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Sport Regional Bufe: „Wir waren nur am Anfang und Ende top“
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16:00 06.03.2018
Cosima Führmann (rechts) und die HSG Nord Edemissen II bezwangen den Tabellennachbarn aus Bad Harzburg mit 16:13. Quelle: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Zwei starke Phasen bescherten den Regionsliga-Handballerinnen aus Edemissen einen Heimsieg. Sie setzten sich gegen Bad Harzburg mit 16:13 durch. Chancenlos war dagegen Bildung Peine beim 9:24 gegen Spitzenreiter Liebenburg. Und auch die abstiegsgefährdeten Jahnerinnen gingen leer aus. Sie unterlagen Mitkonkurrent Schladen mit 25:34.

HSG Nord Edemissen II – HSG Bad Harzburg/Vienenburg 16:13 (7:7). „Wir haben einen perfekten Start erwischt“, berichtete Edemissens Coach Roland Bufe von einem 6:1 in der Anfangsphase. „Die Abwehr stand super und Jessica Möllering hat im Tor alles rausgefischt.“ Anschließend jedoch habe sein Team zu nachlässig agiert und sei völlig aus dem Tritt gekommen. Das nutzte Bad Harzburg und glich bis zur Pause aus.

Nach dem Seitenwechsel drohte die Partie zugunsten der Gäste zu kippen. Doch nach dem 9:9 in der 42. Minute drehten die Edemissenerinnen wieder auf: Ein weiterer 6:1-Lauf brachte sie auf die Siegerstraße. „Wir haben in der Defensive wieder aufgepasst und vor allem Bad Harzburgs Spielgestalterin Anja Hoffmann in den Griff bekommen“, begründete Bufe den Erfolg.

Ein Sonderlob verteilte er an Marie-Charlott Seffer. „Sie hat das Spiel auf Rechtsaußen enorm belebt und immer wieder Druck gemacht.“ Ganz zufrieden war er aber nicht. „Wir waren nur am Anfang und am Ende top, dazwischen ist unser Spiel dahingeplätschert.“

HSG Nord Edemissen II: Rönick (8/3), Hintz (2), Zessack (2), Höper (2), Führmann (1), M.-C. Seffer (1).

HSG Liebenburg-Salzgitter II – Bildung Peine 24:9 (14:3). „Für uns ist das richtig schlecht gelaufen“, stellte Bildungs Spielerin Kathrin Gieselmann ernüchtert fest. Mit lediglich acht Spielerinnen war ihr Team angetreten – und dann verletzte sich Marina Beneke bereits in der Anfangsphase an der Wade. „Deshalb musste ich spielen, obwohl ich nach meiner Knie-OP noch nicht wollte.“

Und ohne Wechselmöglichkeiten war für die Gäste gegen den neuen Spitzenreiter nichts auszurichten. „Wir waren von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung aus und haben zugesehen, dass sich nicht noch jemand verletzt“, sagte Gieselmann, deren Team zur Pause klar zurücklag (3:14). „Trotz dieser deutlichen Führung hat Liebenburg aber sehr körperbetont und unfair gespielt“, bemängelte Kathrin Gieselmann. Mit der Leistung ihres Teams war sie unter den gegebenen Umständen dennoch zufrieden. „Wir haben alles gegeben.“

Bildung: Gieselmann (4/2), Kielhorn (3), Genter (2).

MTV VJ Peine II – MTV Jahn Schladen 25:34 (8:17). „Es war erneut eine völlig unnötige Niederlage“, erklärte Peines Trainer Wilfried Hofmeister. Ausschlaggebend war, „dass wir in der Abwehr keinen richtigen Zugriff bekommen haben und somit das dynamische Angriffsspiel der Gäste nicht unterbinden konnten“. Zudem sei sein Team oftmals einen Schritt zu spät gekommen – die daraus resultierenden acht Strafwürfe verwandelte der MTV Schladen allesamt.

Dabei fingen die Peinerinnen gut an, führten mit 4:3 (19.). „Doch dann haben wir uns eine zwölfminütige kollektive Auszeit genommen“, bemängelte Hofmeister. Die nutzten die Gäste und wandelten den Rückstand in ein 11:4 um (22.). Auch zur Pause führte Schladen deutlich. „Zwar lief dann die zweite Halbzeit wesentlich besser für uns, aber eine Wende konnten wir leider nicht mehr herbeiführen“, bedauerte Hofmeister.

MTV Peine II: Jeworutzki (2), Lappe (2), Eschemann (2/1), Selina Hofmeister (5/1), Svenja Hofmeister (4), Tchorkowski (4/1), Witte (4), Berkhoff (2).

Von Lukas Reineke

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