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Sport Regional „Das tat gut“: SG stoppt Siegesflaute
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16:34 27.11.2018
Kira Zimball steigt hoch und zieht ab. Mit sechs Treffern war sie erfolgreichste Werferin der SG Zweidorf/Bortfeld. Quelle: Butt
Kreis Peine

Endlich hat es geklappt: Die Landesliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld haben ihren zweiten Saisonsieg eingefahren und nach fünf sieglosen Spielen wieder gewonnen – gegen Dransfeld gab es ein 17:13. Noch deutlicher gewann die HSG Nord Edemissen. Sie besiegte Schlusslicht VfL Wittingen mit 26:19.

SG Zweidorf/BortfeldSC Dransfeld 17:13 (10:7). „Das tut gut“, sagte Jenna Böger, die geschickt Regie im Rückraum der Gastgeber führte und damit erfolgreich die verletzte Elisa Kelkert vertrat. Zudem fehlte auch Marie Filipczak. Auch ohne das Duo startete das Team von Trainer Ulrich Bollmann gut. Kira Zimball (2) und Böger sorgten für das 3:0. „Endlich einmal keinen Rückstand zum Auftakt – das hatten wir uns gewünscht“, sagte Bollmann.

Doch nach zehn Minuten glichen die Dransfelderinnen mit ihrem ersten Feld-Tor aus (3:3). Bis dahin hatten sie nur durch Siebenmeter Tore erzielt. Doch die kämpferisch starken Gastgeberinnen erspielten sich wieder eine Zwei-Tore-Führung, ließen sich auch von zwei verworfenen Siebenmetern nicht aus der Bahn werfen. „Unsere Abwehr war entscheidend dafür, dass wir mit drei Toren Vorsprung in die Pause gehen durften“, resümierte Bollmann.

Nach Wiederbeginn allerdings kam sein Team schlecht in Tritt. „Das lag auch daran, dass sich Dransfeld taktisch auf uns besser eingestellt hatte“, erläuterte Bollmann. Folglich geriet die SG sogar 11:12 ins Hintertreffen. Aber in der Schlussphase setzte sich Kreisläuferin Theresa Grobe mehrfach geschickt durch, zudem traf Kira Zimball aus dem Rückraum – und als Sabine Inga kurz vor Ende einen Siebenmeter zum 16:13 verwandelte, war die Entscheidung zugunsten der SG gefallen.

Zweidorf/Bortfeld: Rother – Zimball (6), Inga (3/3), Böger (3), Grobe (3), Lehne (2/1), Strutz, Giese, Kamp, Steinmetz, Wesemann, A. Sonnenberg.

HSG Nord Edemissen – SG VfL Wittingen/Stöcken 28:19 (15:9). „Das hohe Ergebnis täuscht etwas. Unsere Leistung war nicht souverän“, betonte HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding, dass sein Team keineswegs leichtes Spiel gehabt habe. Zwar stimmte die Einstellung und es seien auch viele Möglichkeiten herausgespielt worden, „aber wir haben die gegnerische Torfrau zur Heldin geworfen.“

Hinzu kam, dass die Defensive besonders während der ersten Halbzeit lange Zeit nicht gut gestanden habe. „Denn wir hatten Probleme mit dem Laufspiel und der Kreisläuferin des VfL“, erläuterte Deterding. Die Gäste seien deshalb auch bis zum 10:7 dran geblieben. „Die Sechs-Tore-Pausenführung ist erst dank eines starken Schlussspurtes zustande gekommen.“

Nach dem Wechsel hielt die HSG Nord ihren Vorsprung zunächst (20:14, 44.). Doch die SG bekam Oberwasser, verkürzt auf vier Tore. „Und wenn Sandra Pertile in dieser Phase nicht so gut gehalten hätte, wäre Wittingen noch näher herangekommen“, lobte Deterding Edemissens Torfrau. Entscheidend abgesetzt habe man sich erst zum Ende hin. „Weil wir da in der Abwehr kaum noch etwas zuließen und mehrere Tempogegenstöße erfolgreich gelaufen sind“, erläuterte Deterding.

HSG Nord: Wilck, Pertile (beide Tor) – Neugebauer (3), Streit, Seffer, Schmidt (2), Brandes (2), Hanne (9/1), Feldt (2), Schrader (8/2), Himmelstoß (2).

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

Die Heimbilanz der Landesliga-Handballer aus Zweidorf/Bortfeld bleibt makellos, denn gegen die im Abstiegskampf befindliche HSG Langelsheim/Astfeld fuhren sie einen ungefährdeten 39:26-Sieg ein. In blendender Form präsentierte sich Linksaußen Fabian Gerstung, der neun Tore erzielte.

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