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Derby: 64 Tore, Tumulte und drei gesperrte Spieler

Handball-Regionsoberliga Derby: 64 Tore, Tumulte und drei gesperrte Spieler

Der Joker stach: Mit drei Toren in den letzten Minuten rettete der 17-jährige Florian Ziball den Regionsoberliga-Handballern des MTV Vater Jahn Peine einen glücklichen Punktgewinn im Derby gegen Abbensen. Ein Freiwurf Sekunden vor Abpfiff löste Tumulte aus.

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Beide Hände am Ball: Abbensens Marco Manschwetus ist in dieser Szene vom Jahner Niklas Kaufmann nicht mehr zu stoppen.

Quelle: rb

TVJ Abbensen – MTV VJ Peine 32:32 (15:12). Die Hausherren waren über die gesamte Spielzeit die dominierende Mannschaft – und gewannen trotzdem nicht. „Wir haben die Rückraumschützen von Jahn früh angegriffen. Das ist uns auch in der zweiten Halbzeit gut gelungen“, lobte Spielertrainer Jörg Wilpert. In der 48. Minute führte sein Team noch mit 25:20, doch dann kam die Zeit von Jahn-Keeper Jan Koop. „Michael Meier hat vorher auch schon einige Dinger für uns rausgeholt, aber am Ende hat Jan die gegnerischen Schützen zum Verzweifeln gebracht“, erklärte Gäste-Coach Jens Klein, wie es doch zum Remis kam.

Spielentscheidend sei zudem der Auftritt des jüngsten Peiner Feldspielers gewesen: Florian Ziball warf nach seiner Einwechslung in den letzten Minuten drei Tore zum Ausgleich. „Für uns war es ein glücklicher Punktgewinn, da Abbensen stärker war“, räumte Klein ein. Über den Punkte freute er sich, wie das Derby endete gefiel ihm allerdings nicht. „Was nach dem Spiel passierte, musste nicht sein, aber das kann in so einem heißen Derby auch passieren.“

Zum Hintergrund: Kleins Team bekam in der letzten Sekunde noch einen Freiwurf zugesprochen, den Jan-Sören Henning direkt ausführen musste. Der Rückraumspieler traf dabei den Abbensener Matthias Menz im Gesicht, woraufhin die Emotionen hochkochten und es zu Rangeleien zwischen den Akteuren beider Klubs kam.

Die Folge: Abbensens Spieler Michael Kollmeyer und Markus Guttmann sowie Freiwurfschütze Jan-Sören Henning werden wegen unsportlichen Verhaltens wohl für vier Wochen gesperrt.

„Ich möchte dem Spieler Henning keine Absicht unterstellen, aber einen bitteren Beigeschmack hatte das Derby dadurch schon. Allerdings hatten sich die Gemüter später beruhigt, und wir konnten auch noch ein Bierchen mit den Jahnern trinken“, sagte Jahn-Coach Wilpert.

TVJ: S.Rönick (7), Kollmeyer (6), D.Rönick (4), Brüge (3), Wilke (3), Lappe (3), Menz (3), Wilpert (2), Manschwetus. MTV VJ: Henning (9), Bertram (7), Bank (6), Kaufmann (5), Ziball (3), Görl, Netzel.

ld

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