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Sport Regional Blau-Weiß will Ölsburgs Klettertour stoppen
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23:07 04.12.2009
Gut in Form: Viktoria Ölsburg (rechts) erwartet Sonntag Blau-Weiß Schmedenstedt (links). Diese Szene stammt aus dem Hinspiel der vergangenen Saison, das Ölsburg mit 3:2 gewann. Quelle: im
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TSV Viktoria Ölsburg – SV BW Schmedenstedt. Vor vier Wochen waren die Blau-Weißen zuletzt im Punktspieleinsatz. In dieser Zeit hat die Viktoria dreimal gespielt, pausierte nur am vergangenen Wochenende. Dabei hielt die kleine Serie der Unbesiegbarkeit nach dem Trainerwechsel – und das soll so bleiben. „Wir haben einen guten Lauf, wollen unbedingt spielen und die drei Punkte behalten“, sagt denn auch Marco Schwalenberg aus dem Ölsburger Trainer-Duo.

Von Vorteil sei, „dass wir im Gegensatz zu unserem Gegner im Spielrhythmus sind“, sagt Schwalenberg, der optimistisch ist. „Denn unsere Mannschaft hat sich gefangen und trainiert gut, deshalb wollen wir das letzte Spiel in diesem Jahr auch nicht mit einer Niederlage beenden“. Personell gibt es bei der Viktoria keine Probleme. Lediglich Jens Gelhaar laboriert noch an einer Zerrung.

Endlich wieder spielen: Darüber würde sich Blau-Weiß-Trainer Ekrem Kocak riesig freuen: „Es ist unsere letzte Partie dieser Hinrunde, und die wollen wir gewinnen.“ Dazu steht ihm bis auf den gesperrten Goalgetter Bülent Karahan sein kompletter Kader zur Verfügung.

Trotz aller Vorsicht, die bei Auftritten in Ölsburg geboten ist, geht Ekrem Kocak die Aufgabe offensiv an: „Wir wollen der Viktoria unser Spiel aufdrücken. Ölsburg ist im Aufwind, klettert die Tabelle hoch – das müssen wir nicht auch noch unterstützen.“

TSV Sonnenberg – VfB Peine II. Dieses Spiel hat eine Vorgeschichte: Am Donnerstag, 17. September, wurde die Partie beim Stand von 3:1 für den Gastgeber eine Viertelstunde vor Schluss abgebrochen, weil das Flutlicht, das nur auf einer Seite vorhanden ist, den Platz nicht ausreichend ausgeleuchtet hatte. Licht wird morgen am Tage nicht gebraucht, obwohl die Anlage inzwischen fertig gestellt ist.

TSV-Trainer Marco Sauer weist darauf hin, dass die Platzverhältnisse derzeit nicht optimal sind, hofft aber trotzdem auf den Anpfiff. Personell hat auch er freie Auswahl, es gibt keine Ausfälle. „Aber auch wenn man die Bestbesetzung aufbieten kann, heißt das noch lange nicht, dass zwangsläufig das beste Spiel abgeliefert wird“, warnt Sauer davor, den Gegner zu unterschätzen.

VfB-Trainer Thomas Knaak spricht mit Hochachtung vom Gegner: „Sonnenberg ist klarer Favorit. Die Gastgeber haben schon eine tolle Mannschaft, da müssen wir hellwach sein – und das über 90 Minuten. Wenn wir unter diesen Voraussetzungen einen Punkt holen, würde ich mich sehr freuen, sagt Knaak, der eventuell auf Jan Metzler und Timo Noske verzichten muss.

Dieter Geyersbach

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