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Sport Regional „Das Spiel wird ein Fest für uns“
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23:14 06.07.2009
Große Freude auf den Torschützenkönig der Bundesliga: Blumenhagens Innenverteidiger Steffen-Hägar Bellinskies (rechts) und Tom Daver wollen Grafite heute Abend am Toreschießen hindern. Daver ist übrigens auch Fan des VfL. Quelle: im

In einem Hochseilgarten stärkten die Kreisliga-Fußballer des SV Germania Blumenhagen am Wochenende ihren Teamgeist. In mehr als acht Metern Höhe war der Nervenkitzel dabei schon groß, doch heute pocht das Herz der Germanen noch einen Tick schneller. Der Deutsche Fußballmeister VfL Wolfsburg gastiert von 18.30 Uhr an zum Testspiel. Ein Interview mit Blumenhagens Kapitän Steffen-Hägar Bellinskies vor dem Spiel des Jahres der Germanen.

Herr Bellinskies, was sagt Ihnen der Name Edinaldo Batista Libanio?

Tut mir leid, aber den habe ich noch nie gehört. Ist das ein Neuzugang beim VfL Wolfsburg?

Nein, es ist der richtige Name von Grafite, der unter seinem Künstlernamen in der Fußball-Bundesliga für Furore sorgt.

Ach so. Ja, ich freue ich mich riesig mal gegen ihn spielen zu dürfen.

Als Innenverteidiger bei Germania Blumenhagen werden sie sich sicherlich über den Weg laufen. Wie wollen Sie den besten Stürmer der Bundesliga stoppen?

Im Vordergrund steht für uns die Teamarbeit. Nur mit vereinten Kräften werden wir es zumindest in einigen Situationen schaffen, die Wolfsburger aufzuhalten. Grafite früh zu stören, dürfte sicherlich schwierig werden. Viel wird davon abhängen, wie gut unsere Ausdauer gegen die Profis ist.

Der VfL reist aus dem Sylt-Trainingslager an, wo Trainer Armin Veh auch einige Strandläufe auf dem Programm hatte. Und wie fit ist die Germania?

Einige Spieler haben Extra-Laufschichten für die Partie eingelegt, aber ansonsten haben wir uns ganz normal vorbereitet. Viermal hatten wir bisher Training.

Der Deutsche Meister kommt. Was überwiegt: Die Freude oder die Angst vor einer Blamage?

Mit hohen Niederlagen haben wir seit unserer vergangenen Saison in der Bezirksliga ja leider reichlich Erfahrung. Deshalb überwiegt die Freude. Alleine das Einlaufen mit den Profis ist schon ein Höhepunkt. Wir werden das Spiel richtig genießen und möchten natürlich eine gute Leistung zeigen.

Vorgeführt wird ja niemand gerne. Gibt es vom VfL vertraglich eine Anweisung, besonders fair zu spielen?
Nein. Aber es ist ein Freundschaftsspiel und diesem Namen wollen wir auch alle Ehre machen. Fußball ist schließlich der Job der Wolfsburger – und den wollen wir ihnen auch nicht kaputt machen.

Auf welchen VfL-Spieler freuen Sie sich denn am meisten?

Da gibt es keinen speziellen. Ich freue mich auf die gesamte Mannschaft, die gesamte Aktion. Es wird ein Fest für uns. Zum Glück habe ich in meinem Studium vorlesungsfreie Zeit. Ich werde vor dem Spiel zum Lockerwerden noch eine kleine Runde auf dem Fahrrad drehen und möglichst früh auf dem Sportplatz sein, um die Atmosphäre aufzusaugen.

Rund 2000 Fans werden erwartet. Haben Sie vor so einer Kulisse schon einmal gespielt?

Noch nie. Zu meinen Großereignissen zählten bisher das Härke-Pokal-Finale 2006 vor 300 Zuschauern gegen den SV Lengede und das Spiel im vergangenen Jahr mit einer Gemeindeauswahl in Wipshausen gegen den Regionalligisten Eintracht Braunschweig vor mehr als 800 Zuschauern. Die Eintracht kann ja auch Fußball spielen.

Etwas provokativ gefragt: Glauben Sie, Ihr Team wird gegen Wolfsburg einen Torschuss abgeben können?

Davon gehe ich aus. Ein paar Chancen werden wir uns herausarbeiten. Ein Ehrentreffer wäre dann das i-Tüpfelchen.

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