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Sport Regional Blindflug im Dauerregen kostet drei Plätze
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18:00 28.07.2017
Jonathan Judek landete im niederländischen Zandvoort mit seinem Lamborghini in den Top Ten der Junior-Wertung. Quelle: Niemann
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Zandvoort

Er hatte sich viel vorgenommen für den Auftakt des zweiten Saisonabschnitts – und Jonathan Judek hat sein Ziel erreicht, ist er doch gut gestartet. Denn nach den zuletzt enttäuschenden Rennen im ADAC GT Masters etablierte sich der Hohenhamelner im niederländischen Zandvoort im Mittelfeld und landete zudem in den Top-Ten der Junior-Wertung.

Dabei gehört der Dünenkurs in Zandvoort mit seinen 4307 Metern zu den anspruchsvollsten Strecken im Rennkalender des ADAC GT Masters. Zusätzlich stellte das wechselhafte Wetter an der Nordseeküste große Herausforderungen an die Fahrer. Doch Judek zeigte sich bereits nach den ersten freien Trainings begeistert: „Das Feeling auf dieser Strecke ist einzigartig. Es macht großen Spaß und unser Auto funktioniert gut.“

Entsprechend zuversichtlich ging der Rookie dann auch in das erste Rennen. Mit Startposition 22 verkürzte Judek den Abstand zum Mittelfeld und kämpfte sich im späteren Rennen weiter nach vorne. Zum Fahrerwechsel lag er mit seinem Lamborghini Huracán GT sogar auf einer aussichtsreichen Position.

Dennoch sah Judeks Teamkollege Emil Lindholm am Ende aber nicht das Ziel. Grund: „Zunächst haben wir beim Fahrerwechsel etwas Zeit verloren, und anschließend hatte Emil nach einer Kollision einen Reifenschaden und musste deshalb aufgeben“, bedauerte Judek.

Zum zweiten Durchgang am Sonntag war das Auto des ADAC NSA/Attempto Racing Teams jedoch schon wieder einsatzbereit – und die beiden attackierten. Als 15. übernahm Judek das Auto und verteidigte bei strömendem Regen seine Position. Bis zum Ende des Rennens hatte der 17-Jährige allerdings noch alle Hände voll zu tun. Denn die Scheibenwischanlage stoppte den Dienst, so dass er im Blindflug über die Strecke flog und am Ende dadurch noch drei Positionen einbüßte.

Trotzdem überwog bei ihm im Ziel die Freude: „Ich bin sehr zufrieden. Nach den Rückschlägen zuletzt war das ein durchweg positives Wochenende. Wir haben den Rückstand zum vorderen Mittelfeld deutlich verringert“, resümierte Judek. „Wir werden nun hart arbeiten, um uns weiterhin zu verbessern“,

Die nächste Möglichkeit bietet sich für ihn schon in Kürze auf dem traditionsreichen Nürburgring in der Eifel (4. bis 6. August). „Darauf freue ich mich sehr, schließlich hat der Nürburgring weltweit eine große Bedeutung – das Rennen ist ein kleines Highlight für mich“, sagte Jonathan Judek.

Von Redaktion

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