wir haben verdient gewonnen“, urteilte HSG-Trainer Peter Wilck, „wir waren hochkonzentriert und haben gut verteidigt.“ Anders sah die Gefühlswelt von SG-Coach Alexander Pietruk aus: „Das war ein Totalausfall. Da brauchen wir auch nichts schönzureden. Es war eine peinliche Vorstellung.“

Dabei sah es zunächst nach einem Spiel auf Augenhöhe aus. Bis zum 11:11 konnte sich kein Team absetzen. Doch als die Gäste in Überzahl waren, warfen die Edemissener trotz Unterzahl zwei Tore und erzielten anschließend noch vor der Pause das 14:11. Von diesem Rückschlag erholten sich die Zweidorfer nicht mehr. „In der zweiten Halbzeit lief gar nichts zusammen. Da haben wir verteidigt wie ein Schweizer Käse“, monierte Pietruk.

Den Gastgebern gelang hingegen alles. Besonders Marvin Wilke überzeugte. „Er war sowohl in der Deckung als auch im Angriff überragend“, gratulierte Wilck. Allerdings war dies vorläufig der letzte Auftritt des Matchwinners. Denn aufgrund eines Auslandsemesters in Belgien steht er für längere Zeit nicht zur Verfügung. „Der Ausfall tut sehr weh. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir ihn mit unseren Jugendspielern kompensieren können“, sagte Wilck und verwies auf die starke Leistung der Brüder Lennart und Niklas Rauls. „Beide haben ihre Sache auf Außen gut gemacht.“

HSG Nord II: Kollmeyer (9/5), Wilke (7), Schwerdtner (4), Schrader (3), Hundt (2), L.Rauls (2), Henning (2).

SG II: Schultz (5), Buchholz (4), Schuhmann (4), Pietruk (3), Bürger (2), Behrens (2), Schwesinger (2).

MTV Groß Lafferde II – VfB Fallersleben II 27:23 (13:9). „Unsere Torhüter waren überragend“, begründete MTV-Coach Eckhard Meyer den Erfolg. Denn sowohl Jochen Pape in der ersten Hälfte als auch Finn Härtel nach der Pause sorgten dafür, dass die Gastgeber trotz zweier Schwächephasen im Spiel blieben. Auch zu Beginn hatten die Lafferder Probleme. „Wir haben zwölf Minuten gebraucht, um in der Abwehr zu einer geschlossenen Stärke zu finden“, sagte Meyer.

Anschließend jedoch drehte der MTV auf und setzte sich bis zur Pause auf 13:9 ab. „Viele Fehlwürfe von uns verhinderten eine noch höhere Führung“, bemängelte er.

Nach dem Seitenwechsel ging die gute Organisation zunächst verloren. „Die Abwehr stellte ihre Arbeit ein und im Angriff haben wir zu überhastet agiert.“ Die Folge war der Ausgleich zum 17:17. Doch bevor die Partie endgültig kippte, fand Meyer die richtigen Worte. „Niklas Bode hat dann den spielstärksten Fallerslebener in Manndeckung genommen“, berichtete Meyer. Den Gäste fiel daraufhin nicht mehr viel ein, sodass die Lafferder sich in der Schlussphase durchsetzen konnten. Fazit: „Über weite Strecken war die Abwehr stark. Im Angriff müssen wir aber strukturierter werden“, mahnte er.

Lafferde II: Kanning (7/2), S.Meyer (4), Reinecke (3), C.Meyer (3), Schaper (3), Burgdorff (3), Arlt (2), Grobe (1), Rodemeier (1).

MTV Hondelage – MTV Vater Jahn Peine 27:23 (12:13). Trotz der zweiten Niederlage im zweiten Spiel waren die Peiner nicht unzufrieden. „Denn wir haben über weite Strecken eine spielerisch und kämpferisch überzeugendere Leistung gezeigt als in unserem ersten Saisonspiel“, resümierte Jahns Spieler Arne Schlüsche, der vor allem vom spontanen Neuzugang Pasquale Hillmer angetan war. „Er hat der Abwehr Stabilität verliehen, sich am Kreis gut in Szene gesetzt und fünf Tore erzielt – ein gelungenes Debut“, sagte Schlüsche, dessen Team zur Pause noch führte. Auch dank Keeper Mathias Wodarz. „Er hat mehrmals super gehalten.“

Nach dem Seitenwechsel jedoch sei der Faden gerissen, bedauerte Schlüsche. Das nutzte Hondelage, um den Pausenrückstand in ein 20:15 umzuwandeln. „Das war spielentscheidend“, erklärte Schlüsche. Zwar kamen die Peiner noch einmal heran (55./24:23), „doch durch etliche technische Fehler und Undiszipliniertheiten haben wir uns dann selbst die Chance auf einen Punktgewinn genommen“, monierte Schlüsche. Allerdings habe sich in der zweiten Halbzeit auch deutlich gezeigt, „dass uns die personellen Optionen fehlten, der Ausfall von Jan-Sören Henning, Timo Liepelt und Florian Ziball hat doch schwer gewogen“.

Jahn: Bergmann (6), Bertram (7), Hillmer (5), Klapper (2), Knittel (2), Traupe (1).

Von Lukas Reineke

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