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Sport Regional Derby-Pleite: Münstedt hadert mit Verletzungspech
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14:00 05.10.2018
Ihr Knie machte Probleme: Martina Schlue musste im zweiten Einzel aufgeben. Quelle: Isabell Massel
Ölsburg

„Das war ein unglücklicher Start mit zwei angeschlagenen Spielerinnen“, sagte TSV-Kapitänin Stefanie Pohl.

SG Ölsburg/AdenstedtTSV Münstedt 8:4 (27:21). „Das Verletzungspech von Münstedt war letztendlich unser Punktelieferant“, stellte auch SG-Kapitänin Astrid Manteufel fest. Daran alleine lag die Mini-Überraschung aber nicht. Die SG spielte nervenstark in der Anfangsphase. Bis zu ihrer 4:2-Führung gewannen die Gastgeberinnen fünf von sieben Sätzen, die in die Verlängerung gingen. Sogar in zwölf Sätzen der ersten sechs Spiele hatten nur zwei Punkte Unterschied über Sieg oder Niederlage entschieden. Deshalb hatten sich beide Teams schon auf ein Marathon-Derby eingestellt. Denn: „Nach 75 Minuten stand es gerade mal 2:2, alles deutete auf einen langen Kampf hin“, merkte SG-Kapitänin Astrid Manteufel an.

In einem der spannendsten Duelle hatte Dagmar Oppermann gegen Sigrun Stark die Nerven behalten. Ihren vierten Matchball nutzte sie zum 14:12-Viersatz-Erfolg.

Das Duell der Spitzenspielerinnen dagegen war eines der kürzesten: Ölsburgs Nina Fischer fegte Femia Mesecke 3:0 vom Tisch. „Nina präsentierte sich in hervorragender Form“, lobte Teamkollegin Manteufel, die in der Folge von der ersten verletzungsbedingten Aufgabe der Gäste profitierte. Münstedts Martina Schlue hatte sich trotz getapten Knies noch umkämpfte Sätze mit ihr geliefert, ehe die Münstedterin im vierten Satz beim Stand von 5:0 für Manteufel wegen Schmerzen aufgab. „Dass Martina Probleme hatte war offensichtlich, so schlimm hatten wir es im Vorfeld aber nicht vermutet“, bedauerte Manteufel.

Geschockt schienen die Gäste davon aber nicht. Stefanie Pohl spielte nach ihrer Babypause schon gut auf, sie fand gegen Dagmar Oppermann die richtige Taktik und brachte ihr Team auf 3:6 heran. „Ich konnte sie durch konsequentes Schupfen und offensives Topspinspiel mit meiner Vorhand in ihre Rückhand schlagen“, analysierte Pohl. Ihre Teamkollegin Sigrun Stark drehte danach einen 0:2-Satzrückstand noch in einen 3:2-Sieg gegen Katja Rapp. „Sigrun hat von defensiv zu offensiv gewechselt – das hat sich ausgezahlt“, stellte die TSV-Kapitänin fest.

Doch ausgerechnet als die Münstedterinnen beim Stand von 4:6 zumindest noch von einem Punkt träumen durften, schlug das Verletzungspech wieder zu. Femia Meseke gab wegen Schmerzen im Ellenbogen direkt nach dem Gewinn des ersten Satzes gegen Dagmar Oppermann auf.

Im umkämpften Schlusseinzel schnupperte Stefanie Pohl nach einer Aufholjagd zwar noch an einer Überraschung, verpasste es im 10:12-Fünfsatz-Krimi dann aber doch, Nina Fischer die einzige Derby-Niederlage zuzufügen. Der Meister hatte den Punktspiel-Auftakt verloren. Richtig überraschend kam das für Stefanie Pohl aber nicht. Denn: „Aufgrund unserer Hallenrenovierung von Ostern bis Mitte September konnten wir zuvor nicht richtig trainieren. Für uns geht die Saison nun erst richtig los“, sagte sie.

Spiele: Astrid Manteufel/Katja RappMartina Schlue/Stefanie Pohl 3:2, Nina Fischer/Dagmar Oppermann – Femia Mesecke/Sigrun Stark 0:3, FischerSchlue 3:1, Manteufel – Mesecke 1:3, OppermannStark 3:1, RappPohl 3:1, Fischer – Mesecke 3:0, ManteufelSchlue 3:1, OppermannPohl 0:3, RappStark 2:3, Oppermann – Mesecke 3:1, FischerPohl 3:2.

Von Christian Meyer

Jubel bei den Peiner Miniaturgolfern: Das zweite Team feierte seinen Meistertitel in der Bezirksklasse-Ost. Freude gab es auch bei der Erstvertretung, denn sie sicherte sich mit Rang drei noch einen Platz auf dem Treppchen. Außerdem sorgten noch weitere Titel in der Einzelwertung für das große Finale.

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