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Sport Regional Der Plan: Siege als Abschiedsgeschenk
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08:35 08.05.2009
Vorerst das letzte Mal für die HSG Nord im Einsatz: Jennifer Krängel. Die Edemisserin legt ein Auslandsjahr ein. Quelle: Hartmut Butt
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Abschiedszeit: Mit je einem Heimspiel lassen die HSG Nord Edemissen und die SG Zweidorf/Bortfeld die Saison in der Oberliga ausklingen. Beide Teams werden in der kommenden Saison von neuen Trainern betreut, zudem hören Spielerinnen auf.

HSG Nord Edemissen – HSG Lachte-Lutter. Den Klassenerhalt haben die Edemisser bereits vor zwei Wochen endgültig gesichert, der Gegner Lachte-Lutter muss absteigen. Obwohl sich an der Tabellensituation für beide Teams kaum noch etwas ändern kann, ist es keine gewöhnliche Partie. Schließlich wird Trainer Martin Staats Edemissens Mannschaft ein letztes Mal betreuen, bevor Gundolf Deterding das Zepter übernimmt. „Wir wollen uns von unseren Fans mit einer guten Leistung verabschieden“, nennt Staats das Ziel. Obwohl er es nicht ausspricht, möchte auch er sich selbstverständlich mit einem Sieg verabschieden, bevor er in der kommenden Saison die Landesliga-Herren des MTV Hondelage trainiert.

Die Chancen auf einen Heimsieg stehen gut, schließlich haben die Gäste in fremden Hallen noch keinen Erfolg feiern können. „Doch vorsichtig, am vergangenen Wochenende haben sie mit dem SV Garßen-Celle II zu Hause ein Spitzenteam besiegt“, warnt Staats. Das würde beweisen, dass sich die Gäste noch nicht hängen lassen und weiterhin mit großem Kampfgeist die Begegnungen bestreiten. Staats fordert von seinem Team noch einmal hohe Konzentration und Aggressivität in der Abwehr sowie schnelles Angriffsspiel. „Wir dürfen uns von den Gästen nicht einschläfern lassen“, unterstreicht Staats.

Neben dem HSG-Coach werden auch vier Akteurinnen ein letztes Mal das Trikot für Edemissens Oberliga-Team überstreifen. Torfrau Anke Langeheine, Daniela Ullrich und Berit Hoppenworth spielen nächste Saison in der zweiten Mannschaft, Jennifer Krängel steht aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung.

SG Zweidorf/Bortfeld – SC Germania List. „Wir haben uns für unser letztes Saisonspiel nichts besonderes vorgenommen“, verrät SG-Sprecherin Alke Malzahn. Nachdem sie mit ihren Mannschaftskameradinnen am vergangenen Wochenende beim Hannoverschen SC eine unglückliche Niederlage hinnehmen musste, ist der Zug zur angepeilten Vizemeisterschaft abgefahren.

„Nach einer grandios verlaufenen Spielzeit wollen wir einfach nur unseren treuen Fans ein gutes Spiel zeigen“, sagt Malzahn. Das gelang den SG-Akteurinnen im Hinspiel glänzend. Nach einer gutklassigen Begegnung setzten sich die Spielerinnen aus Zweidorf und Bortfeld mit 22:19 durch. Ein letztes Mal auf der Bank wird das Trainergespann Julia Kaminski und Sören Martens sitzen. Auch Ex-Coach Helmuth Friehe hat sich angemeldet, möchte am letzen Spieltag als Zuschauer Zeuge der Partie sein. In der kommenden Saison übernimmt Harald Hoppmann die SG-Frauen.

Personell kann das Interimstrainer-Duo Kaminski/Martens nicht aus dem Vollen schöpfen. Torfrau Judith Pörschke verletzte sich im jüngsten Heimspiel gegen Hollenstedt am Arm und fällt noch länger aus. Sandra Essmann wird erneut zwischen den Pfosten stehen. Bereits vor einer Woche in Hannover zeigte sie eine erstklassige Leistung.

Hartmut Butt

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