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Debüt im Abstiegskampf: Simon hofft auf zwei Siege

Fußball-Bezirksliga 2 Debüt im Abstiegskampf: Simon hofft auf zwei Siege

Während der VfB gegen Leu Braunschweig gewinnen muss, um seine Chance auf den Titelgewinn zu wahren, kann der SV Bosporus mit Siegen gegen Germania Blumenhagen sowie in Wendezelle den Klassenerhalt perfekt machen.

Pfingstsonnabend

VfB Peine – HSC Leu Braunschweig. Eine konsequente Chancenauswertung und Tolga Colakoglu im Tor – das war das Erfolgsrezept des VfB im vergangenen Auswärtsspiel beim 2:1-Sieg gegen den Titelaspiranten BSC Braunschweig. „Wenn wir gegen Leu weniger Chancen zulassen, kann es gerne so weitergehen“, erklärt VfB-Trainer Nick Gerull, dessen Team nun mit einem Sieg wieder die Tabellenführung übernehmen kann.

Voraussetzung dafür: Spitzenreiter Helmstedter SV muss heute das Topspiel beim BSC Braunschweig verlieren. „Wir schauen allerdings in erster Linie auf uns selbst, denn damit dürften wir genug zu tun haben“, betont Gerull im Hinblick auf die Personalmisere. „Mit Martin Bode, Eduard Zwinger und Steven Allerkamp fehlen gleich drei Eckpfeiler. Wenn sich keiner mehr verletzt, stehen mir nur zwölf Spieler zur Verfügung.“ Dennoch: „Gewinnen wollen wir, es wird allerdings ein hartes Stück Arbeit.“

SV Bosporus Peine – Germania Blumenhagen. „Wir brauchen noch sechs Punkte, um den Klassenerhalt absolut sicher zu haben“, sagt der neue Bosporus-Coach Jürgen Simon, der gestern erstmals eine Übungseinheit leitete. Grund: Andi Yasti hatte das Traineramt aus familiären Gründen kurzfristig aufgegeben (PAZ berichtete). Aber auch vier Punkte würden reichen, wenn die Tordifferenz im Vergleich zum MTV Wolfenbüttel II noch besser wird.

Doch darauf will sich Simon nicht verlassen: „Die Derbys wollen wir am liebsten beide gewinnen“, betont der Coach, der sich zuletzt mehrere Gegner angeschaut hatte, allerdings nicht Blumenhagen. „Ich hoffe nicht, dass die Germania sich noch einmal zerreißt, nur weil es ein Derby ist“, sagt er. Wichtig sei jedoch vor allem, „dass die Einstellung meiner Mannschaft stimmt“.

Große Sorgen braucht er sich deshalb eigentlich nicht zu machen. Denn der SV Bosporus hat eine starke Rückrunde gespielt, ist fünftbestes Team im zweiten Saisonabschnitt. Profitiert hat das Team von den Zugängen in der Winterpause: Mit Hadi Bacaksiz und Süleyman Odabasi wechselten pikanterweise unter anderem zwei Akteure vom heutigen Gegner zu den Hausherren. Besonders Odabasi zählt zu den Leistungsträgern, was er am vergangenen Sonntag gegen den SV Broitzem (6:1) einmal mehr unter Beweis stellte. Vier Treffer gelangen dem Torjäger. Sorgt Odabasi nun gegen seinen alten Verein erneut für den Unterschied?

„Ich bin gespannt, wie die beiden gegen uns auftreten“, sagt Blumenhagens Trainer Hubert Meyer, der dem Derby ansonsten keine große Bedeutung schenkt. „Wir wollen gegen Bosporus eine gute Leistung zeigen, konzentrieren uns aber jetzt schon voll auf die nächste Saison. Denn die aktuelle ist für uns längst gelaufen!“

Pfingstmontag

TSV Wendezelle – SV Bosporus Peine. Das scheint auch beim TSV Wendezelle der Fall zu sein, denn der kassierte in den vergangenen sechs Spielen insgesamt 32 Gegentore. „Bei uns ist die Luft raus“, erklärt TSV-Trainer Thomas Mainka, dessen Team dem SV Bosporus jedoch nicht den Sieg schenken möchte. „Wir werden versuchen, Paroli zu bieten“, verspricht Mainka, dem mit Marcel Sachse ein Leistungsträger fehlen wird. Zudem sind Hans Puscher, Henrik Kükemück und Alex Batt angeschlagen.

SV Germania Blumenhagen – MTV Frellstedt. Während die Germania ganz entspannt in diese Partie gehen kann, sieht die Situation beim Gast anders aus: Er benötigt noch Punkte für den Klassenerhalt, steht folglich unter Druck. Dennoch gibt sich Germanias Coach vorsichtig. Wie gegen Bosporus sei es auch am Montag das Ziel, „sich vernünftig zu präsentieren“, erklärt Hubert Meyer.

TSV Edemissen – VfB RW Braunschweig. Nach zuletzt zwei sieglosen Partien will der TSV nun wieder einen Dreier einfahren. „Einfach wird das allerdings nicht“, glaubt Edemissens Trainer Christian Gleich. „Denn die Braunschweiger haben zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren und sind eine ganz harte Nuss.“

Lars Lorenz

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