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Clemens fühlt sich betrogen

Ju-Jutsu Clemens fühlt sich betrogen

Die Deutschen Ju-Jutsu-Meisterschaften in Rastede wird Carlo Clemens in keiner guten Erinnerung behalten. Für ihn begannen sie nämlich mit einem Eklat.

Clemens startete als haushoher Favorit bei den Herren in der Gewichtsklasse über 94 Kilo. Seinen ersten Gegner, den Magdeburger Howald, dominierte er klar. Kurz vor Schluss des Kampfes führte Clemens mit zehn Punkten. Doch dann das: Nach einer ersten Verwarnung an beide Kämpfer wurde Clemens sieben Sekunden vor Ende vom Hauptkampfrichter aus Salzgitter wegen zu harten Schlagens disqualifiziert. „Die Zuschauer schüttelten nur ungläubig die Köpfe über dieses unverständliche Urteil“, schimpfte Vater Werner Clemens, der auch Vorsitzender des Peiner Budo-Clubs ist.

Sein Sohn verließ die Matte, zog sich um und wollte nach Hause fahren. Den Bundestrainern gelang es jedoch, den Peiner zu beruhigen und ihn zu überreden, die Kämpfe wieder aufzunehmen. Ein sofort eingelegter Protest hatte keinen Erfolg. Die verbliebenen vier Kämpfe absolvierte der Peiner überlegen und gewann sie alle. Durch den verlorenen ersten Kampf war aber nicht mehr als Platz drei möglich.

Erfahrung sammelte Clemens Vereinskollegin Jennifer Schader. Sie trat in der Klasse U18 bis 70 Kilo an. Da nur fünf Teilnehmerinnen gemeldet waren, mussten sich alle duellieren. „Jenniferließ sich zunächst von den anderen Kämpferinnen beeindrucken und verlor eindeutig“, berichtete Werner Clemens. Doch in den letzten beiden Duellen zeigte sie, zu was sie im Stande ist. Gegen die viel kräftigere Rastatterin Gaynyleistete die Peinerin erbitterten Widerstand und holte ein Unentschieden heraus. In der Verlängerung verlor sie knapp. Klar gewonnen hat Jennifer Schrader indes ihren letzten Kampf. Lara Max aus Sindelfingen gab vorzeitig auf, die Peinerin holte Platz vier.

rd

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