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Sport Regional Cool und abgezockt: Niklas König holt den Titel
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07:00 28.12.2018
Souveräner Erfolg: Niklas König (VfB/SC Peine) holte bei der Landesmeisterschaft im Einzel ohne Satzverlust den ersten Platz. Quelle: Büchler
Arnum

Das Turnier startete mit dem gemischten Doppel, in dem sich Charlotta Reckleben (SG) an der Seite von Nils Rodefeld, der offiziell für den TV Metjendorf startete, aber bei der SG die Nummer 2 ist, bis ins Halbfinale vorspielte.

Dabei bezwangen die beiden im Viertelfinale Zweitligaspieler Niklas König (VfB/SC Peine) und Oberligaspielerin Carolin Walkhoff (BV Gifhorn) mit 21:15 und 21:16. Im Halbfinale gab es zwar gegen den Ex-Vechelder Wolf-Dieter Papendorf (jetzt BV Gifhorn) und Larina Tornow eine Niederlage (19:21, 16:21), dennoch holten Reckleben/Rodefeld Bronze.

Ebenfalls an den späteren Siegern Papendorf/Tornow scheiterten zuvor im Viertelfinale Simon Juras und Annika Borchard (Vechelde). Lena Moses, ebenfalls SG, schied mit Partner Alexander Schlegel (Leer) in Runde zwei aus.

Herren-Einzel

Nicht zu bezwingen war Niklas König (VfB/SC Peine) – in seinen vier Partien gab er nicht einen Satz ab. In den ersten beiden Spielen ließ er seinen Kontrahenten Peter Thiele (BV Gifhorn) und Alexander Schlegel (Leer) keine Chance, siegte jeweils deutlich. „Er hat seine Gegner schön laufen lassen“, lobte VfB/SC-Coach Heiner Brandes.

Im Halbfinale kam es dann zum Derby, traf König doch auf den Vechelder Stephan Burmeister, der im Vorjahr Silber geholt hatte. Diesmal musste er sich jedoch mit Bronze begnügen, da der Peiner das Geschehen bestimmte und mit 21:15 und 22:20 die Oberhand behielt. „Niklas hat stark gespielt und letztlich souverän gewonnen“, berichtete Brandes. Auch im Finale gegen den Gifhorner Dennis Friedenstab habe König nichts anbrennen lassen und beide Sätze problemlos mit 21:16 zu seinen Gunsten entschieden.„Er hat das abgezockt und cool runtergespielt – am Ende hat Niklas völlig verdient den Titel geholt“, erklärte Brandes.

Ebenfalls ins Halbfinale zog Königs Teamkollege Frank Juchim ein, verlor dort aber gegen Friedenstab (20:22/ 19:21). „Schade“, bedauerte Brandes, „für Frank war mehr drin, aber er hatte in den entscheidenden Phasen ein bisschen Pech.“

Für die SG-Spieler Stefan Juras und Nils Rodefeld kam hingegen in Runde eins das Aus, während Yanik Zahmel (SG) mit zwei Siegen das Viertelfinale erreichte – dort unterlag er jedoch Juchim (17:21, 16:21).

Damen-Einzel

Keine Medaillen gab es im Damen-Einzel. Lena Moses (SG) siegte in Runde eins ungefährdet, musste sich im Achtelfinale gegen Sina Wille (MTV Nienburg) jedoch mächtig ins Zeug legen. Nach 24:26 im ersten Satz, gewann sie aber noch mit 21:18 und 21:16. „Im Viertelfinale waren ihre Kraftreserven dann aber aufgebraucht“, erklärte SG-Pressewart Wolf-Dieter Papendorf. Folglich unterlag sie der späteren Siegerin Michelle Beecken (Gifhorn/15:21, 12:21).

Charlotta Reckleben bezwang zunächst Hanna Blumenthal (Göttingen/21:14, 17:21, 21:18). Auch im Achtelfinale gegen Debora Caspari (Altwarmbüchener BC) musste die 18-jährige über die volle Distanz gehen. Und weil sie in Satz eins eine 9:2-Führung nicht ins Ziel retten konnte, musste sie im zweiten Durchgang Matchbälle abwehren. Sie behielt aber kühlen Kopf, entschied Satz zwei für sich und zog ins Viertelfinale ein (19:21, 24:22, 21:16). Dort allerdings unterlag sie der späteren Zweiten Lea Dingler (14:21, 17:21).

Damen-Doppel

Ebenfalls bis ins Viertelfinale kamen Charlotta Reckleben und Lena Moses im Doppel. Nach einem klaren Achtelfinal-Sieg verloren sie anschließend gegen die topgesetzte Gifhorner Paarung Dingler/Walkhoff in drei Sätzen (21:19, 16:21, 16:21). Annika Borchard erreichte mit Yvonne Bockemüller (Gifhorn) ebenfalls das Viertelfinale – dort gab es eine klare Niederlage (12:21, 10:21) gegen Schmedtje/Recht (Maschen/Lüneburg).

Herren-Doppel

Im Herrendoppel gewannen Stefan und Simon Juras (SG) das Auftaktmatch in drei Sätzen (17:21, 22:20, 21:15), doch im Achtelfinale gegen Joop/Friedenstab (Gifhorn) war Endstation. Die Nummer Zwei der SG, Nils Rodefeld, zog zusammen mit Gifhorns Wolf-Dieter Papendorf ins Finale ein und schaltete dabei im Halbfinale das Peiner Duo König/ Juchim aus (22:20/21:13). Im Endspiel gegen Gleis/Fitzgerald (Harkenbleck) mussten sie aber den Lokalmatadoren den Vortritt lassen (19:21, 21:16, 18:21).

Von Peter Konrad

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