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Sport Regional Buchmann warnt vor Bettmars alten Füchsen
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14:00 13.11.2015
Schwere Aufgaben: Während der TSV Edemissen (links: Sven Siedentop) am Sonntag beim TSV Fortuna Oberg antreten muss, gastiert der SV Bettmar in Münstedt. Quelle: rb

Am Sonntag nun im Heimspiel gegen den TSV Edemissen II zählen für die Fortunen nur drei Punkte. Gleiches gilt für den Aufstiegsaspiranten aus Münstedt, der den SV Bettmar empfängt.

Fortuna Oberg - TSV Edemissen II (Sonntag, 14 Uhr).

Noch immer ärgert sich der neue Oberger Coach über die Nullnummer in Plockhorst. Dabei wäre ein Sieg gegen die äußerst defensiv spielenden Plockhorster durchaus machbar gewesen. „Aber leider haben wir einen Strafstoß nicht verwandelt und außerdem etliche Großchancen vergeben“, bemängelt Hubert Meyer.

Er geht jedoch zuversichtlich in die Partie am Sonntag. „Wir gewinnen gegen Edemissen“, prognostiziert Meyer, dem die Arbeit in Oberg viel Spaß macht. „Ständig sind 18 oder sogar 20 Spieler beim Training - und das ist für einen Trainer natürlich klasse.“ Gegen Edemissen wird lediglich Felix Schrader (Oberschenkel) fehlen, alle anderen sind einsatzbereit.

Edemissens Coach Nico Krüger hingegen muss gleich auf zwei wichtige Akteure verzichten: Torjäger Frederik Stolte und Abwehrorganisator Henning Kemmer fehlen. Dennoch rechnet er sich etwas aus. „Denn gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte haben wir bislang immer gut ausgesehen“, erläutert Krüger, der mit dem bisher Erreichten zufrieden ist - auch wenn es zuletzt gegen die abstiegsgefährdete TB Bortfeld eine Heimniederlage gab. „Um nicht unten reinzurutschen, müssen wir in Zukunft solche Spiele wie gegen Bortfeld gewinnen“, fordert er.

Am Sonntag allerdings sei sein Team Außenseiter. „Spielerisch können wir mit den Obergern nicht mithalten, dafür werden wir kämpferisch alles geben“, versichert er.

TSV Münstedt - SV Bettmar (Sonntag, 14 Uhr).

Zwar wäre alles andere als ein Dreier für den Gastgeber eine Überraschung, aber TSV-Coach Mathias Buchmann warnt dennoch vor dem Tabellenzwölften. „Ich habe Bettmar zuletzt gesehen und werde meiner Mannschaft klar machen, dass wir vorsichtig sein müssen. Die Bettmarer haben immer noch einige alte Füchse in ihren Reihen, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, mahnt Buchmann. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, dann wird es schon werden.“

Allerdings muss er ohne seinen Abwehrchef Christian Wosnitza auskommen, „aber unser Kader ist groß genug, dass ich eigentlich jeden ersetzen kann“, sagt Buchmann.

Bei den Gästen ist Spielertrainer Garrit Klaproth nicht dabei. „Björn Ritschel und Dario Ljevar werden mich vertreten - und wir werden versuchen, dem Spitzenreiter Paroli zu bieten“, erklärt Klaproth und verweist darauf, dass seine Mannschaft das vergangene Spiel gegen die Münstedter mit 4:5 verloren haben. „Da haben wir eine großartige Leistung geboten. So ähnlich wollen wir uns auch am Sonntag aus der Affäre ziehen“, sagt Klaproth, der einen Ausrutscher des TSV Münstedt nicht für unmöglich hält. „Denn alle Spitzenteams lassen irgendwann einmal Federn.“

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