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Bildung gewinnt am grünen Tisch den Titel

Handball-Regionalliga Bildung gewinnt am grünen Tisch den Titel

Eine bereits verloren geglaubte Meisterschaft haben die Regionsliga-Handballerinnen des TSV Bildung nun doch noch gewonnen.

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Gespannte Blicke: Edemissens Maren Amthor (links) und Adenstedts Jana Löfflath verfolgen die Flugbahn des Balles. Die SGA gewann das Derby knapp mit 15:14.

Obwohl die Peinerinnen das schlechtere Torverhältnis im Vergleich zur punktgleichen SG Zweidorf/Bortfeld II haben, gehört ihnen offiziell der Titel, wie Staffelleiter Torben Völkel gestern selbst zur Überraschung der Peinerinnen bestätigte.

Beide Teams gewannen im Titelrennen ihr letztes Spiel. Der SG Zweidorf/Bortfeld II hat das allerdings wenig genutzt – und das liegt am Regelwerk der Handball-Region Südost. Bildung Peine profitierte davon, dass der MTV Lichtenberg zum angesetzten Spiel am 1. März nicht antrat. Bei gewerteten Spielen von punktgleichen Teams entscheidet nämlich dann nicht mehr das Torverhältnis sondern der direkte Vergleich. Und den gewann Bildung aus Hin- und Rückspiel zusammengerechnet mit 36:29 gegen die SG.

„Ob eine Mannschaft antritt oder nicht ist doch purer Zufall“, ärgert sich SG-Leiter Sigurt Grobe über die Regel, die es so in höheren Spielklassen nicht gibt. Doch die Peinerinnen nahmen dem Thema gestern auch gleich die Brisanz. „Wir haben zwar schon denVizetitel gefeiert, freuen uns aber tierisch über die unerwartete Meisterschaft. Auf das Aufstiegsrecht verzichten wir allerdings aus personellen Gründen“, versprach Trainerin Heidi Caspari

In diesem Fall ist die SG die Glückliche, rückt als Zweiter in die Regionsoberliga nach.

Frauen

SG Zweidorf/Bortfeld II – HSG Liebenburg-Salzgitter II 28:10 (10:7). Ihre Aufstiegsambitionen unterstrich die SG-Zweitvertretung in ihrem letzten Saisonspiel vor allem im zweiten Durchgang eindrucksvoll. „Ziel war es, das Spiel mit hoher Tordifferenz zu gewinnen“, erklärte SG-Leiter Sigurt Grobe. Das gelang. Die SG erhöhte nach der Pause den Druck enorm und setzte sich mit zwölf Toren in Folge auf 22:8 ab. Trotz geklautem Titel – den Aufstieg haben die Gastgeberinnen ausgiebig gefeiert.
SG: Schwartz (11), Sonnenberg (3), Essmann (3), Behme, Grobe (2), Hartmann (4), Lehne (4).

TSV Bildung Peine – HSG Nord Edemissen III 26:16 (12:8). Im Gegensatz zur Vorwoche zeigten die Peinerinnen gegen Edemissens Drittvertretung eine gute Leistung. „Die Deckung stand von Beginn an sicher und auch unsere Abschlüsse waren viel souveräner“, sagte TSV-Trainerin Heidi Caspari. Ihre Handball-Karriere beendete Mandy Hensel nach dem Spiel, die einst mit dem MTV Vater Jahn Peine in der 2. Bundesliga aktiv war. Anne Bührig wird künftig nur noch im Notfall aushelfen – auch sie wurde verabschiedet. „Da wir auch noch schwangere Spielerinnen haben, verzichten wir auf das Aufstiegsrecht“, erklärte Caspari. Der SG Zweidorf/Bortfeld wünschte sie in der höheren Klasse alles Gute.

TSV: Wasl (10), Hensel (6), Caspari (2), Bührig (4), Marquering (2), Funke, Berkmann. HSG: Müller (6), Friedrich (4), Glawion (3), Hinzmann (2), Schröter.

HSG Nord Edemissen II – SG Adenstedt 14:15 (8:7). Ihren dritten Tabellenplatz hatte sich die SG schon eine Woche zuvor abgesichert, sodass es für beide Teams um nichts mehr ging. Trotzdem entwickelte sich von Beginn an ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dabei zahlten sich zum Schluss die konditionellen Vorteile der Gäste aus. Sieben Minuten vor dem Ende lagen die Adenstedterinnen noch mit drei Toren hinten, profitierten dann aber von einem Einbruch des Nordkreisteams.

HSG: Hacke (2), Koch (4), Kelkert (3), Mucha, Schmidt (2), Amthor, Zessack. SG: Damian (2), Schaper, Lachmann (8), Löfflath (3), Gieselmann.

Christian Meyer, Malte Krause

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