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Derby: SG II und MTV II schieben sich gegenseitig die Favoritenrolle zu

Handball-Regionsoberliga Männer: Derby: SG II und MTV II schieben sich gegenseitig die Favoritenrolle zu

Erneut steht ein Derby für die Regionsoberliga-Handballer des MTV Groß Lafferde II an: Nach der HSG Nord treffen sie nun auf den starken Aufsteiger Zweidorf/Bortfeld, der derzeit Dritter ist. „Zweidorf gehört für mich mit seinen erfahrenen Spielern zu den Favoriten der Liga“, sagt MTV-Trainer Eckhard Meyer.

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Während der MTV Groß Lafferde II (rot) die SG Zweidorf/Bortfeld II erwartet, muss Jahn bei Viktoria Thiede antreten.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Erneut steht für die Regionsoberliga-Handballer des MTV Groß Lafferde II ein Derby auf dem Programm: Nach der HSG Nord treffen sie nun auf den starken Aufsteiger aus Zweidorf/Bortfeld, der derzeit Dritter ist – und diesen Platz will die SG behaupten. Viel vorgenommen hat sich auch der MTV Peine, er will trotz einiger Ausfälle in Thiede punkten.

MTV Groß Lafferde II – SG Zweidorf/Bortfeld II (Sonnabend, 18.30 Uhr). Vor dem Derby herrscht auf beiden Seiten Respekt vor dem Gegner. „Die Groß Lafferder haben zuletzt die bis dahin ungeschlagenen Edemissener deutlich besiegt, und wir haben gegen Edemissen deutlich verloren“, erklärt Zweidorfs Coach Alexander Pietruk. Entsprechend sei sein Team auch in der Außenseiterrolle.

Das sieht Groß Lafferdes Trainer Eckhard Meyer, für den die Ergebnisse gegen Edemissen keinen großen Aussagewert haben, ein wenig anders. „Ich erwarte einen starken Gegner. Denn Zweidorf gehört für mich mit seinen erfahrenen Spielern zu den Favoriten der Liga.“

Diese Annahme ist bisher auch begründet. Schließlich gewann der Aufsteiger vier von fünf Spielen und liegt damit auf Rang drei – und dieser soll im Derby auch gefestigt werden. „Allerdings tun wir uns auswärts immer schwerer. Dies liegt auch daran, dass wir kein Haftmittel verwenden dürfen, das beeinflusst unser Spiel“, erklärt Pietruk. Nichtdestotrotz ist er angesichts der zuletzt gezeigten Leistung beim 29:22-Erfolg gegen die MSG Nordharz zuversichtlich. „Wir müssen an die gute Deckungsarbeit, die wir da gezeigt haben, anknüpfen.“ Zwar kommen einige arrivierte Kräfte dazu, aber mit Dirk Buchholz und Tako Schumann muss die SG weiterhin Ausfälle im Mittelblock verkraften. „Ich werde schauen, was wir auf die Platte bringen – und dann müssen wir flexibel reagieren“, sagt Pietruk.

Personell besser sieht es hingegen bei den Gastgebern aus. Lediglich die Torwart-Position bereitet Probleme. „Hier wird Finn Härtel aus der A-Jugend spielen“, sagt Meyer. Um gegen die SG den zweiten Derbysieg in Folge nach dem 29:23 gegen Edemissen bejubeln zu dürfen, müsse sein Team von Beginn an konzentriert sein. „Wir dürfen nicht hoch in Rückstand geraten. Denn dann wird Zweidorf es mit seiner Erfahrung durchschaukeln“, prognostiziert Meyer, „deswegen dürfen wir uns nur wenige Fehler leisten, da Zweidorf diese konsequent nutzen wird.“ Stattdessen sollen die Gastgeber mit Tempo nach vorne spielen. „Wir wollen den Gegner mit schnellen Kombinationen in die Mangel nehmen.“

Viktoria Thiede – MTV Vater Jahn Peine (Sonnabend, 18.30 Uhr). „Wir wollen an unsere überzeugende Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen“, sagt Jahns Spieler Arne Schlüsche und erinnert an das 35:15 gegen Ehmen. Gegen den Tabellennachbarn erwartet er allerdings eine deutlich schwerere Aufgabe als gegen das Schlusslicht. „Wir dürfen den Sieg gegen Ehmen nicht überbewerten. Thiede ist wesentlich stärker.“

Doch die Gäste sollten optimal vorbereitet in das Spiel gehen. Immerhin trainierte Jahns Coach Wolfgang Kühnemann die Viktoria bis zum Sommer und kann sein Team entsprechend auf den Gegner einstellen. „Für ihn ist es ein besonderes Spiel“, betont Schlüsche.

Personell müssen die Peiner allerdings mehrere Ausfälle kompensieren. Sowohl Jan-Sören Henning als auch Marlon Meier fehlen, der Einsatz von Patrick Knittel ist noch fraglich. Umso schwieriger wird es, „den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren“. Sollte dieser gelingen, würden sich die Jahner weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Von Lukas Reineke

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