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„Da lag mehr drin“: Stederdorf/Wipshausen verliert drei Sätze knapp

Volleyball-Verbandspokal „Da lag mehr drin“: Stederdorf/Wipshausen verliert drei Sätze knapp

Gut geschlagen haben sich die Verbandsliga-Volleyballerinnen von Außenseiter VSG Stederdorf/Wipshausen in der Endrunde des Verbandspokals. GfL Hannover II zwangen in der Ratsgymnasium-Halle in einen Zweisatz-Krimi (27:29, 22:25) und schnupperten auch gegen den späteren Sieger Tecklenburger Land Volleys am Satz-Erfolg (23:25, 12:25).

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Christin Wieder (Nummer 19) und Inna Schweda (Nummer 21) strecken sich zum Block. Mit der VSG Stederdorf/Wipshausen unterlagen sie der GfL Hannover II ärgerlich 27:29, 22:25.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Gut geschlagen haben sich die Verbandsliga-Volleyballerinnen von Außenseiter VSG Stederdorf/Wipshausen in der Verbandspokal-Endrunde. Die GfL Hannover II zwangen sie bei ihrem Heimspiel in der Peiner Ratsgymnasium-Halle in einen Zweisatz-Krimi und schnupperten auch gegen den späteren Sieger Tecklenburger Land Volleys am Satz-Erfolg. Deshalb war VSG-Coach Uli Herrmann auch trotz der zwei Niederlagen zufrieden. „Wir haben gut gespielt und eine Verbesserung zum letzten Saisonspiel gezeigt.“ Weil der SV Alemannia Salzbergen kurzfristig noch abgesagt hatte, ermittelten die verbliebenen drei Teams im Modus „Jeder gegen Jeden“ den Pokalsieger.

GfL Hannover II – Tecklenburger Land Volleys 18:25, 19:25. Nicht nur eine weite, sondern aufgrund der Schneefälle auch eine anstrengende rund 175 Kilometer lange Anreise aus der Nähe von Osnabrück hatten die Tecklenburger Land Volleys. „Trotzdem wirkten die Spielerinnen alles andere als müde. Sie gaben den Spielerinnen aus Hannover keine Chance, ins Spiel zu kommen“, berichtete VSG-Spielerin Berit Iwanowski von druckvollen Aufschlägen und Angriffen, sowie einer sicheren Annahme des Siegerteams.

VSG Stederdorf/Wipshausen – GfL Hannover II 27:29, 22:25. „Da wäre mehr drin gewesen!“, stellte VSG-Mittelblockerin Tanja Gerth nach dem Krimi fest. In Durchgang eins hatten die Gastgeberinnen beim Stande von 27:26 sogar schon einen Satzball erspielt. Dass die VSG vom Sieg träumen durfte, lag auch an Christin Wieder, die vom VSG-Trainer-Gespann Till Vollhardt/Uli Herrmann eine Chance auf der Diagonalposition bekam. „Dieses Vertrauen enttäuschte sie nicht und setzte besonders im ersten Satz mit guten Angriffen Akzente“, lobte Teamkollegin Berit Iwanowski. Aber auch die anderen Spielerinnen hätten toll gekämpft und punkteten eifrig aus einer guten Annahme heraus. Den Satzball hätte ihr Team jedoch durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung abgegeben. „Danach war die Konzentration nicht mehr ausreichend“, erklärte Iwanowski das ärgerliche 27:29.

Im zweiten Satz gelang der VSG nach der Einwechslung von Carmen Janke eine Aufholjagd bis zum 20:22. „Sie schaffte Sicherheit in der Annahme“, lobte Teamkollegin Iwanowski. Doch es reichte nicht, die VSG verlor erneut knapp 22:25.

VSG Stederdorf/Wipshausen – Tecklenburger Land Volleys 23:25, 12:25. Einen 0:5-Rückstand drehte die VSG im ersten Satz zwischenzeitlich gegen den Favoriten. Entscheidenden Anteil daran hatte Katharina Bublitz-Winkelmeier, die nach ihrer Babypause ein starkes Comeback feierte. „Sie überzeugte besonders durch ihren starken Block“, hob Teamkollegin Berit Iwanowski hervor. Auch in anderen Mannschaftsteilen lief es zunächst gut. Durch die guten Annahmen der leicht angeschlagenen Sarah Schmidtke habe Zuspielerin Stephanie Luttkus ihre Angreifer optimal einsetzen können. Christin Wieder verwertete die Bälle am Netz sowie über das Hinterfeld. „Auch das Zusammenspiel der beiden Liberos funktionierte“, stellte Berit Iwanowski fest. Frauke Wagner habe die harten Angriffsschläge der Tecklenburgerinnen entschärfen können und Svenja Conrad die erste Annahme wirksam übernommen. So kam es, dass die VSG durch eine starke Aufschlagserie von Stephanie Luttkus sogar kurzzeitig vorne lag, ehe die starken Gäste im Endspurt doch noch 25:23 gewannen.

Danach war die Luft bei der VSG raus, die zunehmend Probleme mit den druckvollen Aufschlägen des Favoriten hatte. „Die Tecklenburger Land Volleys waren uns dann in allen Spielelementen überlegen“, gratulierte Berit Iwanowski den Gästen zum Verbandspokal-Triumph.

Von Redaktion

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