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Bildung verpflichtet Sven Kiontke als Spielertrainer

Fußball-Kreisliga Bildung verpflichtet Sven Kiontke als Spielertrainer

Das Projekt „Die Mannschaft ist der Trainer“ geht zu Ende. Fußball-Kreisligist Bildung Peine hat für die kommende Saison den Oberliga-Torwart Sven Kiontke als Spielertrainer verpflichtet. „Wir haben uns lange genug ausgeruht, jetzt wollen wir wieder angreifen“, kommentierte Noch-Teamchef Max Hilkens die Personalie gestern bei der Fußball-Abteilungsversammlung der Peiner.

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Ziel Bezirksliga: Bildungs Fußball-Abteilungsleiter Arek Hallas (oben von links), Vorgänger Max Hilkens, der noch Teamchef des Kreisligisten ist, Fußball-Obmann Julian Kahnt, der künftige Trainer Sven Kionkte mit Sohn Jordan auf dem Arm sowie (vorne von links) der künftige Co-Trainer Christian Sturm und Hauptsportwart Lukas Hallas.

Quelle: Ralf Büchler

Mit einem einzigartigen Modell war Bildung in die Saison gestartet. Der Kreisligist verzichtete auf einen Trainer, sparte das monatliche Salär, Spieler leiteten die Übungseinheiten. Teamchef Max Hilkens stellte die Mannschaft bei Punktspielen auf, wechselte ein und aus. Obwohl Bildung mit dem Konzept nicht schlecht fuhr und derzeit nur zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten liegt, beendet der Klub das Projekt nach einer Saison wieder. „Die Mannschaft hat gemerkt, dass wir schon mit minimalem Aufwand großen Erfolg haben. Jetzt wollen wir etwas mehr leistungsbezogenen Fußball spielen. Das war auch der Wunsch des Teams“, betonte Hilkens.

Der 29-jährige Sven Kiontke möchte der Mannschaft zum Aufstieg verhelfen. „Großes Potenzial ist da, ich freue mich auf die Herausforderung“, sagt der Keeper des Oberligisten BSV Ölper, der in Peine wohnt und seine Herren-Laufbahn bei Bildung startete. Dort spielte er auch mit seinem künftigen Co-Trainer Christian Sturm (42) zusammen.

Über Kiontkes Wechsel freuen sich nicht nur die Bildung-Kicker sondern auch Lebensgefährtin Yvonne und der fünfjährige Sohn Jordan, die aufgrund des Trainingsaufwands des Torwarts zuletzt etwas zu kurz kamen. „Es war eine familiäre Entscheidung“, begründet Kiontke seine Rückkehr zum TSV Bildung. Peines Keeper Kevin Herrmann brauche sich aber keine Sorgen um seinen Stammplatz zu machen. Kiontke will als Stürmer agieren, so wie er es bereits bei einigen Trainingseinheiten mit den Peinern machte. Das Tor hütet er im Aushilfsfall.

„Sven hat in seiner Karriere bereits viele Trainer erlebt. Davon profitiert er. Wir haben ein halbes Jahr lang an ihm gebaggert. Jetzt muss die Mannschaft zeigen, dass sie es wert ist, diesen Trainer zu haben“, sagt Hilkens, der sich zumindest mit einem Härke-Pokal-Platz nach der Rückrunde als Teamchef verabschieden will. Dabei helfen sollen zwei Neuzugänge, die bereits spielberechtigt sind. Vom VfB Peine kommt Nils Querfurth zurück, Julius Lebuser wechselte vom MTV Vater Jahn zu Bildung.

Christian Meyer

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