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Sport Regional „Der Junge brennt“: Dilek wuchtet DM-Titel
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16:00 03.03.2018
In der Kniebeuge meisterte Nurallah Dilek eine persönliche Bestleistung: 172,5 Kilo bugsierte der Groß Ilseder nach oben. Quelle: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Der neue Bundestrainer der Kraftdreikämpfer schaute bei der Deutschen Meisterschaft zu – und da wollte Groß Ilsedes Kraftdreikampf-Talent Nurallah Dilek gerne bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist ihm gelungen. Obwohl er als Leichtgewicht seiner 74-Kilo-Gewichtsklasse gestartet war, wuchtete er den DM-Titel und stellte zwei neue persönliche Bestmarken auf. „Nurallah hat sich gut geschlagen. Doch seine Bilanz fiel gemischt aus, denn er hatte sich noch mehr vorgenommen, der Junge brennt halt“, stellte VT-Union-Trainer Alex Hoffmann fest.

Sein 17-jähriger Schützling war in der Kniebeuge perfekt in den Wettkampf gestartet. 160 Kilo beförderte er spielerisch nach oben. Auch die persönliche Bestmarke von 172,5 Kilo quälte er erfolgreich in die Waagerechte. Was für ein Kampf! „Das war sehr schwer, es ging Millimeter um Millimeter nach oben“, schilderte Hoffmann. An den folgenden 180 Kilo biss sich sein Schützling (noch) die Zähne aus. Trotzdem: Im Titel-Duell mit Sean Siebentaler (VfB Klötze) ging der Groß Ilseder haushoch in Führung.

Im Bankdrücken baute Nurallah Dilek die allerdings weniger aus als erhofft. Die 90 Kilo drückte er zwar noch in einem schönen Versuch nach oben, doch an eigentlich eingeplanten 95 Kilo scheiterte er zweimal. Sein Coach hatte dafür gleich zwei Erklärungen: „Nurallah hatte zwei Wochen vorm Wettkampf noch einen grippalen Infekt und sein Gewicht war dementsprechend zu niedrig“, erläuterte er. Statt der erlaubten 74 Kilo brachte sein Schützling sieben Kilo weniger auf die Waage. Hoffmann ist jedoch optimistisch, dass das VT-Union-Talent in nächster Zeit zulegt. „Da mache ich mir keine Sorgen. Nurallah wird von seiner Mutter gut bekocht. Aber unser Ziel ist es, sich die Kilos anzuarbeiten und nicht anzufressen“, betont der Coach.

Im Kreuzheben gelang Nurallah Dilek aber auch als Leichtgewicht eine große Leistung. 180 Kilo zog er locker hoch und stellte mit 195 Kilo seine zweite persönliche Bestmarke auf. Die 202,5 Kilo im Abschlussversuch wären die Krönung gewesen. „Er hat toll gekämpft, aber er hat das Gewicht nur bis zum Knie bekommen. Dennoch: Die 200-Kilo-Schallmauer soll demnächst fallen“, betont Coach Hoffmann. Zum Vergleich: Mit seiner Total-Leistung von 457,5 Kilo hätte der Groß Ilseder sogar bei den Schwergewichten bis 93 Kilo noch Silber abgeräumt.

Von Christian Meyer

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