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Buchmann erwartet "brettharte Nummer"

Fußball Buchmann erwartet "brettharte Nummer"

18 Spiele, 2 Siege, 11 Punkte: Der Blick auf die nackten Zahlen ist für Fußball-Bezirksligist TSV Dungelbeck derzeit alles andere als erfreulich. Coach Mathias Buchmann erläutert im großen PAZ-Gespräch unter anderem, wie groß die Aussichten sind, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

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Dungelbecks bisher erfolgreichster Torschütze: Tobias Jahns (rechts) traf vier Mal.

Quelle: im

• Zugänge: "Wir haben keinen neuen Spieler dazubekommen. Da jedoch Sebastian Schons und Michael Gembalski in der Hinserie lange verletzt waren, nun aber wieder spielen können, sind das quasi zwei Zugänge."

• Abgänge: "Dass uns trotz der schwierigen Lage keiner verlassen hat, zeigt, wie gut der Teamgeist ist. Allerdings habe ich auch nicht unbedingt mit Abgängen gerechnet, weil viele Leute hier sich schon lange kennen und zusammen in einer Mannschaft spielen."

• Meine persönliche Bilanz der Hinrunde: "Mit dem Abschneiden bin ich nicht zufrieden, da wir unter dem Strich zu wenig Punkte geholt haben. Dass es zur Winterpause nur elf Zähler sind, habe ich nicht erwartet - ich hatte mit mehr gerechnet. Und 16, 17 Punkte hätten wir durchaus schon haben können, denn in einigen Spielen waren wir nicht schlechter als der Gegner und auch knapp davor, Punkte zu holen. Leider war jedoch in der Schlussphase die Konzentration nicht immer so, wie sie hätte sein müssen, und auch das Quäntchen Glück fehlte mehrmals, sodass wir dann noch einige Spiele unglücklich verloren oder den Ausgleich kassiert haben. Das tut auch noch immer weh. Letztlich muss ich sagen, dass wir nicht unbedingt auf einem Abstiegsplatz hätten überwintern müssen."

• Mein Spieler der Hinrunde: "Da gibt es zwei: Unser bisher bester Torschütze, Tobias Jahns, und Kapitän Dennis Plate. Denn die beiden sind in punkto Kampf und Einsatz echte Vorbilder. Es sind Spieler, wie sie sich jeder Trainer wünscht."

• Mein Pechvogel der Hinrunde: "Das ist Sebastian Schons. Er ist ein Spieler, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht, dabei allerdings manchmal zu ungestüm ist. Auf diese Art und Weise hat er sich auch im September gegen Vahdet am Fuß verletzt und seitdem nicht mehr gespielt."

• Meine größte Enttäuschung der Hinrunde: "Das waren die Spiele gegen Edemissen und Wendezelle. Da hatte ich mir erhofft, dass wir erfolgreich sein können. Doch in beiden Partien waren wir grottenschlecht und haben alles vermissen lassen, was im Abstiegskampf erforderlich ist. Wir haben gespielt wie ein Absteiger und uns ohne Gegenwehr in unser Schicksal ergeben."

• Meine Erwartungen an die Rückrunde: "Da die Mannschaft weiß, dass ich den Verein am Saisonende verlasse, sind jetzt die Charaktere der Spieler gefragt. Ich erwarte, dass sie loyal sind und mit genau dem gleichen Engagement in die Spiele gehen, wie vor der Winterpause. Denn jedem muss klar sein: Die Rückrunde wird eine brettharte Nummer. Größtes Problem ist, dass wir nur noch zwölf Spiele haben und somit dazu verdammt sind, fast jeden Sonntag zu punkten. Dass kann jedoch nur gelingen, wenn eigene Interessen ausgeblendet werden und die Bereitschaft vorhanden ist, in jedem Spiel an die Grenzen zu gehen."

• Meine persönliche Zukunft: "Wie ja schon in der PAZ berichtet wurde, werde ich den Verein im Juni verlassen, um damit den Weg für neue Impulse frei zu machen. Allerdings möchte ich schon gerne als Trainer weiterarbeiten, weil mir dieser Job einfach viel Spaß macht. Die Spielklasse dabei ist letztlich egal. Entscheidend für mich ist, dass die Spieler, mit denen ich zusammenarbeite, neue Herausforderungen suchen und auch bereit sind, bestimmte Dinge dazuzulernen."

pet

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