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Sport Regional Das gespendete Klassenzimmer
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23:00 07.11.2012
1000 Euro Spende: Sebastian Rühmann (von links) und Dennis Plumeyer vom Reisebüro Reise-Duell übergaben einen Scheck an die Basketballer Lothar und Felix Iwanowski. Quelle: rb

Der Stederdorfer Lothar Iwanowski hat den Verein „Hilfe für Lokomassama“ im Peiner Land bekannt gemacht. Der ehemalige SSV-Fußballer und Vöhrumer Basketballer engagiert sich für den Hilfsverein, der in Sierra Leone zum Beispiel dabei hilft, Wasserpumpen zu bauen oder Schulen zu errichten. „Bildung und sauberes Wasser sind der Schlüssel zu einem besseren Leben in dieser Region“, unterstreicht Iwanowski.

Hilfe zur Selbsthilfe leisten dabei seit einigen Jahren auch zahlreiche Peiner Sportler. Erst jüngst freute sich Iwanowski zum Beispiel über Spenden von Fußball-Stiefeln, Bällen und Trikots, die Heinz Sonntag vom TSV Eixe ihm vorbeibrachte. Die Sportutensilien sind sehr beliebt bei afrikanischen Jugendlichen und gelten daher als prima Anreiz dafür, zum Beispiel Sand aus einem Fluss zu schaufeln, der für den Bau einer Grundschule in Benkia benötigt wird. Beim PAZ-Cup spenden Fußball-Klubs regelmäßig Sportsachen, die Jugend-Fußball-Abteilung des TSV Essinghausen sammelte jüngst bei einem Jugendturnier, Falke Rosenthal hat schon die nächste Trikotspende angekündigt, Lothar Iwanowski erspielt mit seiner Freizeit-Basketball-Truppe „Chosen Ones“ Spenden, von denen zum Beispiel ein Basketball-Korb an der Schule aufgebaut werden konnte. „Ich hätte nie gedacht, dass sich das so toll entwickelt. Das ist auch ein Verdienst von Leuten wie dem Vorsitzenden des SSV Stederdorf, Jens Karrasch, der viel Mundpropaganda betreibt“, freut sich Iwanowski.

Equords Fußballer Dennis Plumeyer, der die „Reise-Duell“-Reisebüros in Hoheneggelsen und Hohenhameln führt, las im PAZ-Sportteil darüber, wie Peiner Sportler beinamputierten Fußballern in Sierra Leone mit Schuh- und Krücken-Spenden riesige Freude bereiteten. Denn die kicken trotzdem noch, obwohl Minen ihnen ein Bein zerfetzten. „Ich war beeindruckt und bin fest davon überzeugt, dass das Geld dort gut aufgehoben ist“, sagt Plumeyer.

Stahl, Fenstergitter, Beton oder Holz fürs Dach - für 1000 Euro kann man in Benkia reichlich Baumaterialien kaufen. „Der Rohbau für das dritte Klassenzimmer der Grundschule sollte damit machbar sein“, sagt Lothar Iwanowski, der schon gespannt auf die nächsten Fotos aus Sierra Leone ist, die zeigen welch Freude die Spenden auslösen.

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