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Der SV Takva hat Vertrag

SV Takva Peine Der SV Takva hat Vertrag

Zwar kickt der SV Takva Peine schon seit Saisonbeginn auf dem Silberkamp-Sportplatz, aber seit gestern darf er das auch mit Brief und Siegel: Vorerst bis Ende des Jahres 2012 wird dem Sportverein erlaubt, die Anlage bis auf dienstags und freitags für Training und Fußballspiele zu nutzen. Das wurde gestern mit der Vertragsunterschrift besiegelt.

Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) und Takva-Vorsitzender Mustafa Karaca sind zufrieden damit, dass diese Lösung gefunden wurde. Lange hatte der Sportverein die Spiele auf dem Landkreis-Sportplatz in Hohenhameln austragen müssen. Die Erwachsenen trainierten in Handorf, der Nachwuchs auf dem Silberkampplatz. „Das war eine große Belastung“, sagte Karaca.

Eberhard Lehngut vom Sportamt der Stadt wies bei der Vertragsunterzeichnung darauf hin, dass der SV Takva trotz dieser Probleme seit 2007 einen Mitgliederzuwachs von 50 auf weit über 200 zu verzeichnen hat. Kessler nannte Takva einen „starken Verein“ und freute sich über dessen Einzug am Silberkamp als „Mosaiksteinchen im Rahmen der Integrationspolitik“.

Karaca dankte für diese Lösung der Stadt, dem Kreissportbund „und allen Personen die daran mitgewirkt haben“. „Wir sind da, wo wir hingehören – in die Stadt Peine“, sagte er. Und Takva-Jugendobmann Türkes Tosun kündigte an, dass der Verein weiter auf eine gute Jugendarbeit setze, und dass er diese auch gern zusammen mit einem deutschen Verein ausbauen wolle.

Dass der SV Takva die Nutzungszeiten am Silberkamp bekam, liegt vor allem an der Auflösung der Mannschaft des FC Esperance. Dieser Verein hatte zuvor die Anlage genutzt. Ein langfristiger Vertrag wurde jetzt geschlossen, damit der Takva Zuschüsse für den Bau einer Flutlichtanlage beantragen kann. Denn Wunsch des Vereins ist es, auch in der dunklen Jahreszeit abends eine Traningsmöglichkeit zu haben.

Der Bau einer Flutlichtanlage wird die nächste Belastungsprobe für den Sportverein. „Nach ersten Schätzungen kommen auf uns etwa 9000 Euro an Ausgaben zu“, sagt Karaca, „vorausgesetzt, dass wir alle die möglichen Zuschüsse bekommen.“

Matthias Preß

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