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Derby-Krimi: Verletzungspech stoppt Münstedt

Tischtennis-Landesliga Derby-Krimi: Verletzungspech stoppt Münstedt

Eine Bänderverletzung mit Folgen: Münstedts Martina Schlue knickte im Derby der Tischtennis-Landesliga unglücklich um und musste drei Einzel gegen Ölsburg kampflos abgeben. Angeführt von einer starken Nina Fischer (Foto) fügte der Aufsteiger dem Spitzenreiter so beim 8:6-Krimi die erste Niederlage zu.

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Gewann alle Einzel und auch das Doppel: Ölsburgs Matchwinnerin Nina Fischer.

Quelle: Isabell Massel

Münstedt. Im zweiten Satz ihres ersten Einzels war es passiert: Münstedts Spitzenspielerin knickte um, ihr Fuß schwoll an, Martina Schlue musste aufgeben und gleich drei Spiele im Tischtennis-Landesliga-Derby kampflos abschenken: Eine Bänderverletzung mit Folgen, denn Aufsteiger Ölsburg fügte dem Spitzenreiter beim 8:6-Krimi die erste Saisonniederlage zu. „Es war ein hochinteressantes Derby“, schwärmte der Ölsburger Manfred Buss.

TSV Münstedt – MTV Ölsburg 6:8 (23:26). Trotz der Verletzung von Martina Schlue hielten die Münstedterinnen das packende Derby bis zum Schluss offen. „Wir haben toll gekämpft, umso bitterer ist es, dass es nicht wenigstens noch zum Unentschieden gereicht hat“, bedauerte TSV-Spielerin Stefanie Pohl. Zumal: Im letzen Einzel zwang Münstedts Nummer vier Sigrun Stark überraschend Ölsburgs Nummer zwei Nina Fischer in den Entscheidungssatz. „Sigrun hat das Spiel schnell gemacht und unheimlich stark geblockt“, lobte Teamkollegin Pohl. Doch die Favoritin behielt die Nerven: Nina Fischer gewann auch ihr drittes Einzel und trug damit maßgeblich zum Krimi-Sieg bei. „Allerdings hatte ich im fünften Satz gegen Sigrun bei vier Netz- beziehungsweise Kantenbällen auch etwas Glück“, räumte die Derby-Matchwinnerin ein, die auch im Doppel ungeschlagen geblieben war.

3:2 für Münstedt, 5:3 für Ölsburg, dann 5:5: „Es war ein Wechselbad der Gefühle. Nach Martinas Verletzung dachten wir erst, jetzt haben wir eh keine Chance mehr, doch dann sind wir doch wieder dran gewesen“, sagte Stefanie Pohl, der ebenso wie Femia Mesecke zwei Einzelsiege für Münstedt gelungen waren – und fast noch eine Überraschung. Denn gegen Ölsburgs Spitzenspielerin Astrid Manteufel hielt sie gut mit, verlor den vierten Satz und damit das Spiel ärgerlich 10:12 in der Verlängerung. „Ich habe eröffnet und viel angegriffen, zum Schluss war ich zu aufgeregt, und Astrid hat ganz sicher gespielt“, schilderte Pohl.

Dass sich ein so packendes Spiel entwickelt, hatte Zuschauer Manfred Buss geahnt: „Beide Mannschaften kennen sich schließlich aus dem Effeff“, begründete der Vater von Nina Fischer, der den Sieg der Ölsburgerinnen aber als unerwartet bezeichnete. „Wir freuen uns natürlich über diese zwei Punkte gegen den Abstieg, vor allem wünschen wir aber Martina eine baldige Genesung.“

Der Einsatz von Münstedts Spitzenspielerin im nächsten Heimspiel am Sonntag, 15. Oktober, gegen Schlusslicht Sandkamp ist wegen der Bänderdehnung gefährdet. „Aber zum Glück ist nichts gebrochen oder gerissen“, betont Teamkollegin Stefanie Pohl.

Spiele: Martina Schlue/Stefanie Pohl – Nina Fischer/Dagmar Oppermann 0:3, Femia Mesecke/Sigrun Stark – Astrid Manteufel/Katja Rapp 3:0, Schlue – Fischer 0:3 kampflos, Mesecke – Manteufel 3:1, Pohl – Rapp 3:0, Stark – Oppermann 1:3, Schlue – Manteufel 0:3 kampflos, Mesecke – Fischer 1:3, Pohl – Oppermann 3:1, Stark – Rapp 3:0, Pohl – Manteufel 1:3, Schlue – Oppermann 0:3 kampflos, Mesecke – Rapp 3:0, Stark – Fischer 2:3.

Von Christian Meyer

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