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Sport Regional „Bundesliga-Debüt – das ist ein schönes Gefühl“
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12:07 14.05.2009
Bild mit Symbolcharakter: Der Karlsruher Alexander Iashvili (am Boden) kam an Patrick Herrmann nicht vorbei. Quelle: zur Nieden

Patrick Herrmann kam, sah (gut aus) und siegte. Und das in seinem ersten Spiel in der Fußball-Bundesliga. 0:2 lag Hannover 96 beim Karlsruher SC zurück. Jan Schlaudraff hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, und Dieter Hecking nahm ihn in der 33. Minute vom Feld. Der gebürtige Wipshausener Herrmann kam ins Spiel, rückte auf die rechte Abwehrseite, und Sergio Pinto wechselte von dort ins Mittelfeld.

Und ab da lief‘s. Die Hannoveraner schossen noch drei Tore und gewannen. Für den 21-Jährigen war das Liga-Debüt der zweite Auftritt im Profiteam. Schon beim ersten Spiel, als 96 im DFB-Pokal vergangenes Jahr beim FC Schalke 04 mit 0:2 verlor, hatte er viel Lob geerntet. Das vielleicht Größte gab es nach dem Karlsruhe-Spiel von Dieter Hecking: „Mit Blick auf die nächste Saison muss man sich wirklich fragen, ob man auf der rechten Verteidiger-Position Geld investieren sollte oder ob man einfach sagt, man geht mit Herrmann und Cherundolo ins neue Spieljahr“, sagte der 96-Trainer. Das wolle er mit Sportdirektor Jörg Schmadtke „genau besprechen.“

Die PAZ besprach gestern mit Patrick Herrmann, wie er seine Leistung und seine Zukunft einschätzt:
Wie ist es so am Tag nach dem ersten Bundesliga-Spiel des Lebens?
Man wird von vielen angesprochen und gefragt. Eigentlich war es ein ganz normales Spiel. Aber sein Bundesliga-Debüt zu geben – das ist schon ein schönes Gefühl.
Haben Sie damit gerechnet, ins Spiel zu kommen?
Die Einwechslung zu dem Zeitpunkt kam überraschend. Aber ich habe dann – glaube ich – eine gute Leistung gebracht. Am Ende war ich etwas kaputt. Ich hatte schließlich am Sonntag auch schon bei den Amateuren gespielt.
Sie haben meistens gegen den Karlsruher Iashvili verteidigt und ihn – wie Hecking sagte – „aus dem Spiel genommen“. Hatten sie sich vorher mit seiner Spielweise beschäftigt oder haben Sie Tipps bekommen?
Nein, ich bin ins Spiel gegangen wie gegen jeden anderen auch. Mir wurde nur gesagt, ich soll „mein Ding machen“.
Aus den Presseberichten war zu erfahren, dass mit ihrer Einwechslung ein Ruck durch die Mannschaft ging. Können Sie diese Tatsache erklären?
Dazu kann ich nichts sagen. Und das lag sicher auch nicht nur an mir. Ich habe nur versucht, mein Spiel zu machen.
Stehen Sie am Sonnabend gegen den VfL Wolfsburg wieder im Kader?
Das weiß ich nicht. Das gibt Dieter Hecking am Freitag erst bekannt.
Wie geht es mit Ihnen bei Hannover 96 weiter? Sie hatten bisher einen Amateur-Vertrag. Folgt nun ein Profi-Engagement?
Die Verhandlungen laufen und es sieht gut aus. Ich würde liebend gern einen Profivertrag unterschreiben. Es wäre ein Traum, sein Hobby zum Beruf machen zu können.

Matthias Press

Viel Arbeit hatte Bürgermeister Hartmut Marotz bei der Sportlerehrung im großen Saal des Bürgerzentrums in Vechelde. Aber er erledigte diese Arbeit gern, denn es ging um Erfolge, die auch Werbung für die Gemeinde sind. Vor allem die Turner hatten hervorragende Leistungen vorzuweisen, und zwar nicht nur auf regionaler, sondern sogar auf nationaler und internationaler Ebene.

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