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Sport Regional Der Torwart-Pianist macht das Rennen
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19:00 10.03.2017
Eine von mehreren Glanzparaden. Gegen Schwicheldt parierte Obergs Keeper Anton Birjukov auch einen Elfmeter. Quelle: Isabell Massel
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Im Interview mit PAZ-Sportbuzzer-Mitarbeiter Sönke Rathje berichtet der 20-jährige Student des Rechts-, Steuern- und Finanzmanagements welche Ziele er in dieser Saison mit seinem Team verfolgt und womit er seine Freizeit verbringt.

Anton, 1:1 als Aufsteiger gegen den Spitzenreiter, wie war das Spiel aus Ihrer Sicht?

Ich selbst hatte einen Sahnetag erwischt, sowas wünscht man sich als Torwart. Allerdings mussten wir stark ersatzgeschwächt antreten, dann hat sich auch noch Roma Rotmann in der Anfangsviertelstunde verletzt, das war ein echter Schlag für die Mannschaft. Wir hatten einige Spieler aus der 2. Herren dabei, die kämpferisch alles gegeben haben. Wenn wir in Bestbesetzung aufgelaufen wären, wäre das Spiel mit Sicherheit anders ausgegangen.

Vergangene Saison hat Oberg noch in der 1. Kreisklasse gespielt, was sind auch für Sie als Torwart die größten Unterschiede zwischen den Klassen?

Die Mannschaften in der Kreisliga sind technisch und kämpferisch viel stärker. Das gilt auch für die Stürmer, die den Bällen noch energischer nachgehen, da muss ich als Torhüter zum einen noch mehr mitspielen und zum anderen aber auch mit der gleichen Härte gegenhalten. Zu Anfang der Saison hatten wir da etwas Probleme, aber inzwischen haben wir uns in der Liga ganz gut etabliert.

Oberg steht zurzeit auf einem guten Mittelfeldplatz, was sind die Ziele für die Rückrunde?

Ich denke, dass wir mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun bekommen und einen sicheren Mittelfeldplatz erreichen. In der nächsten Saison müssen wir dann schauen, was nach oben noch möglich ist.

Und wie lauten Ihre persönlichen Ziele in dieser Saison?

Ich bin noch jung, ich will und muss mich noch weiterentwickeln. Dank der Mannschaft und unserem Trainer Hubert Meyer, der immer wieder hilfreiche Tipps für mich hat, habe ich diese Saison schon gute Fortschritte gemacht. Ich hoffe, ich kann der Mannschaft auch in den kommenden Spielen mit so einer Leistung wie gegen Schwicheldt helfen, wichtige Punkte festzuhalten.

Haben Sie eine Marotte vor dem Spiel?

Kurz vor Anpfiff klatsche ich mit beiden Händen gegen die Latte, das ist für mich das Zeichen, dass ich bereit bin. Danach lege ich die Torwart-Utensilien, wie die Trinkflasche oder die Kappe in die rechte Torecke.

Fußball und Studium sind zeitaufwändig, bleibt da noch Zeit für andere Freizeitaktivitäten?

Ich liebe Musik, ich spiele zum Beispiel seit 15 Jahren Klavier, aber ich treibe auch neben dem Fußball noch viel Sport, das ist ein toller Ausgleich.

Interview: Sönke Rathje

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